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Von   Agentur, 
18. Oktober 2016, 02:00 Uhr

Preise steigen in der Eurozone schneller

Die Inflation im Euroraum hat im September etwas zugelegt. Die Verbraucherpreise stiegen um 0,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie die Statistikbehörde Eurostat mitteilte. Das ist die höchste Rate seit Oktober 2014. Im August hatte die Inflationsrate bei 0,2 Prozent gelegen. Grund für den etwas stärkeren Preisauftrieb ist die Entwicklung der Energiepreise. Diese sind im Jahresvergleich zwar noch rückläufig, aber nicht mehr so stark wie in den Monaten zuvor. Im September lagen sie 3,0 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat, nach 5,6 Prozent im August und 6,7 Prozent im Juli.

Saarländer kaufen mehr Benziner, weniger Diesel

Die Saarländer haben im September deutlich mehr Autos gekauft als im Vorjahresmonat, und dabei bevorzugten sie Benziner. Die Neuzulassungen stiegen nach Angaben des Kraftfahrtbundesamts um 12,8 Prozent auf 3471. Dabei kam rund ein Viertel mehr Autos mit Benzinmotor neu auf die Straßen. 2080 waren es im September, ein Jahr zuvor 1663, teilte der saarländische Kfz-Verband mit. Dagegen waren Diesel weniger beliebt. Die Zahl der Neuzulassungen sank demnach um 4,5 Prozent auf 1302. Von Januar bis September liege der saarländische Auto-Markt mit 27 173 (Vorjahr: 25 942) Neuzulassungen um 4,7 Prozent über Vorjahresniveau.

Ensch-Engel fordert Strompreis-Aufsicht

Dagmar Ensch-Engel, energiepolitische Sprecherin der Linksfraktion im Saar-Landtag, fordert angesichts weiter steigender Strompreise für die Endkunden, dass die Strompreis-Aufsicht wieder eingeführt wird. Immer mehr Bürger könnten sich den Bezug von elektrischer Energie nicht mehr leisten. Energieversorger müssten daher verpflichtet werden, einen Sockeltarif für Strom einzuführen, durch den jeder Privathaushalt ein kostenloses, bedarfsorientiertes Grundkontingent erhalte.

Großfusion von italienischen Banken

Die Aktionäre der beiden italienischen Volksbanken Banco Popolare und Banca Popolare di Milano (BPM) haben dem geplanten Zusammenschluss der Institute zugestimmt. Mit einer Bilanzsumme von 171 Milliarden Euro und mehr als 25 000 Beschäftigten entsteht so das drittgrößte Geldhaus des Landes nach den beiden Schwergewichten Unicredit und Intesa Sanpaolo. Die Einigung der beiden Volksbanken gilt als wichtiges Signal für den stark zersplitterten Bankensektor Italiens, der nach jahrelanger Wirtschaftskrise auf faulen Krediten von rund 360 Milliarden Euro sitzt.




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