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Tischtennis-Bundesliga
FCS fährt gegen Bremen seinen ersten Saisonsieg ein

Der junge Tobias Rasmussen zeigte im Doppel mit Patrick Franziska eine gute Leistung.
Der junge Tobias Rasmussen zeigte im Doppel mit Patrick Franziska eine gute Leistung. FOTO: Ruppenthal
Saarbrücken. Franziska und Rasmussen sorgen im Doppel für das 3.2. Von Ralph Tiné

Nach dem letzten Ballwechsel lagen sich Patrick Franziska und Tobias Rasmussen selig in den Armen. Mit einem hauchdünnen 3:2 gegen Werder Bremen hat der Tischtennis-Bundesligist 1. FC Saarbrücken seinen ersten Saisonsieg gefeiert. „Das war auch mit Blick auf die Playoffs eminent wichtig. Auch wenn wir realistisch nicht mit Siegen gegen Ochsenhausen und Düsseldorf rechnen konnten, hatte man den Druck nach den beiden Auftaktniederlagen schon gemerkt“, sagte Franziska.


Aufgrund der ungewöhnlichen taktischen Aufstellung der Gastgeber, die Franziska als eigentliche Nummer eins nur auf Position drei setzten, ging zuerst Darko Jorgic für Saarbrücken an die Platte. Der 20-jährige Slowene gab gegen Bremens Florent Lambiet zwei Mal eine Satzführung ab, bevor er mit einem 11:3 im fünften Durchgang das 1:0 herstellte. In der zweiten Partie war die Angelegenheit ungleich klarer. Der aus Saarbrückens zweiter Mannschaft rekrutierte Ersatzmann für den verletzten Tomas Polansky, Patrik Zatowka, hatte beim 0:3 gegen den Ex-Saarbrücker Bastian Steger keine Chance.

Die rund 100 Zuschauer in der Saarbrücker Joachim-Deckarm-Halle sahen zwar nicht das erhoffte Topspiel der beiden deutschen Nationalspieler Franziska und Steger. Dafür boten Franziska und Bremens Gustavo Tsuboi im dritten Spiel des Tages Tischtennis auf hohem Niveau. Erneut ging es über die volle Distanz, bevor Franzika die 2:1-Führung herstellte. Im letzten Einzel trafen Jorgic und Steger aufeinander. Der Bremer Routinier wurde seiner Favoritenrolle gerecht und glich mit seinem 3:0 zum 2:2 aus.



Im hochdramatischen finalen Doppel zwischen Franziska und Rasmussen sowie Lambiet und Tsuboi behielten die Saarbrücker mit 3:2 die Oberhand und brachten den 3:2-Sieg unter Dach und Fach. „Natürlich ist mir ein Stein vom Herzen gefallen“, sagte Erwin Berg, der sportliche Leiter des FCS, sichtlich erleichtert: „Wenn sich die Jungen nur noch ein klein bisschen steigern, sind die Playoffs drin.“