Und viele wissen, dass demjenigen, der letztlich an die Macht kommen wird, ohnehin wenig Handlungsspielraum bleibt. Frankreich, dem der Angriff der Finanzmärkte droht, wird sparen, seine hohen Staatsausgaben eindämmen, das Sozialsystem und den Arbeitsmarkt reformieren müssen. Es gibt nichts zu verteilen. Und weil sich das als Wahlkampf-Motto schlecht macht, präsentieren die beiden Hauptrivalen Sarkozy und Hollande Stückwerk-Programme und konzentrieren sich ansonsten auf scharfe Attacken gegen den jeweils anderen. Ein unbarmherziger Schlagabtausch, der das Klima vergiftet - beide wollen von der Ablehnung des anderen durch die Wähler profitieren. Zurück bleibt der Eindruck: Das Ergebnis schmeckt in jedem Fall bitter.
Beim zweiten Wahlgang am 6. Mai dürfte es auf ein Duell Sarkozy gegen Hollande hinauslaufen; zugleich verrät der Blick auf das Feld der Mitbewerber viel über den Zustand Frankreichs, das Wutgefühl und Schutzbedürfnis seiner Bürger.
Abgesehen vom Zentrumspolitiker François Bayrou, der seinen harten "Diskurs der Wahrheit" mit enttäuschenden Umfragewerten bezahlt, und der Grünen Eva Joly, deren Forderung nach einem Atomausstieg untergeht, lassen sie sich in zwei Gruppen aufteilen, die ihre Kampagnen auf Angst und Zorn aufbauen: Hier die extreme Linke mit revolutionären Reden für eine neue Gesellschaftsordnung und gegen die Globalisierung - in Frankreich ein echtes Angstwort. Dort die Gruppe der Nationalisten mit der Rechtspopulistin Marine Le Pen vorneweg, die "intelligenten Protektionismus" fordert und Stimmung gegen Ausländer, Muslime und Europa macht. Die Empfänglichkeit für EU-skeptische Töne wollen auch Hollande mit der Kritik am europäischen Fiskalpakt und Sarkozy mit Bedenken über die Reisefreizügigkeit in Europa nutzen. So machen die Bewerber die Wahl zu einer gegen "die in Brüssel", "die Finanzspekulanten" oder schlicht ihre neun Gegner. Nicht aber zu einer Wahl für einen Kandidaten, der eine schlüssige Idee hat, wie er Frankreich aus der Krise führt - der wirtschaftlichen oder der Stimmungskrise. Dabei wäre so einer gefragt.
































1,2,3 GO




Die Saarbrücker Zeitung ist die führende Tageszeitung im Saarland mit elf Lokalausgaben. Die SZ ist heute ein modernes Multimediahaus mit Tageszeitung, iPad-Ausgabe und erfolgreichen Web-Auftritten.
Der Pfälzische Merkur, gegründet 1713, erscheint in der Westpfalz und im Saar- pfalz-Kreis. Er ist eine der ältesten Tageszeitungen Deutschlands. Herausgeber: Zweibrücker Druckerei und Verlagsgesellschaft mbH.
Die Tageszeitung Trierischer Volks- freund erscheint in Trier, Eifel, Hunsrück und an der Mosel. Ergänzt wird das Printangebot durch Apps, das Online-Angebot, Dienstleistungen in Logistik, Kommunikation und Werbung.
Die Lausitzer Rundschau ist das führende Medienhaus der Lausitz, dessen Medien der Marktplatz sind für Meinungen und Informationen in der Region. Herausgeber: LR Medienverlag und Druckerei GmbH.
bigFM Saarland ist der innovative Sender in der Region für eine junge Hörerschaft. Verrückte Aktionen, regionales Programm und Interaktivität mit den Hörern lassen bigFM im Saarland von Jahr zu Jahr erfolgreicher werden.
euroscript, führender Lösungsanbieter im Bereich Content-Lifecycle-Management, bietet Kunden weltweit umfassende Lösungen zur Konzeption, Entwicklung und Unterstützung von Content-Management-Prozessen.
TeleMedia, der Telefonbuchverlag der Saarbrücker Zeitung, gibt seit mitt- lerweile 15 Jahren in den Verbreitungs- gebieten Saarland, Westpfalz, Mosel-Eifel-Hunsrück und Brandenburg über 50 Telefonbücher heraus.
Als größter regionaler Briefdienstleister beliefert saarriva mehr als 700.000 Haushalte in der Region Saar-Mosel. Die Kooperation mit Partnern ermöglicht den nationalen und internationalen Brief- und Paketversand.
Neben der Logistik der SZ erstreckt sich die Tätigkeit der RPV Logistik auf die Dienstleistungen eines modernen Druckzentrums, Versand- und Objekt- steuerung für SZ-eigene und fremde Verlagsobjekte.
Die circ IT ist ein auf IT-Dienstleistungen für Medien spezialisiertes Unternehmen mit Hauptsitz in Düsseldorf und bedient die Bereiche Media, Online, ERP, Infrastruktur, Desktop Services sowie Professional Services.
Die Berliner Medien Service GmbH (BMS) ist eine Tochterfirma der Saarbrücker Zeitung und besteht aus dem Berliner Büro und dem News-Pool. Das Berliner Büro versorgt zahlreiche Regionalzeitungen in Deutschland und Luxemburg mit hochwertiger Parlamentsberichterstattung aus Berlin. Der News-Pool bietet den angeschlossenen Zeitungen Texte, Fotos und Info-Grafiken zu den Themen Auto, Reisen, Computer, Hochschule, Jugend, Haus und Garten, Medizin oder Fitness.
Die Saarländische Wochenblatt Verlagsgesellschaft mbH, kurz SWV genannt, ist mit 15 Wochenspiegel-Titeln im Saarland vertreten.Der SVW gehört mehrheitlich zur SZ-Gruppe. Woche für Woche erhalten alle saarländischen Haushalte fei Haus wichtige Informationen aus ihrem regionalen Wochenspiegel.