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Pralles Programm der Saarbrücker Kinder- und Jugendbuchmesse





Saarbrücken
Wie Respekt in Bücher und Köpfe kommt
Pralles Programm der Saarbrücker Kinder- und Jugendbuchmesse

Von  Kerstin Krämer, 
12. April 2016, 02:00 Uhr
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Wunderbare Illustrationen wie diese machen die Saarbrücker Kinder- und Jugendbuchmesse Jahr für Jahr zu einem Ort besonderer Entdeckungen. Foto: Illustration: Uli Krappen/Mehrdad Zaeri © Tulipan Verlag Foto: Illustration: Uli Krappen/Mehrdad Zaeri © Tulipan Verlag
150 Veranstaltungen, 45 Verlage aus sechs Ländern, zahlreiche Kooperationspartner und erwartete 10 000 Besucher: Die 16. Ausgabe der Europäischen Kinder- und Jugendbuchmesse vom 19. bis 22. Mai wird interkulturell wie nie.
„Bücher bauen Brücken“ lautet der traditionelle Messe-Slogan, und den darf man in diesem Jahr besonders in sprachlicher Hinsicht verstehen: Mit einer steigenden Anzahl mehrsprachiger Publikationen reagieren die Verlage auf die wachsende Zahl an Migranten unter den Schülern – ein Umstand, dem Messeleiterin Astrid Rech mit einem Plus an mehrsprachigen Veranstaltungen, etwa einer interkulturellen Geschichtenwerkstatt, Rechnung trägt.

„Respekt“ heißt dazu passend das diesjährige philosophisch-literarische Schwerpunkt-Thema der Messe. Auf der gestrigen Pressekonferenz lobte Kulturminister Ulrich Commerçon als Schirmherr das Bestreben, über die „Welt der Bücher“ Toleranz und Akzeptanz zu fördern. Das bedeutet schwere Kost für Jugendliche: So hinterfragt etwa die Journalistin und Autorin Elke Reichart die Bedeutung des Begriffes Respekt, während andere Schriftsteller sich mit dem Abwandern junger Deutscher in die terroristische IS-Bewegung, mit Generationenkonflikten, mit Mobbing und Ausgrenzung oder mit der Ankunft in einer neuen, fremden Heimat beschäftigen.

An ein erwachsenes Publikum richtet sich ein Diskussions- und Informationsprogramm in Kooperation mit dem Goethe-Institut Nancy: Hier geht's um die Rolle der Jugendliteratur in Zeiten von Krieg, Flucht, Exil und Fremde. Gastland ist in diesem Jahr die Ukraine. Mit der finanziellen Unterstützung des Projekts „Vivavostok“ der Robert Bosch Stiftung reisen sechs Künstler an.
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