Besucher fühlen sich mit Kohle verbunden
Der Tag der offenen Tür im Bergwerk Saar war ein voller Erfolg. Viele Besucher kamen nach Ensdorf, um sich über Kohle, Bergbau und die harte Arbeit in einem Bergwerk zu informieren.
Von SZ-Mitarbeiter Rolf Ruppenthal
Mehrere tausend Menschen kamen, um ihre Verbundenheit mit der Kohle zu demonstrieren. Zu den Gästen zählten auch der Vorstandsvorsitzende der RAG, Bernd Tönjes, Ensdorfs Bürgermeister Thomas Hartz und die saarländischen Minister Klaus Meiser und Joachim Rippel.
Die vielen Besucher erlebten einen abwechslungsreichen und stimmungsvollen Tag - ganz dicht dran an der Kohle und den saarländischen Bergleuten, die trotz aller Technisierung immer noch einen harten Job zu leisten haben. Davon zeugten auch die mächtigen Abbaumaschinen, die tief unten das schwarze Gold abbauen. Vor allem die kleinen Besucher hatten ihre helle Freude an den mächtigen Maschinen, die nicht nur angeschaut, sondern auch beklettert werden durften.
Action pur gab es aber nicht nur für die Kleinen, sondern auch für die Großen. Die Vorführungen der Gruben- und Gasschutzwehr ließen manchen mit den Zähnen klappern: Vor allem die Höhenrettungs-Demonstrationen begeisterten die Zuschauer. Beim Rundgang gab es das gesamte Spektrum des täglichen Arbeitsablaufes in einer Kohlengrube zu sehen. Besonders hoch in der Besuchergunst standen Schachtfahrten 800 Meter unter die Erde, aber auch die Ausflüge auf die nahe Bergenhalde lockten viele Besucher an. Auftakt der Veranstaltung bildete übrigens ein Anfahrtsgebet mit Pfarrer Rudi Martin und eine öffentliche Betriebsversammlung, bei der der Betriebsratsvorsitzende Hans-Jürgen Becker die Bedeutung des Bergbaus für die Region und ihre Menschen hervorhob. In kleinen Talkrunden diskutierten Experten über die Folgen des Auslaufbergbaus an der Saar.
Beitrag vom: 22.06.2009, 00:04
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