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Multitasking im Job: Paralleltätigkeiten eher vermeiden





Mainz (dpa/tmn)
Multitasking im Job: Paralleltätigkeiten eher vermeiden
13. September 2016, 07:40 Uhr
Es gilt heute als selbstverständlich, dass man problemlos parallel mehrere Aufgaben erledigt. Doch dabei schleichen sich deutlich mehr Fehler ein und schneller wird man auch nicht, fand ein Forscher heraus.

Berufstätige sollten bei der Arbeit Multitasking in jedem Fall vermeiden. Denn wer mehrere Aufgaben parallel bearbeitet, ist nicht nur langsamer. Er mache auch mehr Fehler, erklärt Prof. Norbert Rohleder von der Hochschule Mainz. Er forscht zum Thema Arbeitswelt.

Er empfiehlt, folgenden Test zu machen: Beschäftigte schreiben sich am Abend eine To-do-Liste und arbeiten diese am folgenden Tag ab. Parallel checken sie regelmäßig ihre E-Mails, hören Musik und telefonieren immer wieder. Am Abend überlegen Berufstätige, wie sie sich gefühlt haben, und sie überprüfen, wie viele Aufgaben von ihrer Liste sie geschafft haben.

Dann schreiben sie erneut eine To-do-Liste für den nächsten Tag. Nun bearbeiten sie die Aufgaben nacheinander, E-Mails und Telefonate schreiben und führen Mitarbeiter zu vorher festgelegten Zeiten. Hier sollten Arbeitnehmer abends wieder überprüfen, wie sie sich gefühlt haben und wie viel sie von ihrer Liste geschafft haben. Viele werden überrascht sein, wie viel besser sie an diesem Tag vorangekommen sind.




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