Merzig
Integration ist nach wie vor ein Kernthema in Deutschland. Wie erleben Einwanderer unser Land? Welche Hoffnungen, welche Ängste haben sie? Um das zu erfahren, hat die Saarbrücker Zeitung im Rahmen der Serie „Nix verstehn?!“ die Kasachin Liana zehn Monate lang begleitet.
Merzig/Frankfurt
Liana braucht ein Stipendium, um einen Intensiv-Deutschkurs machen und studieren zu können. Bei der Aufnahmeprüfung in Frankfurt muss sie mindestens 40 von 45 Punkten erzielen. SZ-Redaktionsmitglied und Sprachpate Gregor Haschnik hat Liana und ihren Mann Vladimir begleitet.
Saarlouis
In Vereinen können Einwanderer Kontakte mit Einheimischen knüpfen, ihr Deutsch verbessern und sich für die Gesellschaft engagieren. Deshalb vermittelt die Caritas Migranten in Vereine. Dabei müssen oft Ängste und kulturelle Hürden überwunden werden.
Merzig
Inzwischen lernt Sprachpate und SZ-Redaktionsmitglied Gregor Haschnik seit gut einem halben Jahr Deutsch mit der Kasachin Liana. Zusätzlich nimmt die 24-Jährige noch an zwei Deutschkursen teil – und macht Fortschritte. Doch manchmal hadert sie noch mit sich und der deutschen Sprache.
Professor Hans-Jürgen Lüsebrink (Foto: ags) forscht an der Universität des Saarlandes über interkulturelle Kommunikation. Dabei untersucht er Aspekte wie Fremdwahrnehmung und Interaktion. SZ-Redaktionsmitglied Gregor Haschnik sprach mit ihm darüber, wie Klischees entstehen, welche positiven und negativen Effekte sie haben und wie sie überwunden werden können.
Integration ist keine Einbahnstraße und „Sprache ist der Schlüssel“, heißt es immer wieder.
Die SZ will den Wahrheitsgehalt dieser Sätze in einer Serie untersuchen – unmittelbar vor der eigenen Haustür.
Merzig
Der Psychologe Wolf Bernhard Emminghaus kennt die Seele von Einwanderern. Integrationsprobleme, so der Traumatherapeut, lassen sich nicht auf fehlende Sprachkenntnisse reduzieren. Die Ursachen liegen tiefer.
Merzig
Wer in ein neues Land kommt, weiß oft nicht weiter. Deshalb hat SZ-Redaktionsmitglied und Sprachpate Gregor Haschnik mit der Kasachin Liana einen Ratgeber der Bundesregierung zur Hand genommen.
Saarbrücken
Über die Sprache als Schlüssel zur Integration, die Grenzen der Toleranz sowie die Schönheit des Deutschen sprach SZ-Redaktionsmitglied Gregor Haschnik mit Lutz Götze (Foto: ags), Professor für Deutsch als Fremdsprache.
Merzig
Beamtensprache, schwere Sprache. Aber eine, die man zumindest ansatzweise verstehen sollte. Deshalb hat sich SZ-Redaktionsmitglied Gregor Haschnik mit der Kasachin Liana ins Amtsdeutsch-Dickicht gewagt.
Saarlouis
Im mehrfach ausgezeichneten Förderunterricht können Einwandererkinder ihre Deutschkenntnisse verbessern. Trotzdem muss das Projekt händeringend nach Geldgebern suchen.
Merzig
Welches Verhältnis hat der Islam zu Jesus Christus? Wie stehen Muslime Fundamentalisten gegenüber? Warum gibt es im Gebetsraum keine Bilder? Die Besucher der Grünen Moschee hatten Fragen über Fragen.
Merzig
Liana kommt aus Kasachstan und lernt mit großem Ehrgeiz Deutsch. Sie ist erst seit zwei Monaten in Deutschland, nutzt jedoch schon drei Möglichkeiten, um unsere Sprache zu lernen. Fünf Mal pro Woche
nimmt die junge Frau am Deutschkurs der Volkshochschule teil, zwei Mal an dem des Internationalen Bundes, ein Mal pro Woche treffen wir uns. Ich bin ihr Sprachpate und will ihr dabei
helfen, die deutsche Sprache beherrschen zu lernen.
Merzig
Integration ist keine Einbahnstraße und „Sprache ist der Schlüssel“, heißt es immer wieder.
Die SZ will den Wahrheitsgehalt dieser Sätze in einer Serie untersuchen – unmittelbar vor der eigenen Haustür.