Sie sind hier: HomeRatgeberKarriere & FinanzenBeruf

Berufliche E-Mails sollten in 24 Stunden beantwortet sein





Flein (dpa/tmn)
Berufliche E-Mails sollten in 24 Stunden beantwortet sein
29. November 2016, 05:10 Uhr
Klicken Sie auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten. Antwort auf eine E-Mail

Berufstätige antworten auf eine E-Mail am besten innerhalb von 24 Stunden. Den Absender länger warten zu lassen, ist unhöflich. Foto: Jan-Philipp Strobel
Viele Berufstätige haben täglich mit überlaufenden Postfächern zu tun. Weniger wichtige E-Mails bleiben daher oft eine Weile unbearbeitet. Doch auch wenn es viel zu tun gibt, sollten Absender nicht zu lange auf eine Antwort warten müssen.

Erhalten Berufstätige auf eine E-Mail längere Zeit keine Antwort, ist das nicht nur nervig. Sie stehen auch vor der Frage: Dürfen sie mit einer zweiten E-Mail nachhaken oder ist das unhöfliches Drängeln?

Etikette-Expertin Carolin Lüdemann aus Flein bei Heilbronn hält es für völlig legitim, in solchen Fällen noch einmal eine E-Mail zu schicken. Berufliche E-Mails sollten innerhalb von 24 Stunden beantwortet sein.

Kann der Empfänger der E-Mail in dieser Zeitspanne keine Antwort geben, ist trotzdem eine Reaktion nötig. Es reiche, wenn man dem Absender zu verstehen gebe: Ich kümmere mich, ich bin dran. Bleibt so eine Antwort jedoch aus, sei man nicht unhöflich, wenn man drängelt, sagt Lüdemann - im Gegenteil: Es sei eher der andere, der sich nicht besonders wertschätzend verhält.

Generell sollten Berufstätige darauf achten, dass sie in E-Mails nie deutlich formloser schreiben als in einem Brief. «Man sollte sich immer klarmachen: Eine E-Mail kann mit wenigen Klicks noch Jahre später hervorgeholt werden», sagt Lüdemann. Die fehlende Rechtschreibung und Zeichensetzung, der unhöfliche Ton: All das ist dann gegebenenfalls wieder zu sehen.


Bewusstes Atmen
Stuttgart

Wie Berufstätige konstruktiv mit Stress umgehen

Schon wieder total im Stress! Mancher ärgert sich über sich selbst, wenn er wieder einmal von seiner To-do-Liste überfordert ist. Mehr
Pfleger fehlen
Stuttgart

Fachkräftemangel macht Pflegern zu schaffen

Ein alter Mensch liegt im Altenheim im Sterben, er hat Angst. Doch der Pfleger, der ihn seit langem kennt, hat keine Zeit für ihn. Mehr
Datenstrom
Stuttgart

«Ein boomender Bereich»: Azubis im IT-Bereich sind gefragt

Eine Ausbildung im IT-Bereich bieten längst nicht nur Technikfirmen an. Fast jedes größere Unternehmen hat inzwischen eine Technikabteilung und Nachwuchsbedarf. Mehr



Teilen und diskutieren

Kommentieren Sie diesen Beitrag über Facebook, Twitter oder Google+:

FACEBOOK
GOOGLE+
TWITTER



Anzeige
Neu für Vereine:
SaarZeitung

Termin melden

Text schicken


ANZEIGE
Beilagen






Anzeige