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Teil 4: Sicherheit





Teil 4: Sicherheit
Von SZ-Redaktionsmitglied Oliver Spettel ,  11. November 2010, 11:46 Uhr
So werden Smartphones geschützt.
Saarbrücken. Immer mehr Hersteller von Mobilfunkgeräten werben für den Internet -Zugang mit dem Handy. Eine aktuelle Prognose des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien rechnet für 2010 mit mehr als fünf Milliarden Mobilfunkanschlüssen weltweit. Immer beliebter sind dabei die Smartphones, durch kleine Programme erweiterbare Handys. Sie ermöglichen ihrem Benutzer den Zugang zum Internet , wann und wo immer er möchte – eine Funkverbindung zum Handynetz vorausgesetzt.

Smartphones sind damit mobile Kleinst-Computer mit Internet -Anschluss. Genau das mache sie besonders anfällig für Angriffe von Kriminellen, sagt Nora Basting, Pressesprecherin des Bundesamtes für Netzsicherheit (BSI). Gefährdet seien im Prinzip alle Systeme, die über das Handy-netz Daten austauschen, und bei denen keine Verschlüsselung zwischen Sender und Empfänger existiere. Im schlimmsten Fall müssten Privatnutzer damit rechnen, dass Verbindungsdaten wie Telefonnummern, Anrufzeitpunkte und -dauer aber auch Nutzerdaten wie SMS-Texte abgefangen werden können, sagt Basting.

Ein Smartphone kann durch entsprechende Software sogar unbrauchbar gemacht werden oder durch Viren vom Nutzer unbemerkt zur Abhörwanze werden. Sogenannte Trojaner zeichnen sich dadurch aus, dass sie neben einer offiziellen Funktion (zum Beispiel „Viren scannen“) auch eine zweite Schadfunktion haben („Passwörter des Nutzers abgreifen“). „Wenn entsprechende Daten ausgespäht wurden, besteht auch die Gefahr, dass die digitale Identität des Nutzers für illegale Geschäfte genutzt wird“, so Basting.
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Teil 2: Betriebssysteme

Saarbrücken. Ist die Entscheidung gefallen, sich ein Smartphone zu kaufen, geht für die meisten Nutzer der Stress erst richtig los. Jeder Hersteller wirbt mit speziellen Funktionen seiner Produkte. Mehr



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