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Schulreform: Kessler legt Modell vor





Schulreform: Kessler legt Modell vor
31. Januar 2011, 13:24 Uhr
Die Koalition ist der Linken in der ideologisch umstrittenen Frage der Leistungsdifferenzierung an der geplanten Gemeinschaftsschule ein Stück entgegen gekommen. Die Eltern fordern derweil ernsthafte Verhandlungen.
Saarbrücken. Bildungsminister Klaus Kessler (Grüne) hat der Opposition zur Leistungsdifferenzierung in der geplanten Gemeinschaftsschule vor einer Woche ein „Orientierungsmodell“ vorgelegt. Dieses soll für mehr Verbindlichkeit sorgen und setzt – wie von SPD und Linken verlangt – etwas mehr auf Binnendifferenzierung statt auf die frühe Trennung der Kinder nach verschiedenen Leistungsniveaus. Von dem Modell, das der SZ vorliegt, soll nur „auf Beschluss der Schulkonferenz“ und „im Benehmen mit der Schulaufsichtsbehörde“ abgewichen werden.

Das Modell sieht im Unterschied zu den bisherigen Plänen der Koalition für das Fach Deutsch in Klasse 7 und in den Naturwissenschaften auch noch in Klasse 8 den Unterricht im Klassenverband als Regelform vor. Bisher war eine solche Regel gar nicht vorgesehen. In Klasse 9 soll in den Hauptfächern die – von der Kultusministerkonferenz als „Mindestdifferenzierung“ vorgeschriebene – Differenzierung nach zwei statt nach drei Lernniveaus als Regelform praktiziert werden. Die Koalition ist damit ein Stück weit der Forderung der Linken nachgekommen, einen „Vorrang für binnendifferenzierten Unterricht“ festzustellen.
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