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Mettlach

„Es war doch schön, für V & B zu arbeiten“

Zur Jubilarehrung lud Villeroy & Boch treue Mitarbeiter ins Cloef-Atrium in Orscholz ein


Autor: Von SZ-Mitarbeiterin Sylvie Rauch

Das Cloef-Atrium in Orscholz bot am Mittwoch den feierlichen Rahmen für die Jubilarehrung des Keramikherstellers Villeroy & Boch. Über 3000 Jahre Betriebszugehörigkeit haben die 111 Jubilare erreicht, neun von ihnen sind 45 Jahre im Unternehmen, 28 sind seit 40 Jahren dabei, und 74 Mitarbeiter schauen auf 25 Jahre zurück. (Veröffentlicht am 17.05.2013)


Finanzvorstand Jörg Wahlers ehrte die Jubilare für ihre lange Betriebszugehörigkeit. Foto: Villeroy & BochFoto: Villeroy & Boch

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Mettlach. Dass Villeroy & Boch Mitarbeiter für so viele Jahre im Unternehmen ehren kann, sei heute eine absolute Ausnahme, betonte der Finanzvorstand Jörg Wahlers. Er war für den erkrankten Vorstandsvorsitzenden Frank Göring eingesprungen. „Sie haben sicher vieles in ihrem Berufsleben erlebt, Sie haben Menschen kommen und gehen sehen, und viele Ihrer Aufgaben haben sich im Laufe der Zeit erheblich verändert. Dass Sie so lange im Unternehmen geblieben sind, ist nicht selbstverständlich. Wir sind deshalb stolz auf Ihre Loyalität und Ihre Verbundenheit mit dem Unternehmen Villeroy & Boch“, erklärte Wahlers.

Was sich nicht nur bei Villeroy & Boch, sondern auch in den Bereichen Politik, Gesellschaft und Wirtschaft im Laufe in den vergangenen Jahren verändert hat, zeigte der Finanzvorstand mit einer Präsentation. Dort waren Themen aus den Eintrittsjahren der Jubilare aufgegriffen. Im Jahr 1968 beispielsweise wurde im norwegischen Königshaus Hochzeit gefeiert. Ebenso in Griechenland, wo Jackie Kennedy den sehr viel älteren Aristoteles Onassis heiratete. Sehr viel ernster gestalteten sich die 68er-Aufstände in Deutschland, deren trauriger Höhepunkt das Attentat auf Rudi Dutschke war. Im Jahr 1973 schockte die erste weltweite Ölkrise die Nation. 1988 werden die Holländer in Deutschland Fußballweltmeister. Steffi Graf gewinnt alle vier Grand Slam-Turniere und die olympische Goldmedaille. Bei Villeroy & Boch beginnt mit der ersten Hauptversammlung und der ersten Bilanzpressekonferenz im Jahr nach der Umwandlung in die Aktiengesellschaft eine neue Zeit. Die Hauptversammlung war damals noch in der Hauptverwaltung, inzwischen musste sie seit etlichen Jahren in der Stadthalle Merzig ablaufen. Doch das soll sich ändern, wie Jörg Wahlers betonte: „Wir werden im Rahmen der Umgestaltung der Alten Abtei, der Hauptverwaltung in Mettlach, eine neue Event-Halle bauen, in der bis zu 700 Gäste Platz haben. Und wir hoffen, wenn alles nach Plan verläuft, die Hauptversammlung im kommenden Jahr schon dort abhalten zu können.“

Kontakt zu Vorstand ist wichtig

Der Gesamtbetriebsratsvorsitzende, Dietmar Langenfeld, dankte ebenfalls allen Jubilaren für die lange Betriebszugehörigkeit. Er sieht in dem Bekenntnis zu einer offenen Kommunikation zwischen Vorstand und Mitarbeitern eine äußerst positive Entwicklung. Es habe seit längerem wieder eine Mitarbeiterumfrage gegeben. „Darin konnte man ganz deutlich sehen, dass den Beschäftigten die Zusammenarbeit mit den Kollegen und den direkten Vorgesetzten am wichtigsten ist“, führte Langenfeld aus. Nun suche man das intensive Gespräch mit den Mitarbeitern, um die in der Umfrage erkannten Schwerpunkte zu besprechen. Dies sei sehr gut, aber es dürfe kein Lippenbekenntnis bleiben, betonte Langenfeld. Für die Jubilare sprach stellvertretend Heinz Reiter, der seit 40 Jahren bei Villeroy & Boch tätig ist. Er hat 1973 als Sanitärgießer angefangen. Er schaute überwiegend mit positiven Erinnerungen auf die letzten 40 Jahre zurück, beispielsweise die 250-Jahr-Feier 1998 oder das Gipfeltreffen von Jacques Chirac, Angela Merkel und Lech Kaczynski 2006 in der Hauptverwaltung von Villeroy & Boch. Positiv wertet er, dass das Unternehmen wieder Werksfeste für die Mitarbeiter und deren Angehörige organisiert. Abschließend stellte er fest: „Wenn ich nach 40 Jahren mein Resümee ziehe, so stelle ich fest, dass es doch schön war, für dieses Unternehmen zu arbeiten. V&B hält auch heute noch an alten Traditionen wie der Jubilarehrung fest, was sehr positiv ist. Ich bin mir sicher, dass wir auch für die Zukunft gut aufgestellt sind.“25 Jahre: Francine Aitanti (Bad & Wellness), Nicolle Chappon-Albrecht (Tischkultur), Bärbel Berens (Hauptverwaltung), Ute Bohrofen (Tischkultur), Matthias Bold (Tischkultur), Herbert Borens (Tischkultur), Harald Braun (Bad & Wellness), Bernd Braun (Tischkultur), Ronny Breitzmann (Tischkultur), Stephanie Bungert (Hauptverwaltung), Gabriele Carl (Tischkultur), Carmen Dettmann (Tischkultur), Manfred Diedrich (Tischkultur), Sabine Doettlaff (Tischkultur), Udo Filipski (Bad & Wellness), Bernard Fousse (Bad & Wellness), Uwe Fuhrmann (Bad & Wellness), Thomas Gaa (Bad & Wellness), Thomas Gehres (Bad & Wellness), Bärbel Geigner (Tischkultur), Franz-Josef Geus (Tischkultur), Ulrike Gitzinger (Hauptverwaltung), Corinne Glad (Tischkultur), Oliver Hahn (Tischkultur), Axel Hassdenteufel (Bad & Wellness), Andreas Heisel (Bad & Wellness), Tanja Jacob (Tischkultur), Werner Janitzki (Tischkultur), Ortwin Kamm (Bad & Wellness), Heike Kast (Bad & Wellness), Paul Kiefer (Hauptverwaltung), Roman Kohn (Bad & Wellness), Oliver Konz (Bad & Wellness), Pascal Krakowski (Bad & Wellness), Rudolf Kruchten (Tischkultur), Rainer Kuhn (Hauptverwaltung), Rita Kuhn (Hauptverwaltung), Patrick Lechner (Bad & Wellness), Stefan Leidisch (Bad & Wellness), Guido Leinen (Tischkultur), Josef Lengyel (Bad & Wellness), Anne-Marie Licht (Tischkultur), Hermann-Josef Lippert (Bad & Wellness), Nathalie Mann (Tischkultur), Salvatore Maragliano (Bad & Wellness), Beate Martsch (Tischkultur), Jean-Marie Moisan (Bad & Wellness), Alfonso Montante (Bad & Wellness), Achim-Josef Müller (Bad & Wellness), Agnes Müller (Hauptverwaltung), Magdalena Müller (Tischkultur), Sabine Mussong (Tischkultur), Chantal Perrein (Tischkultur), Hans-Jürgen Rauch (Tischkultur), Uwe Reinert (Tischkultur), Sabine Remmel (Tischkultur), Kerstin Richter (Tischkultur), Kornelia Rohlinger (Tischkultur), Martha Sack (Tischkultur), Andreas Schamper (Bad & Wellness), Harald Schreier (Bad & Wellness), Petra Schreyer (Tischkultur), Jürgen Schulien (Bad & Wellness), Nicole Sindt (Tischkultur), Kirsten Sittko (Tischkultur), Fabienne Stablon (Tischkultur), Thomas Steffensky (Bad & Wellness), Michaela Steinel (Hauptverwaltung), Dagmar Steinel (Bad & Wellness), Jutta Tinnes (Tischkultur), Edmund Wagner (Hauptverwaltung), Stefan Wagner (Hauptverwaltung), Andreas Weis (Hauptverwaltung), Sonja Weis (Tischkultur), Doris Werner (Tischkultur), Yvonne Kohl (Tischkultur), Christoph Zimmer (Bad & Wellness).

40 Jahre: Christa Adams (Hauptverwaltung), Manuel Aparicio-Perez (Bad & Wellness), Chantal Bolzinger (Tischkultur), Bernhard Brausch (Bad & Wellness), Reinhard Brittnacher (Bad & Wellness), Edith Caron (Bad & Wellness), Wolfgang Ebert (Tischkultur), Annette Fell-Thieser (Bad & Wellness), Jutta Ferger (Tischkultur), Gerd Hilgert (Tischkultur), Leonie Kiffer (Tischkultur), Klaus-Dieter Kleinschmidt (Bad & Wellness), Alfredo-Perez Libran (Bad & Wellness), Lutwin Meyer (Bad & Wellness), Bernhard Neisus (Tischkultur), Daniel Nicolaus (Hauptverwaltung), Klaudia Nilles (Hauptverwaltung), Paolino Noto (Tischkultur), Raymond Ochem (Tischkultur), Franz-Josef Oswald (Bad & Wellness), Wolfgang Pesi (Tischkultur), Reinhard Priese (Tischkultur), Heinz-Ludwig Reiter (Bad & Wellness), Hermann Schwickerath (Tischkultur), Hans-Peter Steinmetz (Bad & Wellness), Gisbert Ternes (Bad & Wellness), Heike Thielemann (Tischkultur), Isolde Thieser (Bad & Wellness).

45 Jahre: Marietta Ackermann (Tischkultur), Bernhard Dewald (Bad & Wellness), Bernhard Ehm (Tischkultur), Marliese Gnad (Tischkultur), Manfred Kiefer (Bad & Wellness), Gertrud Maas (Tischkultur), Dietmar Müller (Bad & Wellness), Christa Nenne (Tischkultur), Josef Philipps (Hauptverwaltung).

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