Sie sind hier: HomeRatgeberAutoAutoticker

Betrunkene Radler: Führerscheinentzug fürs Auto droht





München (dpa/tmn)
Betrunkene Radler: Führerscheinentzug fürs Auto droht
13. September 2016, 07:15 Uhr
Dass man nach ein paar Gläsern Wein nicht mehr ins Auto steigen sollte, liegt auf der Hand. Viele meinen, sich dann immer noch aufs Fahrrad schwingen zu können. Das ist oft ein Irrtum.

Alkohol trinken und danach heimradeln, verträgt sich nicht. Denn selbst kleinste Mengen Alkohol können enthemmen und riskante Manöver nach sich ziehen, warnt der Automobilclub Kraftfahrer-Schutz (KS).

Radler können sogar ihren Führerschein fürs Auto verlieren. In der Regel sei das ab 1,6 Promille der Fall, oft werde auch noch zusätzlich eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) angeordnet.

Gerade jetzt in der Zeit von Volksfesten wie Cannstatter Wasn oder Oktoberfest kontrolliert die Polizei in den betreffenden Regionen verstärkt auf Alkohol. Auto- und Motorradfahrer können sich schon ab 0,3 Promille strafbar machen, wenn sie alkoholbedingte Ausfallerscheinungen zeigen und etwa Schlangenlinien fahren oder ein Unfall passiert.

Mit zwei Punkten in Flensburg und mindestens 500 Euro Strafe muss rechnen, wer mit ab 0,5 Promille Auto oder Motorrad fährt - und er verliert dazu seinen Führerschein für einen Monat. Der KS rät daher, Bus und Bahn zu nutzen, sobald Alkohol getrunken wird. Auf Promillerechner beispielsweise dürfe man sich nicht verlassen, denn der Alkohol wirke sich bei jedem individuell anders aus.




Kolonne
München

Worauf Fahrer bei Kolonnen achten müssen

Für Kolonnen im Straßenverkehr gelten besondere Regeln. Ein sogenannter geschlossener Verband ist auf der Straße rechtlich gesehen nur ein einzelnes Fahrzeug, erläutert der ADAC. Mehr
Verkehrsunfall
Goslar

Auch leicht Verletzte sollten nach Verkehrsunfall zum Anwalt

Nach einer Verletzung im Straßenverkehr sollten Betroffene nach Ansicht des ADAC in jeden Fall einen Fachanwalt einschalten. Mehr
Toter Winkel
München

So reduziert man den Bereich des toten Winkels

Um beim Abbiegen keine Radfahrer im toten Winkel zu übersehen, dürfen Autofahrer nicht vergessen, sich umzusehen - und zwar mindestens zweimal. Mehr



Teilen und diskutieren

Kommentieren Sie diesen Beitrag über Facebook, Twitter oder Google+:

FACEBOOK
GOOGLE+
TWITTER



Anzeige
Neu für Vereine:
SaarZeitung

Termin melden

Text schicken


ANZEIGE
Beilagen






Anzeige