Die Hürde ist genommen: Die Jamaika-Allianz hat im Saar-Landtag mit Hilfe der Linkspartei die Gemeinschaftsschule in erster Lesung durchgesetzt. Ab dem Schuljahr 2012/13 könnte das Projekt greifen.
Die Jamaika-Koalition bringt ihre Schulreform in den Landtag ein. Die Linken wollen einer Verfassungsänderung zustimmen. Damit könnte das Gemeinschaftsschul-Projekt im übernächsten Schuljahr anlaufen.
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Er könne mit politischen Signalen umgehen, sagt Bildungsminister Klaus Kessler. Der Grüne hat nach der bildungspolitischen Kehrtwende der Linken blitzschnell reagiert und die Opponenten Lafontaine und Müller zusammengebracht.
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CDU, FDP und Grüne haben gestern gemeinsam mit den Linken einen weiteren Schritt zur Verfassungsänderung gemacht. Beim lange verabredeten Bildungsgipfel wurde die aktuelle Einigung bestätigt.
Kleinere Klassen war einst ein Schlagwort aller Landtagsparteien. Seit sich ein Kompromiss zwischen Linkspartei und Jamaika-Regierung bei der Schulreform anbahnt, ist davon allerdings kaum noch die Rede.
Der Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, Josef Kraus, rät dem Saarland von einer Einführung der Gemeinschaftsschule ab. Mit ihm sprach SZ-Redakteurin Stefanie Marsch.
Bildungsminister Klaus Kessler (Grüne) will bei der geplanten Schulreform keine gesetzlich festgelegte Klassengröße vereinbaren. Er geht davon aus, dass die Linksfraktion darauf verzichtet.
Mit der Zustimmung der Linken rückt das Schulprojekt der Jamaika-Regierung in greifbare Nähe. Lehrer und Eltern melden jedoch massive Zweifel an den zugesagten Verbesserungen durch die neue Gemeinschaftsschule an.
Wie Oskar Lafontaine die Bildungspolitik nutzt, um die Linke salonfähig zu machen.
Der Weg zur Schulreform ist lang. Seit Monaten verhandeln die Parteien, ob die Gemeinschaftsschule in die Verfassung kommt. Heute will sich die Linke entscheiden - ihr Ja zur Reform wäre schlüssig.
Die Einführung einer Gemeinschaftsschule im Saarland wird immer unwahrscheinlicher. Die Jamaika-Koalition will der Linkspartei kein neues Angebot vorlegen: Für noch mehr Lehrer sei kein Geld da.
Der neue Chef der Gesamtlandeselternvertretung, Joachim Klesen, ist gegen eine Schulreform ohne Beteiligung der SPD. Das machte der Nachfolger von Waltraud Andruet im Gespräch mit unserer Zeitung deutlich.
Ein Kompromiss zwischen der Koalition und der Linken bei der Schulreform scheint möglich. Bildungsminister Klaus Kessler (Grüne) zeigt sich offen für die Forderung der Linken nach neuen Lehrerstellen.
Die Koalition ist der Linken in der ideologisch umstrittenen Frage der Leistungsdifferenzierung an der geplanten Gemeinschaftsschule ein Stück entgegen gekommen. Die Eltern fordern derweil ernsthafte Verhandlungen.
Das Nein der SPD zur Gemeinschaftsschule bringt nun die Linke wieder ins Spiel. Deren Fraktionschef Oskar Lafontaine fordert für einen Verfassungskompromiss Maßnahmen gegen den Unterrichtsausfall.
Die SPD hat gestern einstimmig in ihrem Landesvorstand beschlossen, die geplante Verfassungsänderung für die Gemeinschaftsschule nicht zu unterstützen. Bildungsminister Kessler (Grüne) zeigte sich "nicht überrascht" von der Entscheidung.
Kommt heute ein Vorzeigeprojekt der Jamaika-Koalition zu Fall? Die SPD steht offenbar kurz vor einer Entscheidung über die Gemeinschaftsschule, in der Erweiterte Real- und Gesamtschulen verschmelzen sollen.
Über die Schulreform im Saarland befindet nun der jeweilige Landesvorstand von SPD und Linken. Der gestrige Bildungsgipfel endete ohne eine Entscheidung bereits nach einer halben Stunde.
Heute tagt der saarländische Bildungsgipfel zur Gemeinschaftsschule. Bei einer öffentlichen Diskussion am Dienstag in Saarlouis konnte das Publikum verfolgen, wie verhandelt wird - oder besser: gepokert.
Votiert die SPD für die Gemeinschaftsschule oder dagegen? Grünen-Landeschef Hubert Ulrich sieht die Sozialdemokraten uneins in der Frage. Minister Kessler will unterdessen über die Klassengröße verhandeln.