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Bessere Reichweiten und sinkende Preise könnten Elektroautos zum Durchbruch verhelfen





Saarbrücken
Autobranche lockt mit 150 Neuheiten
Bessere Reichweiten und sinkende Preise könnten Elektroautos zum Durchbruch verhelfen

unserem Mitarbeiter Stefan Woltereck,  07. Januar 2017, 02:00 Uhr
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Alfa Romeo präsentiert den Stelvio. Das erste SUV der Marke startet in der Mittelklasse. Fotos: Hersteller
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Der Audi Q2
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Der neue 5er-BMW
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Fords Kleinwagen Ka+
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Das Elektroauto Hyundai Ioniq
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Mazdas neuer MX-5 RF
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Der Mercedes-Pick-up X-Klasse
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Minis neuer Countryman
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Opels Elektroauto Ampera-e
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Der neue Opel Insignia
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Renaults Elektro-Zwerg Twizy
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Das Skoda-SUV Kodiaq
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Der neue Suzuki Ignis
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Teslas Elektro-Flitzer Model 3
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Der Toyota C-HR
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Der aufgefrischte VW Golf

Das Auto-Jahr 2017 wird spannend. Erstmals werden Elektro-Modelle interessant für breitere Käuferschichten – auch, weil neue Beschränkungen für konventionelle Autos drohen. Wir stellen wichtige Neuheiten vor.

Rund 150 Neuerscheinungen sind fürs neue Jahr angekündigt. Ähnlich wie in den Jahren zuvor. Doch 2017 wird anders. Die Branche sieht den Beginn einer neuen Epoche: Elektroantrieb steht an der Schwelle zum Durchbruch. Die Modellauswahl wächst ebenso wie die Reichweite, die Preise sinken. Genau so wichtig ist aber, dass mehr und mehr Städte konventionelle Autos (per Maut oder total) aussperren wollen – nicht morgen, aber bald, sicher noch in der Lebenszeit eines heute neu gekauften Automobils.

Der Bannstrahl trifft vor allem Dieselmotoren. Wer in einer Stadt wohnt oder öfter hineinfährt, sollte gebraucht keinen Diesel mehr kaufen, der nicht Euro 6 erfüllt.

Das wichtigste neue Elektro-Modell bringt Opel im Frühjahr: Es ist der Ampera-e, außen und innen viel besser geglückt als der Vorläufer, vor allem mit einer Norm-Reichweite von 500 Kilometern. In der Praxis sind es vielleicht 400. Das Temperament begeistert. Und das Vergnügen gibt es zu einem Preis, der bei einem außergewöhnlichen Kompaktauto nicht von vornherein abschreckt. Gerechnet wird beim Basismodell mit gut 30 000 Euro.

Als weiteres interessantes Elektro-Modell ist für den Herbst das (auf Fotos bildschöne) Model 3 von Tesla angekündigt, zu voraussichtlich ähnlichem Preis wie beim Ampera-e. Selbst Jaguar setzt auf Strom, allerdings erst 2018 beim I-Pace, einem (als Prototyp ebenfalls sehr gut aussehenden) Mittelklasse-Crossover (aus Limousine und SUV) mit angedachten 400 PS und 500 Kilometern Reichweite.

Neu auf dem Markt ist zudem der Ioniq von Hyundai mit Hybrid- oder mit Elektroantrieb. Die Preise beginnen bei 23 900 beziehungsweise 33 000 Euro. Im Lauf des Jahres kommt noch eine Plug-in-Version hinzu, deren für etwa 50 Kilometer reichender Akku sich an der Steckdose aufladen lässt.

Von Audi (A3, Q7), bis Volvo (V60, XC90) bieten inzwischen fast alle Marken Hybrid-, Plug-in-Hybrid-, reine Elektro- und sogar bereits Wasserstoff-Modelle an. Insgesamt sind es über drei Dutzend vom Quad-ähnlichen Einsitzer Renault Twizy bis zu Geländemodellen und Lieferwagen. Zu kurze Reichweiten bei reinem Batterieantrieb und hohe Preise schreckten trotz Kaufprämie bisher selbst Käufer ab, die bereit sind, für ein lokal emissionsfreies Auto mehr Geld auszugeben.

Zumindest bei den Reichweiten stehen erhebliche Verbesserungen vor der Tür, VW etwa, auch BMW, Ford und Renault haben sie bereits in Serie, die anderen werden rasch folgen. Der „Saft“ reicht dann selbst für Wochenendausflüge, erst recht für Heizung und Klima.

Bei konventionell angetriebenen Autos muss sich diese Vorschau auf die interessantesten Modelle beschränken. Die in den Verkaufszahlen bedeutendste Neuerung kommt aus Wolfsburg: der überarbeitete VW Golf. Außen ist er an den Stoßfängern und Leuchten als neu zu erkennen – auf den zweiten Blick zumindest. Innen glänzt er mit neuen 1,5-Liter-Motoren und vor allem mit digitalem Cockpit. Die Skalen machen sich auf Knopfdruck klein, vor dem Fahrer erscheint dann der Navi-Bildschirm. Im Herbst folgen ein neuer Polo und der ebenfalls grundlegend erneuerte, erheblich größere Touareg. Er bildet auch die Basis für den im Herbst anstehenden Cayenne-Nachfolger von Porsche.

Bei Audi stehen mit Q2 und Q5 zwei SUV-Modelle in den Startlöchern. Später werden A7 und A8 in neuer Form erwartet. Seat erneuert vor dem Polo den unter dem Blech baugleichen Ibiza, später folgt der Arona als SUV oberhalb des Ateca. Ähnlich wie der Golf erfährt auch der Leon ein Update vor allem innen. Skoda konzentriert sich auf den Kodiaq, sein neues größeres SUV-Modell, dazu werden im Frühjahr Rapid und Octavia optisch aufgefrischt.

Opel brennt ein ganzes Feuerwerk an Neuerungen ab. Der Insignia wird größer und bekommt den Namenszusatz ‚Grand Sport'. Der Mokka X ist bereits auf dem Markt. Im Sommer ersetzt der Crossland X den Meriva. Unterbau und Technik stammen von Citroën/Peugeot. Dies gilt auch für das später erscheinende kompakte SUV-Modell namens Grandland X. Selbst der kleine Adam erscheint als ‚Rocks' in hoch gesetzter Version mit SUV-Beplankung.

Bei Ford ist Wachstum angesagt. Der Ka+ nähert sich dem bisherigen Fiesta, der wiederum wächst fast auf Focus-Format. Mit neuen Details wartet der Kuga auf. Mit dem Edge ist die Marke jetzt auch bei den größeren SUV-Modellen vertreten. Bei BMW steht der neue 5er im Mittelpunkt, im Herbst wird dazu ein neuer X3 erwartet. Mini schließt den Reigen seiner Neuvorstellungen mit dem um 20 Zentimeter auf Golf-Format gewachsenen Countryman ab. Seine Basis ist die Frontantriebs-Architektur des 2er-BMW, die später auch in den 3er einzieht.

Mercedes-Benz präsentiert die neue E-Klasse in voller Breite: als Coupé, Cabrio, zuerst als Kombi, diesen auch in höher gesetzter ‚All-Terrain'-Version mit Allradantrieb. Im Herbst wird mit der X-Klasse der erste Pick-up der Marke mit offener Ladefläche hinter dem Fahrerhaus erwartet. Basis ist der X-Trail von Nissan. Die Japaner sind mit Renault verbunden, die Franzosen wiederum kooperieren mit Stuttgart, auch bei Smart.

Alfa Romeo präsentiert im Frühsommer den Stelvio, das erste SUV der Marke, ganz in der Tradition des Hauses mit Turbomotoren (von Ferrari) bis 510 PS. Toyota führt den C-HR ein, ein außen wie innen gleichermaßen origineller kompakter Offroader. Suzuki verfolgt die SUV-Idee mit dem Ignis sogar in der Kleinwagen-Klasse. Und Mazda bringt seinen Dauerbrenner MX-5 in zusätzlicher RF-Version mit festem Dach, dessen Mitte auf Knopfdruck nach hinten verschwindet. Das Ganze verspricht viel Spaß für einen Preis, den sich auch Jüngere leisten können: ab zirka 30 000 Euro.

Bei aller Diskussion um Emissionen, geschönte Verbrauchsangaben und Elektromotoren: Autos werden 2017 nicht nur für Feinstaub, Staus und Probleme sorgen, sondern auch Freude bereiten.




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