Winterbach. Es wurde ein besonderes Spektakel und alle zeigten sich überaus zufrieden - Organisatoren, Publikum und die Akteure auf der Bühne. Zur ersten Winterbacher Rocknight hatten drei Rockbands aus dem Landkreis St. Wendel ihre Zusage gegeben, im Rahmen eines Benefizkonzertes in der heimischen Mehrzweckhalle mitzuwirken
(Veröffentlicht am 23.04.2012)
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Winterbach. Es wurde ein besonderes Spektakel und alle zeigten sich überaus zufrieden - Organisatoren, Publikum und die Akteure auf der Bühne. Zur ersten Winterbacher Rocknight hatten drei Rockbands aus dem Landkreis St. Wendel ihre Zusage gegeben, im Rahmen eines Benefizkonzertes in der heimischen Mehrzweckhalle mitzuwirken. Das Geld sollte dem jungen Paar Oliver Müller und Melanie de Pizzol zugute kommen, deren Haus Ende Dezember bei Bauarbeiten einstürzte (wir berichteten). Vor allem überlegte sich Olivers Schwester Angela, wie sie ihrem Bruder unter die Arme greifen könnte. Nach und nach reifte bei Angela Müller (24) dann die Idee, ein Benefizkonzert in Winterbach zu organisieren. Gemeinsam mit Gustav Scheer, einem Bekannten des Hauses, wurde der Termin mit Ortsvorsteher Gerhard Weiand festgelegt. "Es waren rund 40 Helfer im Einsatz- vom Ein- und Ausräumen der Halle bis zum Büffet- und Ordnungsdienst", erklärt Müller. "Alle haben auf Anfrage spontan zugesagt, mitzuhelfen und sich in den Dienst einer guten Sache zu stellen. Es waren Freunde, Bekannte, aber auch die Eltern der beiden vom Unglück Betroffenen, die mit für einen reibungslosen Ablauf sorgten. Melanie und Oliver legten ebenso mit Hand an und machten sich beim Ordnungsdienst nützlich. Für die Sicherheit sorgte ein Security-Dienst. Und so wurde es ein gelungener Abend für alle Beteiligten, vor allem für die fast 400 Jugendlichen, die sich in der Halle wohlfühlten. "So etwas könnte öfters in Winterbach stattfinden", meinte Julian Schu gegenüber dem Winterbacher Ortsvorsteher. Für die richtige Einstimmung sorgten zunächst die beiden Bands Banana Jammers und Silent Voice mit ihrem 45-minütigen Auftritt. Buhää & the Rhabarbers - der Bandname ist so ungewöhnlich wie die Musik der fünf Musiker - waren es dann, die für ausgelassene Rockstimmung beim Publikum sorgten. Die Vollblut-Musiker Rouven Nilles - übrigens ein Winterbacher Bub, Thomas Luther (Schlagzeug), Sebastian Mitzel (Bass), Alexander Alsfasser (Gitarre) und Benjamin Staub (Tamburin, Waschbrett) machten nicht nur viel "Buhää", sondern verstanden es bestens die Jugendlichen in ihren Bann zu ziehen.
Zwar dauerte es eine Weile, bis das Publikum auftaute, aber dann ging der Punk so richtig ab. Auf ihre ureigene Art interpretieren sie Hits aus allen Epochen der modernen Musikgeschichte und sie durften nicht ohne mehrere Zugaben die Bühne verlassen. maw
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