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Fast 35 Millionen Flaschen ausgeliefert – Boomendes Auslandsgeschäft



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Colmar
Elsässische Winzer verkaufen immer mehr Crémant
Fast 35 Millionen Flaschen ausgeliefert – Boomendes Auslandsgeschäft

lori,  18. Februar 2016, 02:00 Uhr
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Kaum ein Fest im Saarland, auf dem es keinen Crémant d'Alsace zu trinken gibt. Foto: Ruppenthal Foto: Ruppenthal
Nicht nur Saarländer lieben Crémant d'Alsace. Auch Belgier und Amerikaner mögen den Schaumwein und kaufen immer mehr davon. Der Export der elsässischen Winzer legte 2015 um 3,6 Prozent zu.


 
Der Absatz-Höhenflug des auch im Saarland beliebten Crémant d'Alsace ist weiter ungebrochen. Auch im vergangenen Jahr verkauften die rund 500 elsässischen Crémant-Winzer wieder mehr von dem nach Champagner-Art hergestellten Schaumwein als im Jahr zuvor, wie Olivier Sohler, der Direktor des Verband der Elsässischen Crémant-Erzeuger mit Sitz in Colmar am Dienstagabend bekanntgab. Der Absatz lag 2015 bei rund 34,8 Millionen Flaschen Crémant. Das waren 1,1 Prozent mehr als 2014.

Der Crémant festigt damit seit Jahren seine Rolle als Verkaufsschlager der elsässischen Winzer. Er macht mit 24 Prozent fast ein Viertel ihres gesamten Weinverkaufs aus. In den vergangenen 30 Jahren habe sich der Crémant-Absatz mehr als verneunfacht.

Den erneuten Absatzrekord des Crémant macht wie in den vergangenen Jahren das starke Auslandsgeschäft möglich: 2015 legte dieses um 3,6 Prozent im Vergleich zu 2014 auf 7,25 Millionen Flaschen zu. Hauptabnehmerländer sind unverändert Belgien, Deutschland und die USA. Allein in Nordamerika legte das Crémant-Geschäft 2015 um 30 Prozent zu.

Ein Handicap stellt für die Crémant-Winzer die geringer ausgefallene Traubenlese dar: 2015 ernteten sie rund 245 100 Hektoliter, ein Jahr zuvor waren es noch 275 000 Hektoliter. „Vom 2015er Jahrgang haben wir lediglich 32 Millionen Flaschen produzieren können, obwohl wir fast 35 Millionen verkauft haben. Uns werden also rund zwei Millionen Flaschen fehlen. Wir müssen daher auf unsere Lagerbestände zurückgreifen“, sagte Sohler. Er hoffe aber, dass das Erntejahr 2016 wieder besser ausfalle, „damit wir unsere Keller auffüllen und neue Märkte im Ausland erobern können.“

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