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Teil 3: Applikationen





Teil 3: Applikationen
Von SZ-Mitarbeiter Florian Possinger,  11. November 2010, 11:44 Uhr
Neues Futter fürs Smartphone.
Saarbrücken. Nach Angaben des Kommunikationsbranchenverbands Bitkom surft inzwischen jeder vierte Deutsche auch unterwegs im Internet . Jeder Zehnte verwendet dazu sein Handy. Doch mit dem klassischen Surfen, wie die meisten es vom PC zu Hause kennen, hat das nur noch wenig zu tun. Der Großteil der Smartphone-Besitzer tippt die gewünschte Internetadresse nicht mehr in die Browserleiste ein, sondern startet über das Touchscreen die entsprechende Applikation.

Die kurz „App“ genannten Programme erleichtern die Bedienung des Internets auf dem Mobiltelefon erheblich. Möchte der Nutzer etwa die neuesten Nachrichten aus dem Deutschen Bundestag erfahren, hat er die Möglichkeit, mit dem Browser die Seite www.bundestag.de aufzurufen. Auf diese Art und Weise muss er aber beim Tippen 16-mal auf dem kleinen Bildschirm die richtige Taste finden. Ist dies geschafft, öffnet sich die normale Webseite – allerdings in sehr kleiner Darstellung. Anwender, die hingegen die Bundestags-App installiert haben, bekommen mit einem Fingertippen übersichtlich und in ansprechender Größe die selben Neuigkeiten präsentiert.

Applikationen können aber noch mehr als Netzinhalte handygerecht darstellen. Bei den meisten handelt es sich um kleine eigenständige Programme. Mit ihnen wird das Handy zur Spielekonsole, zum Fotolabor, zum Kochbuch oder zum Radio. Die schiere Flut der Apps – für das iPhone gibt es eine Viertelmillion – bringt es mit sich, dass einige schlecht programmiert sind oder überhaupt nicht funktionieren. Während eine schlechte App aber einfach nur ärgerlich ist, gibt es andere, die augenscheinlich das können, was sie versprechen, im Hintergrund jedoch wesentlich mehr Aufgaben übernehmen.
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