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Gran Canaria aktiv: Fischalarm und Dauerwellen





Puerto de Mogán (dpa/tmn)
Gran Canaria aktiv: Fischalarm und Dauerwellen
Von Manuel Meyer, dpa,  29. November 2016, 05:15 Uhr
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Plötzlich mittendrin im Schwarm: Die Gewa?sser vor Gran Canaria sind fischreich. Foto: Manuel Meyer
Klicken Sie auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten. Abenteuer unter Wasser

Das Abenteuer wartet unter Wasser: Vor Gran Canaria können Urlauber zu unterschiedlichen Wracks tauchen. Foto: Manuel Meyer
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Ein gelbes U-Boot liegt im Hafen von Puerto de Moga?n. Damit die Touren attraktiver sind, hat das U-Boot-Unternehmen in der Gegend gleich mehrere alte Schiffe versenkt. Foto: Manuel Meyer
Klicken Sie auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten. Jerry O'Connor

Jerry O'Connor leitet seit 1998 die Canary Diving Adventures Tauchbasis bei Puerto de Moga?n. Foto: Manuel Meyer
Klicken Sie auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten. Ein Tauchgang wert

El Cabron geho?rt zu den scho?nsten Tauchpla?tzen Gran Canarias. Foto: Manuel Meyer
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Viele Schiffe wurden vor der Küste Gran Canarias versenkt - als Attraktion für Taucher. Foto: Manuel Meyer
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Vor der Küste Gran Canarias können Taucher sogar Muränen begegnen. Foto: Canary Diving Adventures
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Pedro Galeano bringt in der Surfschule von Bjo?rn Dunkerbeck Interessierten das Wellenreiten bei. Foto: Manuel Meyer
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Flaute nicht in Sicht: An der Playa Aguila gibt es immer Wellen zum Surfen. Foto: Manuel Meyer
Klicken Sie auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten. Dünenmeer Maspalomas

Die Du?nenlandschaft von Maspalomas im Su?den von Gran Canaria ist eine der Attraktionen, die viele Urlauber mit der Kanareninsel verbinden. Foto: Manuel Meyer
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Die Gassen laden zum Bummeln ein: Puerto de Moga?n gilt als scho?nstes Ku?stendorf Gran Canarias. Foto: Manuel Meyer
Gran Canaria ist mehr als nur die Partyhochburg der Kanaren. Die Insel überrascht vor allem Wassersportler mit interessanten Surfspots, windigen Segelgebieten und einer faszinierenden Unterwasserwelt. Taucher stoßen auf Wracks - und U-Boote.

Bei Gran Canaria denken die meisten an Pauschaltourismus, Bettenburgen und Partymeilen an der Playa del Inglés. Doch das heißt noch lange nicht, dass man auf Gran Canaria nichts erleben kann. Sogar im touristischen Süden der Insel kommen Aktivurlauber auf ihre Kosten.

Obwohl Fuerteventura bekannter ist, gehört Gran Canaria zu den besten Surfrevieren Europas. Aus diesem Grund unterhält auch der ehemalige deutsche Windsurf-Profi und 42-fache Weltmeister Björn Dunkerbeck in Playa del Inglés eine eigene Surfschule. «Hier am Aguila-Strand können Anfänger und Fortgeschrittene 220 Tage im Jahr surfen. Wir haben immer gute Wellen, nicht zu groß und nicht zu klein, und eine durchschnittliche Jahrestemperatur von 22 Grad», versichert Pedro Galeano, einer von Dunkerbecks Surflehrern. Könner verschlägt es an die Nordküste zwischen Las Palmas und Gáldar oder an die windige Ostküste nach Pozo Izquierdo, Vargas und Arinaga.

Die Wind- und Wetterbedingungen machen Gran Canaria auch zu einem erstklassigen Segelrevier, insbesondere die Südwestküste zwischen Arguineguin und Puerto de Mogán. Nicht selten können Segler dort Delfine und sogar Wale beobachten.

Jerry O'Connor betreibt seit 1998 seine Tauchbasis Canary Diving Adventures am Taurito-Strand ganz in der Nähe von Puerto de Mogán. Er taucht heute die «Cermonia II» an. Nur wenige Hundert Meter vom Strand entfernt liegt das knapp 36 Meter lange Boot auf dem sandigen Meeresgrund, in nur 19 Meter Tiefe. Trotz bester Sichtverhältnisse ist das Wrack erst kaum auszumachen. Ein Schwarm Gelbflossen-Grunzer bildet davor eine regelrechte Wand. Trompetenfisch, Sardinen und Bogas haben im Wrack ihr zu Hause gefunden.

«Natürlich ist das hier weder mit den Malediven noch mit dem Roten Meer zu vergleichen. Aber lass dich doch einfach mal überraschen», sagt Georg Wolf, bevor er zum nur wenige Meter entfernten Wrack der «Allegranza» abtaucht. Schon seit mehr als 24 Jahren lebt der Leiter der deutschen Extra Divers Tauchbasis in Puerto de Mogán. Er scheint jeden Fisch, jede Höhle, jeden Felsen hier zu kennen.

Und da kommt auch schon die Überraschung: ein U-Boot. Quietschgelb nähert es sich mit einem leisen Surren und ist eigentlich auch der Grund, warum das knapp 40 Meter lange Fischerboot «Allegranza» hier vor dem Hafen von Puerto de Mogán überhaupt versenkt wurde. Das U-Boot-Unternehmen hat gleich mehrere alte Schiffe in der Gegend untergehen lassen, um seine Touren noch abenteuerlicher zu machen.

Bei der mit 45 Meter sehr tief liegenden «Blue Bird» können Taucher im Blauwasser sogar Makrelen und Thunfische beim Jagen beobachten. Am Tauchspot El Perchel genießt man im Strömungstauchgang die Felslandschaft einfach im Vorbeitreiben. Am Mogán West und El Manatial sind die vulkanischen Felsen und Grotten nicht minder schön.

Einer der vielleicht bekanntesten Tauchplätze auf Gran Canaria ist allerdings El Cabrón im gleichnamigen Marineschutzgebiet von Arinaga an der Ostküste. Riesige Fischschwärme tummeln sich hier - Zackenbarsche, Barrakudas, Rochen, Kugelfische und sogar Engelhaie. In den Riffkanten und Höhlen verstecken sich Kraken und Muränen.

Die meisten Tauchspots findet man aber vor Puerto de Mogán. Die geschützte Lage im Südwesten und die Wetterverhältnisse machen es möglich, hier das ganze Jahr über zu tauchen. Puerto de Mogán ist zweifelsohne auch das schönste Küstendorf Gran Canarias.



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