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Severin bleibt vorerst Saar-LB-Chef





Saarbrücken
Severin bleibt vorerst Saar-LB-Chef
21. März 2017, 02:00 Uhr
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Werner Severin sollte eigentlich Mitte des Jahres aufhören. Foto: Saar-LB

Foto: Saar-LB
Die Landesregierung verschiebt die Entscheidung über eine neue Führung.

Werner Severin wird die Saar-LB noch bis zum Jahresende als Vorstandsvorsitzender führen. Das teilten Finanzministerium und Sparkassenverband gestern mit. Die Entscheidung über den künftigen Vorstandsvorsitzenden werde „erst nach der Landtagswahl“ getroffen, hieß es. „Zur Sicherstellung der Kontinuität in der Führung“ werde Severins Vertrag deshalb verlängert.

Damit geht die Hängepartie um die künftige Führung der Landesbank in die Verlängerung. Severin sollte ursprünglich Mitte des Jahres ausscheiden. Doch die Landesregierung kann sich seit Monaten nicht durchringen, den neuen Vorstandschef zu benennen. Zwei Kandidaten stehen zur Wahl, der bisherige Saar-LB-Vorstand Gunar Feth und ein externer Bewerber. Beide hatten sich in einem unabhängigen Auswahlverfahren für die Position qualifizieren können. Während der Sparkassenverband als Miteigentümer der Bank den Kandidaten Feth bevorzugt, gibt es von der Landesregierung bisher keine klare Aussage. Als Mehrheitseigner – die Landesregierung hält 74,9 Prozent der Anteile – hat sie das Vorschlagsrecht für die Führungsposition.

Die Bank steht vor einer größeren Restrukturierung. Angesichts der anhaltenden Niedrigzinsphase steht die Kreditwirtschaft insgesamt unter Druck, sich krisenfest aufzubauen. Die Saar-LB will in diesem Zusammenhang ihre Strukturen überprüfen und auch bis zu 50 Stellen abbauen. Wie hoch der Einsparbedarf ist, hängt auch von der künftigen Struktur des Vorstands mit drei oder vier Mitgliedern ab. Die steht und fällt allerdings mit der Wahl des künftigen Vorsitzenden.

Severin hatte das Projekt „Saar-LB 2020“ zwar noch Mitte Februar auf den Weg gebracht, wollte es aber auch zügig an seinen Nachfolger weitergeben. „Es sollte Aufgabe der zukünftig Verantwortlichen sein, die nötigen Strukturen auszuarbeiten“, hatte er bei der Ankündigung des Programms gesagt.




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