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Zu hell, zu dunkel oder zu wenig Deckkraft – Bei der Auswahl eines Foundation-Produkts muss einiges beachtet werden





Berlin
Die richtige Grundierung sorgt für einen makellosen Teint
Zu hell, zu dunkel oder zu wenig Deckkraft – Bei der Auswahl eines Foundation-Produkts muss einiges beachtet werden

Von   Agentur, 
02. Dezember 2016, 02:00 Uhr
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Eine Foundation sorgt für einen makellosen Teint. Sie wird am besten mit einem Schwämmchen aufgetragen. Foto: Klose/dpa

Foto: Klose/dpa
Sie ist wie die Grundierung einer Leinwand: Die Foundation sorgt für einen ebenmäßigen Teint. Geht man in eine Parfümerie oder eine Drogerie, steht man vor einer riesigen Auswahl von Produkten. Aber worauf kommt es eigentlich wirklich bei der Auswahl an?

Blasse Haut, Rötungen und Augenringe lassen sich mithilfe einer sogenannten Foundation (englisch: Grundlage) gut kaschieren. Meist in flüssiger Form wird sie ähnlich wie eine Creme aufgetragen und bildet die Grundlage für Rouge oder Puder. Aber welches Produkt eignet sich für welchen Hauttyp?

„Ein trockener Teint braucht eine ganz andere Textur als Mischhaut“, erklärt der Visagist Peter Arnheim aus Berlin. „Ideal für erstere sind flüssige Foundations mit einem hohen Anteil Feuchtigkeit spendender Wirkstoffe.“ Ganz anders verhält es sich bei fettiger Haut. „Diese Haut freut sich über eine leichte, pudrige und ölfreie Foundation“, erklärt Peter Schmiedinger, Make-up-Experte für den VKE-Kosmetikverband in Berlin. „Da die Mischhaut sehr individuell ist, an manchen Stellen fettig und an manchen Stellen aber auch trocken, können die trockenen Partien auch eine cremigere Foundation vertragen.“ Sein Rat: Bei Mischhaut sollte man ruhig zu zwei verschiedenen Texturen greifen. Wichtig ist, dass beide den gleichen Farbton haben.

Der Hautton ist das zweite Kriterium bei der Auswahl der richtigen Foundation. „Das Produkt soll ganz natürlich wirken“, sagt Arnheim. „Deshalb ist es wichtig, dass man es vorher an einem Bereich testet, dessen Ton der Gesichtsfarbe am nächsten kommt.“ Dafür eignen sich vor allem zwei Stellen: die Innenseite des Arms und der Übergang vom Hals zum Dekolleté. Wichtig sei es, dass man das Ergebnis bei Tageslicht begutachtet. Neben Ton und Typ stellt sich auch die Frage: Welche Struktur hat die Haut? Gibt es feine Linien und Fältchen, gerötete Stellen oder geplatzte Äderchen? Dann sollte die Foundation mehr Deckkraft haben. Jugendliche Haut mit kleinen Poren kommt hingegen oft schon mit einer getönten Tagescreme aus.

Nicht nur das Produkt an sich, auch die Technik des Schminkens ist dafür verantwortlich, wie perfekt das Ergebnis wird. „Es macht beispielsweise Sinn, die Foundation nicht mit den Fingern, sondern mit einem Schwämmchen aufzutragen“, erklärt Visagistin und Beauty-Referentin Ricarda Zill aus Rödermark nahe Frankfurt am Main. „Damit kann man Übergänge besser verblenden und die Foundation so in die Haut einarbeiten, dass sie nahezu unsichtbar wird.“




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