Sachlich verlief die Diskussion. Stadtbahn-Geschäftsführer Norbert Reuter sowie Projektleiter Daniel Bürtel gaben einen Überblick über den Stand der Arbeiten und den Zeitablauf, was noch getan werden muss. Zuvor erläuterte Reuter die einzelnen Schritte von der Planung bis zur Fertigstellung. Der Saarbahnbau werde zu 90 Prozent aus Bundes- und Landesmitteln finanziert. Durch diese Finanzierung seien enge Grenzen gesetzt, wofür Gelder als Schadensregulierung eingesetzt werden können.
Dass die Straßen und Gehwege nach Ablauf der Baumaßnahme, Ende 2013, wieder in einen ordentlichen Zustand versetzt werden, sei geregelt. "Das müssen Stadt, Stadtbahn und die ausführenden Firmen untereinander klären." Darauf verwies Bürgermeister Arno Schmidt. Sei es im Verlauf der Baumaßnahmen zu Verschmutzungen oder Schäden an Häusern gekommen, müsste dazu eine Einzelentscheidung gefällt werden. Eigentümer müssen ihre Schadensmeldungen schriftlich an das Stadtbahn-Büro nach Heusweiler schicken. Das Büro werde sich mit den Betroffenen in Verbindung setzen, entsprechende Hilfestellung anbieten und auf weitere Ansprechpartner verweisen.
Was die Menschen in Landsweiler ebenfalls stark beschäftigt, ist die Unterführung. Fast die Hälfte der Bewohner muss als Fuß- oder Autofahrer durch dieses Nadelöhr. Zurzeit ist dort noch ein Gerüst montiert, sodass der Durchgang noch mehr verengt wurde. Andrea Biesel bemängelte, dass vor allem die Schulkinder sehr gefährdet seien. Sie regte an, Spiegel oder eine Fußgängerampel zu installieren. Warum man das Gerüst nicht abgebaut habe, fragt Guido Weber. Aus bautechnischen Gründen ruhen die Arbeiten an der Brücke, erklärte Bürtel. Aber mit der Ortspolizeibehörde will man das Gespräch schnellstens suchen, um für mehr Sicherheit für die Fußgänger zu sorgen. Wie Ausgleichsmaßnahmen aussehen, waren Fragen von Franz Boullay und Karla Bauer. Hier konnten die zuständigen Herren keine konkreten Angaben machen, da erst nach Abschluss der Baumaßnahme alles aufgelistet werde. Aber für Efeu an den Betonpfeilern der künftigen Haltestelle Süd sei sicherlich Geld da, warf Bürgermeister Schmidt in die Diskussion ein.
Klagen über verschmutzte Straßen, wurden ebenfalls laut. Hier soll mit den Firmen gesprochen werden, ob die Kehrmaschine öfter als einmal am Tag eingesetzt werden solle.
Bis Spätsommer sollen die Bauarbeiten mit der hohen Lärm- und Staubentwicklung abgeschlossen sein. Dann beginnt der Gleisbau, der bis Frühjahr 2013 dauern werde. Oberleitung, Stellwerk und Signale folgen.
Beschwerden und Informationen, Baubüro Heusweiler, Illinger Straße 67, Telefon (0 68 06) 3 09 99 26.































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