Begrüßt wurden sie von Thomas Latz von der Tourismus- und Kulturzentrale und Staatssekretär Wolfgang Schild vom Umweltministerium. Zusammen mit Holger Zeck, Gangolf Rammo und Ellen Petersheim-Miroll, dem "Klimapfad-Team" des Umweltministeriums, ging es mit den vor Ort geliehenen Elektrofahrrädern los. "Entrée: Der Klimawandel und seine Ursachen" heißt Station 1 in der Tourismus- und Kulturzentrale. Insekten-Präparate machen hier anschaulich, dass die Erwärmung sich in Fauna und Flora bereits zeigt. Gottesanbeterinnen und Taubenschwänzchen finden den Weg zu uns. Schnell hatte die Gruppe die zweite Station erreicht: "Geothermie". Forstoberamtsrat Rammo erklärte, wie hier mittels einer Wärmepumpe Energie erzeugt wird: "Das Wasser, das auch nach der Stilllegung aus den Grubenstollen gepumpt werden muss, ist 30 Grad warm. Diese Energie heizt die Gebäude hier." Am Fuß der Schlackenhalde wurde klar, warum die erste Etappe "Bergetappe" heißt. Rammo erläuterte die Station "Anstieg: Kraftwerk Mensch": "Auch der Mensch ist ein Kraftwerk. Er wandelt Nahrung in nutzbare Energie um." Oben angekommen entlohnte der Ausblick jede Anstrengung. "Energielandschaften" heißt diese Station, denn der Blick über den alten Förderturm und neue Solardächer und Windräder daneben machen den Wandel der Energielandschaft deutlich. An der Station "CO2-Speicher und Biomasseerzeuger Wald" überblickte die Gruppe ein 380 Hektar großes Waldgebiet. "200 000 Tonnen CO2 speichert dieses Waldstück", erstaunte Tourführer Rammo die Zuhörer. Diese Menge produzieren 20 000 Menschen in einem Jahr. Und schon ging es ins Kraftwerk Wald hinein - Beginn der Waldetappe. Hier wurden die Funktionen des Waldes als Luftfilter, Lärmschutz, Niederschlagsregulator und Sauerstofflieferant erklärt. Es nahte die Rast am Altsteigershaus - hier durfte das Kraftwerk Mensch vom Rad steigen und Rohstoff tanken. Bernd Gries von der Gemeinde Merchweiler war schon überzeugt: "Der Weg ist interessant und informativ. Und in so einer großen Gruppe macht das Radfahren besonders viel Spaß." Rolf Schultheis, Bürgermeister von Friedrichsthal, stimmte zu: "Man lernt unseren Forst verstehen. Und die Strecke durch den Naherholungsraum Itzenplitz ist wunderschön."
An der Station "Internationale Waldkraftwerke" berichtete Rammo, dass weltweit alle zwei Wochen eine Waldfläche von der Größe des Saarlandes abgeholzt wird. "Die Massentierhaltung verlangt immer größere Flächen für Futtermittelanbau." Am Beginn der Sonnenetappe erfuhr die Gruppe von der Nutzung von Wasserkraft im Schienenverkehr, bevor sie schließlich die Grube Göttelborn erreichte. Hier stehen der Förderturm und das Kraftwerk Weiher einem modernen Solarfeld gegenüber, das 2000 Haushalte versorgt. "Umkehrpunkt" heißt die Ziel-Station - im doppelten Sinne.
Broschüren und Karten zur "Tour d'énergie" gibt es am Startpunkt der Route, bei der Tourismus- und Kulturzentrale (Am Bergwerk 10). Empfohlen wird die Benutzung von Fahrrädern mit Elektrounterstützung, die vor Ort ausleihbar sind (Leihgebühr für einen halben Tag: zwölf Euro).
Weitere Informationen bei der Tourismus- und Kulturzentrale, Telefon (06821) 97 29 20.
Landsweiler-Reden. "Klimawandel - einmal anders präsentiert!" Das ist der Anspruch des Klimapfades "Tour d'énergie", der die alten Grubenstandorte Reden und Göttelborn verbindet. Eingerichtet wurde die Fahrradroute vom Umweltministerium des Saarlandes im Rahmen des EU-Projektes C-Change (Climate Change/Klima-Wandel), das sich mit Klimaschutz und der Anpassung an bereits spürbare Veränderungen befasst.
Klimaschutz bedeutet Abkehr von Energiegewinnungsverfahren mit hohem CO2-Ausstoß. Davon betroffen ist im Saarland vor allem die vom Bergbau geprägte Landschaft der Industriekultur Nord. Der Landschaftswandel von einer Bergbauregion in eine Erneuerbare-Energien-Region steht im Focus der "Tour d'énergie".
Auf einer Strecke von 13 Kilometern befinden sich zwölf Stationen, an denen Besucher sich via QR-Code Informationen aufs Mobiltelefon laden oder diese in einer Broschüre nachlesen können. Die Stationen der Berg- und der Sonnenetappe beschäftigen sich mit Energiegewinnung und regenerativen Energien, die der Waldetappe informieren über klimaregulierende Funktionen des Waldes. Dabei verbindet der Klimapfad das Nützliche mit dem Angenehmen: frische Waldluft, idyllische Natur und beeindruckende Aussichten. Die abwechslungsreiche Route führt über die Schlackenhalde in Reden, vorbei am Itzenplitzer Weiher bis zum "Himmelspfeil" in Göttelborn. Damit diese Umwelt erhalten bleibt, will der Pfad für den Klimaschutz sensibilisieren und zum Umdenken und Handeln anregen. Und vor allem soll er Spaß machen! ani
































1,2,3 GO



Die Saarbrücker Zeitung ist die führende Tageszeitung im Saarland mit elf Lokalausgaben. Die SZ ist heute ein modernes Multimediahaus mit Tageszeitung, iPad-Ausgabe und erfolgreichen Web-Auftritten.
Der Pfälzische Merkur, gegründet 1713, erscheint in der Westpfalz und im Saar- pfalz-Kreis. Er ist eine der ältesten Tageszeitungen Deutschlands. Herausgeber: Zweibrücker Druckerei und Verlagsgesellschaft mbH.
Die Tageszeitung Trierischer Volks- freund erscheint in Trier, Eifel, Hunsrück und an der Mosel. Ergänzt wird das Printangebot durch Apps, das Online-Angebot, Dienstleistungen in Logistik, Kommunikation und Werbung.
Die Lausitzer Rundschau ist das führende Medienhaus der Lausitz, dessen Medien der Marktplatz sind für Meinungen und Informationen in der Region. Herausgeber: LR Medienverlag und Druckerei GmbH.
bigFM Saarland ist der innovative Sender in der Region für eine junge Hörerschaft. Verrückte Aktionen, regionales Programm und Interaktivität mit den Hörern lassen bigFM im Saarland von Jahr zu Jahr erfolgreicher werden.
euroscript, führender Lösungsanbieter im Bereich Content-Lifecycle-Management, bietet Kunden weltweit umfassende Lösungen zur Konzeption, Entwicklung und Unterstützung von Content-Management-Prozessen.
TeleMedia, der Telefonbuchverlag der Saarbrücker Zeitung, gibt seit mitt- lerweile 15 Jahren in den Verbreitungs- gebieten Saarland, Westpfalz, Mosel-Eifel-Hunsrück und Brandenburg über 50 Telefonbücher heraus.
Als größter regionaler Briefdienstleister beliefert saarriva mehr als 700.000 Haushalte in der Region Saar-Mosel. Die Kooperation mit Partnern ermöglicht den nationalen und internationalen Brief- und Paketversand.
Neben der Logistik der SZ erstreckt sich die Tätigkeit der RPV Logistik auf die Dienstleistungen eines modernen Druckzentrums, Versand- und Objekt- steuerung für SZ-eigene und fremde Verlagsobjekte.
Die circ IT ist ein auf IT-Dienstleistungen für Medien spezialisiertes Unternehmen mit Hauptsitz in Düsseldorf und bedient die Bereiche Media, Online, ERP, Infrastruktur, Desktop Services sowie Professional Services.
Die Berliner Medien Service GmbH (BMS) ist eine Tochterfirma der Saarbrücker Zeitung und besteht aus dem Berliner Büro und dem News-Pool. Das Berliner Büro versorgt zahlreiche Regionalzeitungen in Deutschland und Luxemburg mit hochwertiger Parlamentsberichterstattung aus Berlin. Der News-Pool bietet den angeschlossenen Zeitungen Texte, Fotos und Info-Grafiken zu den Themen Auto, Reisen, Computer, Hochschule, Jugend, Haus und Garten, Medizin oder Fitness.
Die Saarländische Wochenblatt Verlagsgesellschaft mbH, kurz SWV genannt, ist mit 15 Wochenspiegel-Titeln im Saarland vertreten.Der SVW gehört mehrheitlich zur SZ-Gruppe. Woche für Woche erhalten alle saarländischen Haushalte fei Haus wichtige Informationen aus ihrem regionalen Wochenspiegel.