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Schwarzenbach

Ministerbesuch im Bildungswerk

Heiko Maas sah sich in den CJD-Ausbildungswerkstätten in Schwarzenbach um


Autor: Von SZ-MitarbeiterBernhard Reichhart

Der Wirtschaftsminister des Saarlandes, Heiko Maas, hat gestern das Berufsbildungswerk des CJD-Jugenddorfes in Schwarzenbach besucht, um sich einen Überblick über die Ausbildungsmöglichkeiten in den Werkstätten zu verschaffen. Es gab viel zu entdecken. (Veröffentlicht am 18.05.2013)


Bei seinem Besuch im CJD-Jugenddorf in Schwarzenbach ließ sich Minister Heiko Maas (Zweiter von rechts) in der Schreinerei von Josef Bieringer (rechts) über die Herstellung des Bliesgau-Hockers informieren. Dabei waren auch Christine Becker, Stefan Pauluhn, Rüdiger Schneidewind und Elke Eder-Hipper (von links). Foto: Bernhard ReichhartFoto: Bernhard Reichhart

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Schwarzenbach. Beeindruckt vom Engagement und den vielen Angeboten zeigte sich der saarländische Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Energie, Heiko Maas, am Freitag bei seinem Besuch im Christlichen Jugenddorf-Berufsbildungswerk in Schwarzenbach. Norbert Litschko, Geschäftsführer des CJD Homburg, erläuterte zusammen mit Christine Becker, Abteilungsleiterin Ausbildung, sowie dem pädagogischen Leiter Günter Frey die Arbeit und die Aufgaben des CJD-Jugenddorf-Berufsbildungswerkes (BBW) sowie weitere Teileinrichtungen. Christine Becker präsentierte dem Minister das breite Ausbildungs- und Dienstleistungsangebot, in dessen Mittelpunkt das Berufsbildungswerk des Jugenddorfes stand.

„Wir bieten eine Ausbildung in über 30 Berufen in zehn Berufsfeldern“, betonte Becker. Aktuell gibt es in Schwarzenbach 252 Ausbildungs-, 70 Berufsvorbereitungs- sowie zehn Arbeitsvorbereitungs- und Berufsfindungsplätze. Zudem stehen 252 Internatsplätze, 35 Plätze in der Jugendhilfe sowie 25 für unbegleitete minderjährige afghanische Flüchtlinge zur Verfügung. CJD-Geschäftsführer Litschko wies auf die vier Säulen „Schule, Ausbildung, Gesundheit und Persönlichkeitsbildung“ hin. „Junge Menschen werden in unserem Berufsbildungswerk entsprechend ihren Eignungen und Fähigkeiten in marktgerechten Berufen ausgebildet“. Auch nach der Ausbildung würden die Jugendlichen im BBW betreut, denn Integration in den Arbeitsmarkt sei ein ganz wichtiges Ziel, so Litschko. „Wir müssen uns stärker der Wirtschaft öffnen“, nannte er eine Zielvorgabe. Wichtig sei, so Litschko, dass das einzige Berufsbildungswerk im Saarland (52 gibt es in Deutschland) erhalten bleibe, appellierte er an die Politik, sich dafür einzusetzen.

Günter Frey wies in diesem Zusammenhang auf die seit drei Jahren bestehenden „hervorragende Kooperation“ des CJD mit der Firma Hager, bei der in Ensheim 27 Auszubildende von drei Ausbildern in der Lagerlogistik ausgebildet werden. Angedacht sei auch, so Litschko, nicht nur das CJD-Klientel zu bedienen, sondern in Schulen noch mehr Berufsorientierung anzubieten. Maas nutzte bei seinem ersten Besuch als Wirtschafts- und Arbeitsminister die Gelegenheit, sich in einigen Werkstätten umzusehen, mit jungen Menschen und ihren Ausbildern kurz zu sprechen sowie sich mit einem von Auszubildenden zubereiteten kleinem Essen verwöhnen zu lassen. Er sei „tief beeindruckt, mit wie viel Engagement und wie vielen Angeboten jungen Leuten hier die Möglichkeit auf ein eigenständiges Leben eröffnet wird“, betonte der Wirtschaftsminister. Zahlreiche junge Menschen hätten diese Chance nicht, wenn man sich nicht so um sie kümmern würde, so Maas. Sein Lob galt aber auch dem Engagement der Ausbilderinnen und Ausbildern: „Für die ist es offensichtlich nicht nur ein Job, sondern auch Berufung“.

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