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ADAC-Ecotest sieht Autos mit alternativen Antrieben vorn





München (dpa/tmn)
ADAC-Ecotest sieht Autos mit alternativen Antrieben vorn
21. März 2017, 10:15 Uhr
Klicken Sie auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten. ADAC-Ecotest

Der ADAC-Ecotest misst die Verbrauchs- und Emissionswerte von Autos unter verschärften Bedingungen - und liefert zum Teil weit über den Grenzwerten liegende Resultate. Foto: Jens Küsters
Der ADAC hat zum dreizehnten Mal einen Ecotest durchgeführt. Dabei galt es zu ermitteln, wie sich die jeweiligen Fahrzeuge auf die Umwelt auswirken. Auf den oberen Plätzen landeten elektrisch angetriebene Modelle zweier bekannter Hersteller.

Autos mit alternativen Antrieben liegen im Ecotest des ADAC weiterhin vorn. Der elektrisch angetriebene BMW i3, der Toyota Prius 1.8 Hybrid Executive und das E-Auto Nissan Leaf Acenta belegen die ersten Plätze der Liste und erhalten von dem Automobilclub fünf «Eco-Sterne».

Bester Benziner unter den inzwischen 77 getesteten Autos ist auf dem achten Platz der Suzuki Ignis 1.2 SHVS Comfort+ mit vier Sternen. Gleich dahinter landet als bester Diesel der Mercedes E 220 d 9G-Tronic. Nur zu Autos mit fünf und vier Sternen spricht der ADAC aus «ökologischer Sicht» eine Empfehlung aus. Bislang haben lediglich fünf Autos fünf Sterne und neun Autos vier Sterne erhalten. Unter diesen neun sind fünf Benziner und nur zwei Diesel.

Generell schneiden die Selbstzünder im Ecotest eher schlecht ab. Grund sei das teilweise «deutliche Überschreiten» der gesetzlichen Grenzwerte für Stickoxide, erklärt der Club. In einem Fall liege der Wert beim angelegten Testschema um mehr als Neunfache darüber. In einigen Fällen produzieren dabei neue sogenannte Euro-6-Autos höhere Werte als die mit Euro-5. Auch die Benziner haben keine reine Weste: Hier ist laut ADAC oft Feinstaub das Problem. Nach dem Prüfverfahren haben etwa zwei Drittel der getesteten Autos einen zu hohen Ausstoß.

Der Ecotest basiert auf dem vom September 2017 an gültigen sogenannten WLTP-Zulassungszyklus, den der Club um eigene Kriterien erweitert hat. So erhöhte er zum Beispiel die Zuladung und ergänzte einen Autobahnzyklus mit höheren Geschwindigkeiten. Außerdem lagen für den Schadstoffausstoß und den CO2-Ausstoß strengere Kriterien an.


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