"Doch die Vorteile überwiegen - vor allem im geschäftlichen Bereich", ist Ferri Abolhassan überzeugt. Der Saarländer ist Mitglied der Geschäftsführung von T-Systems, der IT-Tochter der Telekom, und dort für den Unternehmensbereich Produktion zuständig. Vor allem bei international tätigen Unternehmen lohne sich Cloud-Computing. Jeder Mitarbeiter - egal ob in Kanada oder Ägypten - könne jederzeit auf den neusten Datenbestand zurückgreifen, wenn rund um den Globus an einem Projekt gearbeitet werde. "Die Telekom hat bereits vor sieben Jahren das Thema Cloud verfolgt", erinnert sich Abolhassan. "Damals wurden wir belächelt, heute fahren wir die Ernte ein", sagt der T-Systems-Manager. Um diese Tradition zu demonstrieren, nennt die Telekom ihre neueste Entwicklung auch Cloud.7. Es gab also schon sechs Vorgänger-Versionen.
In der Cloud sind Vertrauen, Sicherheit und Datenschutz unerlässlich. "Managing Trust" ist hier das Schlagwort. "Die hohen Anforderungen des Datenschutzes, die wir in Deutschland haben, werden immer mehr zu einem Wettbewerbsvorteil", sagt Gino Brunetti, Manager des südwestdeutschen Software-Clusters, das die Region von Saarbrücken bis Karlsruhe umfasst. Viele Firmen bestünden darauf, dass sich das Rechenzentrum, in dem ihre Daten ausgelagert sind, in Deutschland befindet. Dieses Cloud-Argument griff auch Telekom-Chef René Obermann auf: "Die Kundendaten fließen über abgeschottete Leitungen. Die Daten verlassen nie die Telekom-Infrastruktur." Dieter Kempf, Präsident des Branchenverbandes Bitkom, betonte, dass Sicherheit und Datenschutz Qualitätsmerkmale von "Made in Germany" werden sollen. "Wenn wir es gut machen, können wir daraus auch einen Standortvorteil generieren."
Wer nicht nur eine deutsche, sondern sogar eine saarländische Cloud für seine Daten und Anwendungen bevorzugt, "der ist bei uns richtig", sagt Hendrik Becker. Er ist Geschäftsführer des Saarbrücker Unternehmens Internett, das am saarländischen Gemeinschaftsstand ausstellt. "Wir verfügen über zwei Rechenzentren - eines in Saarbrücken und eines in Merzig." Auf der Cebit stellte er "ein klares Preismodell vor". Die zentralen Dienste kosten jeweils einen Euro pro Tag. "Damit kann jeder ausrechnen, wie viel er für seine Cloud-Dienste ausgeben muss", sagt Becker - "ohne versteckte Kosten". low
Foto: T-Systems
Hannover/Saarbrücken. Eine Premiere feiert auf der Computermesse Cebit der Software-Cluster, zu dem sich Universitäten, Forschungsinstitute und Firmen im Südwesten Deutschland - von Saarbrücken bis Karlsruhe und Darmstadt - zusammengetan haben. Erstmals präsentiert das Netzwerk, das vor zwei Jahren den ersten Platz im Spitzencluster-Wettbewerb der Bundesregierung gewann, auf der Cebit gemeinsame Forschungsergebnisse.
"Wir können inzwischen einige Exponate vorführen, die sehr vielversprechend sind", sagt Cluster-Manager Gino Brunetti. So zeigt Christina di Valentin den "Business Model Wizard". Wenn jemand ein Unternehmen gründen will, hilft ihm diese Software dabei, einen Plan für sein künftiges Geschäft zu entwickeln. Entwickelt wurde der "Zauberer" unter anderem am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Saarbrücken. Ein dreidimensionales Wartungssystem für Maschinen stellen das Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung aus Darmstadt und das Intel Visual Computing Institute (VCI, Saar-Uni) vor. Der Monteur kann in seiner Datenbank Maschinen dreidimensional ansehen und sie virtuell in ihre Einzelteile zerlegen, um nach Fehlern zu suchen. Elf Projekte werden am Stand des Clusters gezeigt. Die Region präsentiert sich als "Silicon Valley Europas". Nirgendwo in Europa seien so viele Menschen in der IT-Forschung und -Anwendung beschäftigt wie zwischen Saarbrücken, Darmstadt und Karlsruhe. Im vergangenen Jahr waren es mehr als 102 000 Männer und Frauen. Im Jahr 2020 sollen es bereits 130 000 sein. low
Hintergrund
IT-Unternehmen aus der Cluster-Region können sich seit Jahresbeginn auf der Webseite im Business-Portal (www. software-cluster.org/de/mein-cluster) registrieren und kostenfrei das Logo "Partner im Software Cluster" führen. Die Partner können Hilfe beim Technologietransfer oder beim Auffinden möglicher Geschäftspartner erhalten. low

































1,2,3 GO




Die Saarbrücker Zeitung ist die führende Tageszeitung im Saarland mit elf Lokalausgaben. Die SZ ist heute ein modernes Multimediahaus mit Tageszeitung, iPad-Ausgabe und erfolgreichen Web-Auftritten.
Der Pfälzische Merkur, gegründet 1713, erscheint in der Westpfalz und im Saar- pfalz-Kreis. Er ist eine der ältesten Tageszeitungen Deutschlands. Herausgeber: Zweibrücker Druckerei und Verlagsgesellschaft mbH.
Die Tageszeitung Trierischer Volks- freund erscheint in Trier, Eifel, Hunsrück und an der Mosel. Ergänzt wird das Printangebot durch Apps, das Online-Angebot, Dienstleistungen in Logistik, Kommunikation und Werbung.
Die Lausitzer Rundschau ist das führende Medienhaus der Lausitz, dessen Medien der Marktplatz sind für Meinungen und Informationen in der Region. Herausgeber: LR Medienverlag und Druckerei GmbH.
bigFM Saarland ist der innovative Sender in der Region für eine junge Hörerschaft. Verrückte Aktionen, regionales Programm und Interaktivität mit den Hörern lassen bigFM im Saarland von Jahr zu Jahr erfolgreicher werden.
euroscript, führender Lösungsanbieter im Bereich Content-Lifecycle-Management, bietet Kunden weltweit umfassende Lösungen zur Konzeption, Entwicklung und Unterstützung von Content-Management-Prozessen.
TeleMedia, der Telefonbuchverlag der Saarbrücker Zeitung, gibt seit mitt- lerweile 15 Jahren in den Verbreitungs- gebieten Saarland, Westpfalz, Mosel-Eifel-Hunsrück und Brandenburg über 50 Telefonbücher heraus.
Als größter regionaler Briefdienstleister beliefert saarriva mehr als 700.000 Haushalte in der Region Saar-Mosel. Die Kooperation mit Partnern ermöglicht den nationalen und internationalen Brief- und Paketversand.
Neben der Logistik der SZ erstreckt sich die Tätigkeit der RPV Logistik auf die Dienstleistungen eines modernen Druckzentrums, Versand- und Objekt- steuerung für SZ-eigene und fremde Verlagsobjekte.
Die circ IT ist ein auf IT-Dienstleistungen für Medien spezialisiertes Unternehmen mit Hauptsitz in Düsseldorf und bedient die Bereiche Media, Online, ERP, Infrastruktur, Desktop Services sowie Professional Services.
Die Berliner Medien Service GmbH (BMS) ist eine Tochterfirma der Saarbrücker Zeitung und besteht aus dem Berliner Büro und dem News-Pool. Das Berliner Büro versorgt zahlreiche Regionalzeitungen in Deutschland und Luxemburg mit hochwertiger Parlamentsberichterstattung aus Berlin. Der News-Pool bietet den angeschlossenen Zeitungen Texte, Fotos und Info-Grafiken zu den Themen Auto, Reisen, Computer, Hochschule, Jugend, Haus und Garten, Medizin oder Fitness.
Die Saarländische Wochenblatt Verlagsgesellschaft mbH, kurz SWV genannt, ist mit 15 Wochenspiegel-Titeln im Saarland vertreten.Der SVW gehört mehrheitlich zur SZ-Gruppe. Woche für Woche erhalten alle saarländischen Haushalte fei Haus wichtige Informationen aus ihrem regionalen Wochenspiegel.