Sie sind hier: HomeWirtschaftWirtschafts-Nachrichten

Gute Zeiten für Dividendenjäger





Frankfurt/Main (dpa)
Gute Zeiten für Dividendenjäger
20. März 2017, 09:30 Uhr
Klicken Sie auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten. Eon

Deutlich weniger als im Vorjahr erhalten nach einem Milliardenverlust dagegen die Anteilseigner von Eon (minus 58 Prozent). Foto: Rolf Vennenbernd
Die Aktionäre deutscher Börsenschwergewichte können sich in diesem Jahr auf eine Rekorddividende freuen.

Nach Berechnungen der Beratungsunternehmens EY schütten die Dax-Konzerne voraussichtlich insgesamt 31,7 Milliarden Euro an ihre Anteilseigner aus - neun Prozent mehr als im Vorjahr, wie aus der Studie hervorgeht, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Der bisherige Höchstwert von 29,8 Milliarden Euro im Jahr 2015 wird um sieben Prozent übertroffen.

Der Studie zufolge wollen 23 Dax-Konzerne ihren Aktionären eine höhere Gewinnbeteiligung als im Vorjahr vorschlagen, bei 19 Unternehmen steigt die Ausschüttung sogar auf Rekordniveau.

Größter Dividendenzahler ist erneut der Autokonzern Daimler, der wie im Vorjahr 3,48 Milliarden Euro ausschüttet. Der Versicherungskonzern Allianz kommt mit 3,46 Milliarden Euro auf den zweiten Platz.

Gemessen an der Gewinnbeteiligung je Anteilsschein liegt nach EY-Angaben der Versicherungsriese Munich Re mit 8,60 Euro pro Aktie an der Spitze, gefolgt von der Allianz mit 7,60 Euro.

Deutlich weniger als im Vorjahr erhalten nach einem Milliardenverlust dagegen die Anteilseigner von Eon (minus 58 Prozent). Bei RWE gehen nach tiefroten Zahlen erneut die Stammaktionäre leer aus, die Vorzugsaktionäre bekommen eine Mini-Dividende von 0,13 Euro je Aktie. Die Commerzbank streicht nach einem Gewinneinbruch die Ausschüttung an ihre Anteilseigner.

Zur Landtagswahl - jetzt testen: Welche Partei passt am besten zu Deinen Positionen und Überzeugungen?




Logo DAX
Frankfurt/Main

Dax sinkt weiter - Trump-Kredit scheint aufgebraucht

Der deutsche Leitindex schloss 0,48 Prozent tiefer bei 11 904,12 Punkten, nachdem es im frühen Handel sogar bis auf 11 850,27 Punkte abwärts gegangen war. Mehr
Air Berlin
Frankfurt/Main

Aktionärsvertreter: Air Berlin riesiger Kapitalvernichter

Allein 2016 verlor das Papier 33,9 Prozent an Wert, wie die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) in Frankfurt berichtete. Mehr
Hapag-Lloyd
San Francisco/Hamburg

US-Justiz ermittelt gegen Hapag-Lloyd und Møller-Maersk

Die US-Justiz hat sich die weltgrößten Container-Reedereien wie Hapag-Lloyd und den Branchenführer Møller-Maersk wegen des Verdachts auf Preisabsprachen vorgenommen. Mehr



Teilen und diskutieren

Kommentieren Sie diesen Beitrag über Facebook, Twitter oder Google+:

FACEBOOK
GOOGLE+
TWITTER



Anzeige
Neu für Vereine:
SaarZeitung

Termin melden

Text schicken


ANZEIGE
Beilagen






Anzeige