Milliarden einfach so
Hohe Ausgaben - aber geringe Wirkung: Experten der Universität des Saarlandes und des Hamburgischen Weltwirtschaftsinstituts nehmen die Entwicklungshilfe unter die Lupe.
Von SZ-Korrespondent Hagen Strauß
1000 Seiten lang ist die Studie, die untersucht, wie sieben staatliche Stellen, sechs politische Stiftungen, vier kirchliche und zwei private Organisationen die Evaluation ihrer Leistungen organisieren und aufeinander abstimmen. Dazu gehören neben dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unter anderem die halbstaatliche Gesellschaft für technische Zusammenarbeit, der Deutsche Entwicklungsdienst, die Deutsche Welthungerhilfe sowie die kirchlichen Organisationen Misereor und Evangelischer Entwicklungsdienst. Immerhin setzen sie 80 Prozent des deutschen Entwicklungsbudgets ein. Pikant: Das Ministerium von Heidemarie-Wieczorek-Zeul (SPD) gab selbst den Auftrag zu dieser Analyse.
Beitrag vom: 13.05.2009, 00:08
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