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np,  30. November 2016, 02:00 Uhr
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So sehen sogenannte Schraubnägel aus, die bei Operationen genutzt werden. Foto: FHG

Foto: FHG

Natur

Auch Wurzeln können Licht erkennen

Die Wurzeln einer Pflanze können Licht erkennen. Das berichtet das Max-Planck-Institut für chemische Ökologie in Jena. Die Forscher untersuchten die Ackerschmalwand (Arabidopsis thaliana), eine beliebte Modellpflanze der Botanik. Ihre Wurzeln „sehen“ über eine Art von Lichtleitfasern, die aus dem Spross in die Tiefe führen. Die Lichtrezeptoren der Wurzeln beeinflussen das Pflanzenwachstum.

Windkraft im Wald ist für die Mehrheit tabu

80 Prozent der Deutschen lehnen Windkraftanlagen in Wäldern ab, berichtet die Deutsche Wildtier Stiftung. Bei einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid habe sich gezeigt, dass der Widerstand im Osten Deutschlands mit 87 Prozent am höchsten sei, wenn für Windräder Waldgebiete verschwinden oder zerschnitten werden sollten.

Technik

Forscher testen Roboter als Verkäufer

Das Stuttgarter Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung testet einen Serviceroboter als Verkaufsberater in einem großen Elektromarkt. Der „Paul“ genannte Roboter begrüße die Kunden und zeige ihnen den Weg zum gesuchten Produkt. Die Kundenberatung überlasse die Maschine aber noch menschlichen Kollegen, die er telefonisch zur Unterstützung zuschalten könne.

Medizin

Vier Gene machen Haut- zu Nierenzellen

Forscher der Universität Freiburg haben ein Verfahren entwickelt, um mit einem Cocktail aus vier Genen, die mit einem Virus eingeschleust werden, Hautzellen in Nierenzellen umzuwandeln. Sie wollen mit Hilfe dieser umprogrammierten Zellen Nierenkrankheiten erforschen. Das Verfahren könne eine Alternative für Tierversuche darstellen, berichtet die Hochschule.

Implantate bald aus dem 3-D-Drucker

Ingenieure des Fraunhofer-Instituts für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung in Bremen haben einen sogenannten Schraubnagel aus Calciumphosphat entwickelt, der bei Operationen eingesetzt werden soll. Das Material verbinde sich mit den Knochen und löse sich nicht auf. Wenn Calciumphosphat mit einem 3D-Drucker verarbeitet werde, ließen sich auf diese Weise auch maßgeschneiderte Implantate herstellen.


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