Besseringen. Eine Gruppe japanischer Studenten von der Tokio Kasai Universität besuchte den Waldkindergarten in Besseringen, dessen Träger das Sozialwerk Saar-Mosel ist, um sich das Konzept des Kindergartens in seiner praktischen Umsetzung anzusehen. Der Kontakt des Waldkindergartens zur Universität in Tokio besteht bereits länger
(Veröffentlicht am 28.08.2012)
. Besseringen. Eine Gruppe japanischer Studenten von der Tokio Kasai Universität besuchte den Waldkindergarten in Besseringen, dessen Träger das Sozialwerk Saar-Mosel ist, um sich das Konzept des Kindergartens in seiner praktischen Umsetzung anzusehen. Der Kontakt des Waldkindergartens zur Universität in Tokio besteht bereits länger. In Tokio will man in einem großen Park ein ähnliches Betreuungskonzept mit Kindern umsetzen. Beim ersten Treffen wurden den Studentinnen und ihren Dozenten zunächst die Waldplätze des Kindergartens gezeigt. Die Waldplätze liegen fußläufig erreichbar an verschiedenen Stellen in der Nähe des Hauptplatzes und weisen jeweils eine Besonderheit auf. Diese werden täglich abwechselnd mit den Waldkindern besucht. Hier erläuterte man an Beispielen das Konzept des Kindergartens. Sichtlich begeistert wurden Informationen mit Hilfe von Dolmetschern ausgetauscht.
Märchenstunde für die Kleinen
Am Mittwoch wurde die japanische Besuchergruppe dann eingeladen, den Wald selbst mittels naturpädagogischer Angebote kennenzulernen. Sie bastelten Rasseln aus Astgabeln und erlebten den Wald mal anders bei einem blinden Sinnespfad. Besonders interessiert waren die Studenten daran, die Kinder des Waldkindergartens bei ihren Aktivitäten im Wald zu besuchen.
Zum Abschluss führten die japanischen Gäste den Waldzwergen auf einer traditionellen Leinwand das Märchen von den Bremer Stadtmusikanten auf. Trotz Sprachschwierigkeiten waren die Kinder begeistert von der fantasievollen Aufführung und wollten im Anschluss gleich selbst die Figuren spielen. red