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      <title>saarbruecker-zeitung.de | nachrichten</title>
      <link>http://saarbruecker-zeitung.de/</link>
      <description>saarbruecker-zeitung.de | nachrichten</description>
      <language>de-DE</language>
      <pubDate>Fri, 25 May 2012 10:23:08 +0000</pubDate>
      <lastBuildDate>Fri, 25 May 2012 10:23:08 +0000</lastBuildDate>
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         <pubDate>Fri, 25 May 2012 10:12:17 +0000</pubDate>
         <title>Rosberg: &#171;Von der High Society halte ich mich fern&#187;</title>
         <link>http://www.saarbruecker-zeitung.de/4307302</link>
         <description><![CDATA[  Seinen Kindheitstraum hat sich Formel-1-Pilot Nico Rosberg schon erf&uuml;llt. Mit 300 Stundenkilometern f&auml;hrt der in Monte Carlo aufgewachsene Mercedes-Star beim Grand Prix seinen alten Schulweg entlang.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Seinen Kindheitstraum hat sich Formel-1-Pilot Nico Rosberg schon erf&uuml;llt. Mit 300 Stundenkilometern f&auml;hrt der in Monte Carlo aufgewachsene Mercedes-Star beim Grand Prix seinen alten Schulweg entlang.</b><br><br><p>&laquo;Das ist schon cool&raquo;, sagte der 26-J&auml;hrige im Interview der Deutschen Presse-Agentur dpa vor dem sechsten Saisonrennen. Gegen das Klischee vom Luxusleben an der C&ocirc;te d'Azur setzt er sich jedoch zur Wehr. &laquo;Von der High Society halte ich mich fern, das ist nicht so meine Gesellschaft&raquo;, beteuerte Rosberg.</p> <p>Sie waren vor der Ankunft im Fahrerlager von Monaco bei der Fu&szlig;ball-Nationalelf im EM-Trainingscamp. Gibt es Parallelen zwischen Fu&szlig;ball und Formel 1?</p> <p><b>Rosberg:</b> &laquo;Auf jeden Fall. Fu&szlig;ball ist wie die Formel 1 eine gro&szlig;e Sportart. Der Level, die Perfektion sind extrem hoch, auch bei der Vorbereitung. Es war toll, das mal zu erleben, das ganze Drumherum um dieses Trainingslager. Das Hotel, der extra aufgebaute Platz f&uuml;r die Nationalmannschaft, das Fitnesszentrum.&raquo;</p> <p>K&ouml;nnen Sie von diesen Spitzenfu&szlig;ballern etwas lernen?</p> <p><b>Rosberg:</b> &laquo;Mit Sicherheit. Genau wie wir spielen sie auf dem h&ouml;chsten Niveau. Ich habe zum Beispiel mit Tim Wiese gesprochen. Bei Torh&uuml;tern ist genau wie in unserem Job die Auge-Hand-Koordination sehr wichtig. Da hab ich ihn gefragt, wie er das trainiert.&raquo;</p> <p>Fu&szlig;ballprofi ist f&uuml;r viele ein Kindheitstraum. Wie war das bei Ihnen?</p> <p><b>Rosberg:</b> &laquo;Mein Kindheitstraum war, Formel-1-Rennfahrer zu sein. So weit ich zur&uuml;ckdenken kann, habe ich im Fernsehen Formel-1-Rennen geguckt und gleichzeitig mit den Spielzeugautos auf meiner Rennstrecke gespielt. Durch meinen Vater habe ich viele Rennen erlebt. Da ist mir immer bewusster geworden, dass ich das eines Tages gern machen w&uuml;rde.&raquo;</p> <p>Wie ist es denn, jetzt in Monte Carlo auf einer Strecke Formel-1-Rennen zu fahren, die fr&uuml;her Ihr Schulweg war?</p> <p><b>Rosberg:</b> &laquo;Das ist immer wieder aufs Neue ein tolles Erlebnis. Hier in dieser Stadt bin ich aufgewachsen, hier sind meine Familie und meine Freunde. Aus meiner Wohnung, in der ich das ganze Jahr lebe, fahre ich mit dem Motorroller an die Rennstrecke und dann in meinem Silberpfeil mit 300 &uuml;ber meine Stra&szlig;en. Das ist schon cool.&raquo;</p> <p>Was macht Monaco als Heimatstadt f&uuml;r Sie aus?</p> <p><b>Rosberg:</b> &laquo;Ganz S&uuml;dfrankreich ist f&uuml;r mich ein sch&ouml;ner Fleck. Monaco ist sehr sicher, sehr sauber, die Lebensqualit&auml;t ist sehr hoch. Klar, es ist ein mond&auml;ner Ort. Aber man kann gleichzeitig eine ziemlich normale Seite von Monaco erleben. Zum Beispiel in einer Strandkneipe, wo man auch eine Pizza f&uuml;r rund zehn Euro bekommt.&raquo;</p> <p>Monaco steht f&uuml;r Geld und Luxus. Welche Bedeutung hat das f&uuml;r Sie?</p> <p><b>Rosberg:</b> &laquo;Ich habe keine Jacht, keine Autokollektion. Ich fahre meinen Dienst-Mercedes, habe mir geg&ouml;nnt, eine sch&ouml;ne Wohnung zu mieten in dem Haus, in dem ich aufgewachsen bin. Das war's. Ich treffe mich mit meinen Kumpels in der Strandbar und gehe nicht mit der Krawatte ins Hotel de Paris oder ins Casino. Von der High Society halte ich mich fern, das ist nicht so meine Gesellschaft. Ich war erst einmal im Casino, um mir das mal anzuschauen, habe aber gar nicht gespielt.&raquo;</p> <p>Sind Sie keine Spielernatur?</p> <p><b>Rosberg:</b> &laquo;Ich spiele selten Poker mit Freunden. Aber nicht um Geld. Wir spielen darum, wer das Fahrrad putzt.&raquo;</p> <p>Sie wollten im Fahrerlager nicht mehr nur der Sohn von Weltmeister Keke Rosberg sein. Hat sich das mit ihrer Siegpremiere nun erledigt?</p> <p><b>Rosberg:</b> &laquo;Das war nicht mein Ziel. Ich bin sehr stolz auf das, was mein Vater erreicht hat. Aber ich bin Rennfahrer, ich will meine eigene Geschichte schreiben. Ich m&ouml;chte Rennen gewinnen und die Weltmeisterschaft - im Silberpfeil.&raquo;</p> <p>Inwiefern wirkt der Sieg von China noch nach?</p> <p><b>Rosberg:</b> &laquo;Es hat sich nicht viel getan. Ich habe ein ganz tolles Erlebnis in meinem Ged&auml;chtnis. Leider ist diese Emotion recht kurzlebig. Der Wunsch und die Motivation sind nat&uuml;rlich da, das sehr schnell wieder zu erleben.&raquo;</p> <p>Nach Punkten liegen Sie derzeit weit vor Ihrem Teamkollegen Michael Schumacher. Wie sehen Sie dieses Ungleichgewicht?</p> <p><b>Rosberg:</b> &laquo;Der Michael f&auml;hrt auf einem sehr hohen Niveau. Er hat einfach einen sehr ung&uuml;nstigen Start in die Saison gehabt, aber das kann passieren und sich von einem Rennen zum n&auml;chsten wieder &auml;ndern.&raquo;</p> <p>Schumacher ist gefragt worden, ob er bereits an R&uuml;cktritt denkt. W&uuml;rden Sie gern weiter mit ihm arbeiten?</p> <p><b>Rosberg:</b> &laquo;Es funktioniert super zwischen uns und super f&uuml;r das Team. Daher w&auml;re es mir sehr recht, wenn er weitermacht.&raquo;</p> <p>Sie haben j&uuml;ngst davon gesprochen, unter die Gem&uuml;sez&uuml;chter gehen zu wollen. Was ist da dran?</p> <p><b>Rosberg:</b> &laquo;Mir macht es Spa&szlig;, einen eigenen Garten zu haben. Ich esse sehr gern gesund. Deswegen pflanze ich gerade einen Biogarten.&raquo;</p> <p>Mit welchen Gem&uuml;sesorten?</p> <p><b>Rosberg:</b> &laquo;Rote Beete zum Beispiel, Karotten, Kartoffeln. Da ist alles dabei. Zucchini, Avocado. Aber alles Bio, angefangen von der Erde und den Pferde&auml;pfeln zum D&uuml;ngen.&raquo;</p> <p>Hilft das beim Entspannen?</p> <p><b>Rosberg:</b> &laquo;Ja, aber vor allem ist meine Freundin leidenschaftliche K&ouml;chin, ich esse gern gesund. Es macht einfach Spa&szlig;, etwas aus dem eigenen Garten zu essen.&raquo;</p>   ]]></content:encoded>
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      <item>
         <pubDate>Fri, 25 May 2012 09:37:06 +0000</pubDate>
         <title>Sportanwalt rechnet mit Fortuna-Erfolg</title>
         <link>http://www.saarbruecker-zeitung.de/4307281</link>
         <description><![CDATA[  Der Heidelberger Sportanwalt Michael Lehner rechnet in der Verhandlung um das D&uuml;sseldorfer Skandalspiel mit einem Erfolg der Fortuna vor dem DFB-Bundesgericht. Die erste Entscheidung des Sportgerichts werde aufrechterhalten, sagte Lehner der Nachrichtenagentur dpa.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Der Heidelberger Sportanwalt Michael Lehner rechnet in der Verhandlung um das D&uuml;sseldorfer Skandalspiel mit einem Erfolg der Fortuna vor dem DFB-Bundesgericht. Die erste Entscheidung des Sportgerichts werde aufrechterhalten, sagte Lehner der Nachrichtenagentur dpa.</b><br><br><p>Der DFB h&auml;tte bei einer Zur&uuml;ckweisung des Hertha-Einspruchs gegen die Spielwertung des Bundesliga-Relegationsr&uuml;ckspiels &laquo;seine Ruhe und kein Wiederholungsspiel, und man k&ouml;nnte nat&uuml;rlich, das ist ja auch nachvollziehbar, in die neue Saison geregelt schauen.&raquo;</p> <p>Hertha BSC will in der heutigen Verhandlung Verfahrensfehler nachweisen. Im Sportgerichtsverfahren hatte Richter Hans E. Lorenz keine TV-Bilder zugelassen. Die Videobeweise zeigen Hertha zufolge aber, dass die chaotischen Umst&auml;nde zu einer Schw&auml;chung der Mannschaft gef&uuml;hrt haben. &laquo;Ob ich das im Detail durch ein Video n&auml;her beleuchte und vielleicht eine Stelle erwische, wo ein Hertha-Spieler besonders angegriffen oder mit reingezogen worden ist, das wage ich zu bezweifeln&raquo;, meinte Lehner.</p> <p>Schiedsrichter Wolfgang Stark hatte im Relegationsr&uuml;ckspiel am 15. Mai in D&uuml;sseldorf (2:2) die Nachspielzeit f&uuml;r 21 Minuten unterbrechen m&uuml;ssen, weil tausende Fortuna-Fans den Platz gest&uuml;rmt hatten. Nach Lehners Ansicht war das Spiel damit eigentlich abgebrochen worden. Daher hatte er zun&auml;chst damit gerechnet, dass schon das DFB-Sportgericht ein Wiederholungsspiel ansetzt.</p> <p>Lehner h&auml;lt, egal zu welchen Gunsten das Bundesgericht heute entscheidet, einen Einspruch der unterlegenen Partei f&uuml;r wahrscheinlich. Dann w&uuml;rde das St&auml;ndige Schiedsgericht angerufen werden. &laquo;Ich vermute mal, jeder, der beim Bundesgericht verliert, wird dann die Chance einer objektiveren, unabh&auml;ngigeren, breiteren Entscheidung des Schiedsgerichts wahren wollen&raquo;, sagte Lehner.</p>   ]]></content:encoded>
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      </item><item>
         <pubDate>Fri, 25 May 2012 09:26:20 +0000</pubDate>
         <title>Rogge: In den letzten 17 Monaten noch viel vor</title>
         <link>http://www.saarbruecker-zeitung.de/4307269</link>
         <description><![CDATA[  Von Vorruhestand will IOC-Pr&auml;sident Jacques Rogge noch nichts wissen. Der Belgier hat in den letzten 17 Monaten als Ober-Olympier noch einiges vor.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Von Vorruhestand will IOC-Pr&auml;sident Jacques Rogge noch nichts wissen. Der Belgier hat in den letzten 17 Monaten als Ober-Olympier noch einiges vor.</b><br><br><p>Kaum hatte er die Einigung mit dem m&auml;chtigen Nationalen Olympischen Komitee der USA (USOC) &uuml;ber eine gerechtere Verteilung der olympischen Dollar-Milliarden verk&uuml;ndet, richtete der 70-J&auml;hrige seinen Blick auf die weiter ungel&ouml;sten Herausforderungen. &laquo;Die werden mich auf Trab halten, keine Sorge&raquo;, sagte Rogge in Quebec sichtlich ersch&ouml;pft nach dem dreit&auml;gigen Meeting der IOC-Exekutive.</p> <p>Als n&auml;chster Gro&szlig;auftrag warten die vermeintlich unproblematischen London-Spiele auf ihn. Zwei Monate vor Beginn des Ringe-Spektakels in Englands Hauptstadt passt die bemerkenswerte Begeisterung der Briten f&uuml;r den gerade angelaufenen Fackellauf zur Vorfreude des IOC. &laquo;London ist au&szlig;erordentlich bereit. Wir sind sehr zufrieden&raquo;, kommentierte Rogge, der hofft, bis zur Er&ouml;ffnungsfeier einen weiteren Meilenstein erreichen zu k&ouml;nnen: Die olympische Gleichberechtigung.</p> <p>Seit Monaten verhandelt er in schwieriger Mission mit Saudi-Arabien. Der &Ouml;lstaat ist das einzige Land, das sich noch nicht endg&uuml;ltig verpflichtet hat, auch Frauen f&uuml;r das eigene Olympia-Team zu nominieren. &laquo;Es ist keine leichte Situation. Wir sind in st&auml;ndigem Austausch, um eine gute L&ouml;sung zu finden&raquo;, erkl&auml;rte Rogge. Saudi-arabische Athletinnen unter der olympischen Flagge starten zu lassen, weil sie vom eigenen Nationalen Olympischen Komitee nicht unterst&uuml;tzt werden, sei aber keine Option.</p> <p>Auch seine Programmpolitik und den Kampf gegen Wettbetrug treibt er mit ungebrochenem Ehrgeiz voran. Acht Sportarten (Baseball, Softball, Wakeboarding, Squash, Wushu, Rollerblading, Klettern und Karate) hoffen 2013 auf die Aufnahme ins olympische Programm. Rogge wei&szlig;, was er will. 2001 angetreten als resoluter Anti-Doping-K&auml;mpfer, m&ouml;chte er zum Ende seiner zw&ouml;lfj&auml;hrigen Amtszeit noch seinen Einfluss auf den revidierten Kodex der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) geltend machen.</p> <p>Besonders schwere Dopingvergehen wie EPO-Missbrauch oder Manipulation mit Steroiden k&ouml;nnten in Zukunft mit einer automatischen Sperre von vier statt bisher zwei Jahren bestraft werden. Durch die h&auml;rteren Sanktionen w&auml;ren Dopings&uuml;nder automatisch von den kommenden Olympischen Spielen ausgeschlossen, und Rogge h&auml;tte &uuml;ber Umwege doch noch sein Ziel erreicht.</p> <p>Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) erkl&auml;rte im Oktober des vergangenen Jahres die sogenannte Osaka-Regel f&uuml;r ung&uuml;ltig, die das IOC 2007 beschlossen hatte. Laut der Osaka-Regel wurden Athleten nach einer mehr als sechsmonatigen Dopingsperre von den darauffolgenden Olympischen Spielen - Sommer oder Winter - automatisch ausgeschlossen. Im November 2013 soll die &uuml;berarbeitete Form des WADA-Codes in Johannesburg verabschiedet werden.</p> <p>Rogges Nachfolger als IOC-Pr&auml;sident wird bereits im September 2013 gek&uuml;rt. Bei aller Lust auf die letzten gro&szlig;en Projekte seiner T&auml;tigkeit, will er sich mit einem Thema zumindest in der &Ouml;ffentlichkeit nicht mehr besch&auml;ftigen. Nachdem Doha mit seiner Bewerbung bereits zum zweiten Mal vorzeitig gescheitert war, wurde Rogge gefragt, wie er den Katarern denn Hoffnung geben k&ouml;nnte. Schlie&szlig;lich &auml;ndert sich an den vom IOC heftig monierten Rahmenbedingungen der Kandidatur aus nat&uuml;rlichen Gr&uuml;nden auch in Zukunft nichts.</p> <p>&laquo;Erlauben Sie mir, dass ich in dieser Frage meinem Nachfolger nicht vorgreifen will&raquo;, sagte der IOC-Boss diplomatisch. Bei manchen Komplexen ist das zeitnahe Ende seines Wirkens eben auch ganz praktisch.</p>   ]]></content:encoded>
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      </item><item>
         <pubDate>Fri, 25 May 2012 09:23:17 +0000</pubDate>
         <title>Hertha-Fandialog nur Vorgepl&#228;nkel</title>
         <link>http://www.saarbruecker-zeitung.de/4307268</link>
         <description><![CDATA[  Vor der Mitgliederversammlung mit Explosionsgefahr haben die Bosse von Hertha BSC bereits mit den Fans gesprochen. Auch wenn der Dialog sachlich ablief, war Nervosit&auml;t zu sp&uuml;ren. In den n&auml;chsten Tagen entscheidet sich das Schicksal von Manager und Pr&auml;sident.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Vor der Mitgliederversammlung mit Explosionsgefahr haben die Bosse von Hertha BSC bereits mit den Fans gesprochen. Auch wenn der Dialog sachlich ablief, war Nervosit&auml;t zu sp&uuml;ren. In den n&auml;chsten Tagen entscheidet sich das Schicksal von Manager und Pr&auml;sident.</b><br><br><p>Irgendwann platzte Werner Gegenbauer doch noch der Kragen. Als der Pr&auml;sident von Hertha BSC gleich mehrmals auf seinen Treueschwur f&uuml;r Michael Preetz angesprochen wurde und am Ende gar zu m&ouml;glichen famili&auml;ren Verbindungen mit dem kritisierten Manager Auskunft geben sollte, rief er ins Mikrofon: &laquo;Irgendwann ist der Topf voll, irgendwann h&ouml;ren die Ger&uuml;chte auf - sonst ist Schluss!&raquo; In den insgesamt drei Stunden vor und nach dem Mini-Ausraster ging es beim Fan-Treffen mit den Hertha-Verantwortlichen eigentlich recht gesittet zu. Dabei rumort es im Verein und in der Fanszene gewaltig.</p> <p>Gegenbauers Gef&uuml;hlsausbruch - der im Affekt sogar als indirekte R&uuml;cktrittsdrohung verstanden werden kann - war wom&ouml;glich nur ein kleiner Vorgeschmack auf n&auml;chsten Dienstag. Die mit Spannung erwartete Mitgliederversammlung samt Pr&auml;sidiumswahl ist l&auml;ngst zu einer Veranstaltung f&uuml;r oder wider Manager Preetz verkommen. Und Gegenbauer verkn&uuml;pft sein Schicksal unumwunden mit dem von Preetz.</p> <p>Bei der &laquo;Generalprobe&raquo; am Donnerstagabend wurde Gegenbauer immer wieder gefragt, ob denn der Manager nach wohl zwei Abstiegen aus der Fu&szlig;ball-Bundesliga in drei Jahren und einem unw&uuml;rdigen Trainerchaos in dieser Saison nicht endlich die Verantwortung &uuml;bernehmen und zur&uuml;cktreten m&uuml;sse. Aber Gegenbauer durchschaute die Fragen: &laquo;Sie wollen ein Schlachtfest&raquo;, sagte der Hertha-Boss, &laquo;aber das kommt mit mir nicht infrage!&raquo;</p> <p>In den Berliner Zeitungen hatten sich in dieser Woche gleich mehrere Pr&auml;sidiumsmitglieder und -kandidaten zu Wort gemeldet, die Preetz vor die T&uuml;r setzen wollen. Der hat in Gegenbauer aber seinen m&auml;chtigsten F&uuml;rsprecher: &laquo;Ich stehe zu Michael Preetz, weil ich glaube, dass er der richtige Mann f&uuml;r Hertha BSC ist.&raquo; Am Mittwoch hatte der Hertha-Boss bereits angek&uuml;ndigt, die Pr&auml;sidentenwahl sei auch ein Votum &uuml;ber Preetz. Sollte der einzige Kandidat Gegenbauer die absolute Mehrheit im ersten Wahlgang verfehlen, schmei&szlig;t er hin.</p> <p>Bei den offiziell gez&auml;hlten 608 Zuh&ouml;rern im Palais am Berliner Funkturm wechselten sich am Donnerstag Applaus und vereinzelte Pfiffe stetig ab. &laquo;Es steht au&szlig;er Frage, das wir uns nicht mit Ruhm bekleckert haben&raquo;, r&auml;umte Preetz ein und erg&auml;nzte: &laquo;Ich bin mir im Klaren, dass ich heute zu vielen Themen schlechte Argumente habe.&raquo;</p> <p>Vor allem ein R&uuml;ckblick auf die Abschiedsposse um Markus Babbel erhitzte die Gem&uuml;ter. Der Manager warf dem inzwischen verhassten Ex-Coach mangelnde Identifikation mit Hertha BSC vor: &laquo;Hier hat jemand ein Sprungbrett gesucht, um dann den Absprung zu machen&raquo;, giftete Preetz und erntete daf&uuml;r laute Buh-Rufe aus dem Auditorium.</p> <p>Freilich keine Antworten hatten Manager und Pr&auml;sident auf die Fragen einiger Anh&auml;nger, wie denn der dramatische Leistungsabfall in diesem Jahr zu erkl&auml;ren sei. Auch ein Rezept f&uuml;r eine Verbesserung der Lage in Zukunft blieben die beiden schuldig. Einzig wie er den Neuanfang angehen wolle, wusste Gegenbauer. &laquo;In dieser Besetzung&raquo;, sagte der Pr&auml;sident und blickte auf dem Podium zu Preetz.</p> <p>Die Entscheidung dar&uuml;ber d&uuml;rfte am Dienstag fallen. Ein Aspekt kommt dem kriselnden F&uuml;hrungsduo zugute: &Uuml;berzeugende Alternativen zu Preetz und Gegenbauer kann die Opposition nicht pr&auml;sentieren. So ist das Selbstbewusstsein des Pr&auml;sidenten zu erkl&auml;ren, der auf den Kommentar eines Fans etwas schnippisch entgegnete: &laquo;Sie fordern mich zum R&uuml;cktritt auf, dieser Aufforderung werde ich nicht nachkommen.&raquo;</p> <p>Am Dienstag k&ouml;nnte sich der Sachverhalt &auml;ndern, zumal dann noch mehr Fan-Vertreter sprechen wollen, die sich am Donnerstag zun&auml;chst zur&uuml;ckhielten. Wie es hie&szlig;, wollten diese Anh&auml;nger ihre Munition nicht schon bei dem Vorgepl&auml;nkel verschie&szlig;en.</p>   ]]></content:encoded>
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         <pubDate>Fri, 25 May 2012 09:07:06 +0000</pubDate>
         <title>Generalbundesanwalt: Fu&#223;fessel f&#252;r bestimmte Hooligans</title>
         <link>http://www.saarbruecker-zeitung.de/4307257</link>
         <description><![CDATA[  Nach den j&uuml;ngsten Gewaltausbr&uuml;chen in Fu&szlig;ballstadien hat sich Generalbundesanwalt Harald Range f&uuml;r den m&ouml;glichen Einsatz elektronischer Fu&szlig;fesseln ausgesprochen.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Nach den j&uuml;ngsten Gewaltausbr&uuml;chen in Fu&szlig;ballstadien hat sich Generalbundesanwalt Harald Range f&uuml;r den m&ouml;glichen Einsatz elektronischer Fu&szlig;fesseln ausgesprochen.</b><br><br><p>&laquo;Notorische Hooligans, die als Rowdys bekannt sind, k&ouml;nnten eine elektronische Fu&szlig;fessel bekommen&raquo;, sagte Range der &laquo;Hannoverschen Allgemeinen Zeitung&raquo;. &laquo;Sie m&uuml;ssen dann zuhause bleiben&raquo;, erg&auml;nzte der 64 Jahre alte Jurist.</p> <p>Bislang habe die Polizei nur die M&ouml;glichkeit, Platzverweise auszusprechen. &laquo;Aber die Kontrolle, ob diese Platzverweise von den Verd&auml;chtigen wirklich eingehalten werden, ist in der Praxis oft nicht gegeben&raquo;, erkl&auml;rte Range. F&uuml;r den Einsatz elektronischer Fu&szlig;fesseln sei eine Erweiterung des Polizeirechts n&ouml;tig, r&auml;umte der Generalbundesanwalt ein.</p>   ]]></content:encoded>
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         <pubDate>Fri, 25 May 2012 08:53:05 +0000</pubDate>
         <title>Wade und James f&#252;hren Miami ins NBA-Halbfinale</title>
         <link>http://www.saarbruecker-zeitung.de/4307247</link>
         <description><![CDATA[  Die &uuml;berragenden Dwyane Wade und LeBron James haben die Miami Heat in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA ins Finale der Eastern Conference gef&uuml;hrt.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Die &uuml;berragenden Dwyane Wade und LeBron James haben die Miami Heat in der nordamerikanischen Basketball-Profiliga NBA ins Finale der Eastern Conference gef&uuml;hrt.</b><br><br><p>Dank der 41 Punkte von Wade gewann das Team aus Florida das sechste Halbfinal-Duell bei den Indiana Pacers mit 105:93 und setzte sich in der Best-of-Seven-Serie mit 4:2 Siegen durch. 28 Z&auml;hler steuerte James zum Erfolg des Vorjahresfinalisten bei. F&uuml;r die Gastgeber holte David West (24) die meisten Punkte. Im Conference-Finale treffen die Heat auf den Gewinner des Playoff-Duells zwischen den Philadelphia 76ers und den Boston Celtics.</p>   ]]></content:encoded>
         <guid>http://www.saarbruecker-zeitung.de/4307247</guid>
      </item><item>
         <pubDate>Fri, 25 May 2012 08:40:22 +0000</pubDate>
         <title>Fu&#223;ball-Oberliga: SF K&#246;llerbach m&#252;ssen siegen und hoffen, um die Klasse zu halten</title>
         <link>http://www.saarbruecker-zeitung.de/4307245</link>
         <description><![CDATA[  Die Ausgangslage im Kampf um den Ligaverbleib ist schwierig f&uuml;r die Sportfreunde K&ouml;llerbach. Vor dem letzten Spieltag in der Fu&szlig;ball-Oberliga-S&uuml;dwest steht die Mannschaft von Trainer Melori Bigvava mit 37 Punkten auf Abstiegsplatz 17.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Die Ausgangslage im Kampf um den Ligaverbleib ist schwierig f&uuml;r die Sportfreunde K&ouml;llerbach. Vor dem letzten Spieltag in der Fu&szlig;ball-Oberliga-S&uuml;dwest steht die Mannschaft von Trainer Melori Bigvava mit 37 Punkten auf Abstiegsplatz 17.</b><br><br><b>K&ouml;llerbach.</b> Der Konkurrent im Kampf um den Ligaverbleib, der SV Alemannia Waldalgesheim, steht punktgleich, aber mit der um drei Treffer besseren Tordifferenz auf Nichtabstiegsplatz 16. Beide haben am letzten Spieltag an diesem Samstag um 15.30 Uhr schwere Ausw&auml;rtsaufgaben vor sich. K&ouml;llerbach spielt beim Tabellen-Zweiten FK Pirmasens, Waldalgesheim ist zeitgleich beim Dritten, dem SVN Zweibr&uuml;cken, zu Gast. "Wir m&uuml;ssen versuchen, unsere letzte Chance zu nutzen, auch wenn es schwierig wird", sagt Bigvava: "Die ganze Saison war das Gl&uuml;ck nicht auf unserer Seite, aber vielleicht &auml;ndert sich das ja am letzten Spieltag." Die Personallage ist bei den Sportfreunden vor dem Saison-Finale allerdings angespannt. Top-St&uuml;rmer Davit Bakhtadze (19 Treffer) wird wegen Knieproblemen nur auf der Bank Platz nehmen. Innenverteidiger Nicolas Delahaye ist gesperrt.<br /> <br /> Nicht spielen wird auch Torh&uuml;ter Sebastian Flauss. Die SFK haben den Vertrag mit dem Schlussmann in der vergangenen Woche aufgel&ouml;st. "Die Disziplinlosigkeit bei seiner Roten Karte in Gonsenheim war ausschlaggebend. Es gab aber auch im Laufe der Saison schon andere Vorf&auml;lle, die uns zu diesem Schritt bewogen haben", erkl&auml;rt der 2. Vorsitzende der SFK, Ralf Weiser. Flauss war beim 2:2 in Gonsenheim vor 14 Tagen nach einer T&auml;tlichkeit vom Platz geflogen. F&uuml;r ihn spielt Tobias Karrenbauer. <p>Sollte K&ouml;llerbach absteigen, m&uuml;sste auch Palatia Limbach aus der Saarlandliga absteigen. Der SV Merchweiler w&uuml;rde nicht in die Verbandsliga aufsteigen, der SV Wolfersweiler nicht in die Landesliga Nord und die SG Ottweiler nicht in die Bezirksliga Neunkirchen. <i>sem</i></p>   ]]></content:encoded>
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      </item>
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         <pubDate>Thu, 24 May 2012 22:23:05 +0000</pubDate>
         <title>Ulm feiert zweiten Halbfinalsieg gegen W&#252;rzburg</title>
         <link>http://www.saarbruecker-zeitung.de/4307045</link>
         <description><![CDATA[  Die Basketballer von ratiopharm Ulm stehen kurz vor dem Finaleinzug um die deutsche Meisterschaft. Das Team von Trainer Thorsten Leibenath gewann das zweite Playoff-Halbfinale bei den W&uuml;rzburg Baskets mit 82:74 (46:36) und liegt nun mit 2:0 in F&uuml;hrung.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Die Basketballer von ratiopharm Ulm stehen kurz vor dem Finaleinzug um die deutsche Meisterschaft. Das Team von Trainer Thorsten Leibenath gewann das zweite Playoff-Halbfinale bei den W&uuml;rzburg Baskets mit 82:74 (46:36) und liegt nun mit 2:0 in F&uuml;hrung.</b><br><br><p>Mit einem weiteren Sieg an diesem Sonntag h&auml;tte Ulm bereits das Endspiel erreicht. Bester Werfer bei den G&auml;sten war der starke Nationalspieler Per G&uuml;nther mit 25 Punkten. F&uuml;r die W&uuml;rzburger trafen Jason Boone und John Little (jeweils 15 Punkte) am h&auml;ufigsten. Einen Tag vor dem ersten Halbfinal-Heimspiel mussten die Unterfranken eine schlechte Nachricht verdauen: Aufbauspieler Chester Frazier hatte dem Verein &uuml;berraschend den R&uuml;cken gekehrt und war in die USA abgereist.</p> <p>&laquo;Wir hatten mit Chester vereinbart, dass er zumindest bis zum Ende der Halbfinal-Serie gegen Ulm bleibt&raquo;, sagte der entt&auml;uschte Gesch&auml;ftsf&uuml;hrer Jochen B&auml;hr. &laquo;Warum er sich entschlossen hat, jetzt schon in die USA zur&uuml;ckzukehren, hat er uns nicht mitgeteilt.&raquo;</p> <p>Im Viertelfinale hatte W&uuml;rzburg ALBA Berlin mit 3:1 aus den Playoffs geworfen. Ulm setzte sich deutlich mit 3:0 gegen die Phantoms Braunschweig durch. Im zweiten Halbfinale steht Titelverteidiger Brose Baskets Bamberg dank einer 2:0-F&uuml;hrung gegen die Artland Dragons aus Quakenbr&uuml;ck dicht vor dem erneuten Finaleinzug.</p>   ]]></content:encoded>
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         <pubDate>Thu, 24 May 2012 21:12:05 +0000</pubDate>
         <title>Nowitzki zum zw&#246;lften Mal ins All-NBA-Team gew&#228;hlt</title>
         <link>http://www.saarbruecker-zeitung.de/4306987</link>
         <description><![CDATA[  Basketball-Superstar Dirk Nowitzki ist in das dritte All-NBA-Team gew&auml;hlt worden. Damit geh&ouml;rt der W&uuml;rzburger bereits zum zw&ouml;lften Mal in Serie zu den besten 15 Akteuren der nordamerikanischen Profiliga.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Basketball-Superstar Dirk Nowitzki ist in das dritte All-NBA-Team gew&auml;hlt worden. Damit geh&ouml;rt der W&uuml;rzburger bereits zum zw&ouml;lften Mal in Serie zu den besten 15 Akteuren der nordamerikanischen Profiliga.</b><br><br><p>&laquo;Es ist eine Ehre, es wieder in das All-NBA-Team zu schaffen. Unter den besten Spielern dieser Liga genannt zu werden, l&auml;sst mich immer sehr dem&uuml;tig werden&raquo;, meinte der 33-J&auml;hrige.</p> <p>120 Sportjournalisten in den USA und Kanada bestimmen drei Teams mit den besten Akteuren der vergangenen regul&auml;ren Spielzeit. Im Top-F&uuml;nf-Team stehen Chris Paul (Los Angeles Clippers), Kobe Bryant (Los Angeles Lakers), LeBron James (Miami Heat), Kevin Durant (Oklahoma City Thunder) und Dwight Howard (Orlando Magic).</p> <p>Nowitzki geh&ouml;rte in seiner Karriere von 2005 bis 2007 und 2009 zu den beiden besten Fl&uuml;gelspielern und stand somit viermal im ersten All-NBA-Team. Mehr als zw&ouml;lf Nominierungen f&uuml;r eines der drei Teams k&ouml;nnen nur die Basketball-Legenden Kareem Abdul-Jabbar, Karl Malone, Shaquille O'Neal, Bryant und Tim Duncan aufweisen.</p>   ]]></content:encoded>
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         <pubDate>Thu, 24 May 2012 21:04:08 +0000</pubDate>
         <title>Hertha: &#171;Sehr gute Chancen&#187; vor DFB-Bundesgericht</title>
         <link>http://www.saarbruecker-zeitung.de/4306836</link>
         <description><![CDATA[  Fu&szlig;ball-Fans und Sportjuristen blicken nach Frankfurt: Vor dem DFB-Bundesgericht wird heute um 12.30 Uhr &uuml;ber das chaotische Relegationsspiel zwischen Fortuna D&uuml;sseldorf und Hertha BSC verhandelt.  ]]></description>
         <content:encoded><![CDATA[  <b>Fu&szlig;ball-Fans und Sportjuristen blicken nach Frankfurt: Vor dem DFB-Bundesgericht wird heute um 12.30 Uhr &uuml;ber das chaotische Relegationsspiel zwischen Fortuna D&uuml;sseldorf und Hertha BSC verhandelt.</b><br><br><p>Die Berliner rechnen sich &laquo;sehr, sehr gute Chancen&raquo; aus, mit ihrem Einspruch in zweiter Instanz recht zu bekommen, wie Manager Michael Preetz bei einer Fan-Diskussion am Donnerstagabend betonte. Sollte die Hertha in dem Kampf um den Bundesliga-Verbleib wieder unterliegen, k&ouml;nnte sich das Verfahren weiter in die L&auml;nge ziehen: F&uuml;r die Spielplangestalter der Deutschen Fu&szlig;ball Liga w&auml;re das ein Alptraum.</p> <p>Die Hauptst&auml;dter monieren vor allem Verfahrensfehler in der ersten Verhandlung vor dem DFB-Schiedsgericht. Dort war ihnen am vergangenen Montag verw&auml;hrt worden, Bild- und Videoaufzeichnungen zu zeigen. Diese sollen beweisen, dass die Berliner Spieler von D&uuml;sseldorfer Fans beim verfr&uuml;hten Platzsturm bedroht worden seien. Nun unternimmt Hertha einen weiteren Versuch. &laquo;Wir hoffen, dass wir einen fairen Prozess und eine gute und korrekte Beweisaufnahme haben und uns durchsetzen&raquo;, sagte Preetz.</p> <p>Hertha lieb&auml;ugelt im Falle einer Niederlage mit dem Gang vor das St&auml;ndige Schiedsgericht f&uuml;r Vereine und Kapitalgesellschaften der Lizenzligen - auch wenn der Verein viele Sympathien auch in Berlin l&auml;ngst verspielt hat. &laquo;Hertha BSC hat die verdammte Verpflichtung, sein Recht zu suchen&raquo;, sagte Club-Pr&auml;sident Werner Gegenbauer. &laquo;Dazu ist das Regelwerk des DFB da.&raquo; Der Hertha-Boss will die Causa bei der Mitgliederversammlung am Dienstag &ouml;ffentlich er&ouml;rtern lassen.</p> <p>Ein Wiederholungsspiel w&auml;re aber praktisch nicht durchf&uuml;hrbar: Die Profis beider Teams sind l&auml;ngst im Urlaub oder mit ihren Nationalteams unterwegs, die Mannschaften in der Transferhochphase im Umbruch. Am 30. Juni laufen ohnehin Vertr&auml;ge von Spielern aus. Falls die Causa wirklich bis vors Schiedsgericht ginge, w&uuml;rde vorher eine andere Diskussion in Gang kommen: Ob man nicht beide Clubs ins Oberhaus lassen und die 1. Liga nicht auf 19 Clubs aufstocken soll.</p> <p>Hertha beruft sich auf Paragraf 17 der Rechts- und Verfahrensordnung des DFB. Demnach k&ouml;nnen Einspr&uuml;che gegen die Spielwertung unter anderem mit folgender Begr&uuml;ndung erhoben werden: &laquo;Schw&auml;chung der eigenen Mannschaft durch einen w&auml;hrend des Spiels eingetretenen Umstand, der unabwendbar war und nicht mit dem Spiel und einer dabei erlittenen Verletzung im Zusammenhang steht.&raquo;</p> <p>Juristen waren sich uneins, ob der Protest erfolgsversprechend ist. In der ersten Verhandlung hatte vor allem die Aussage von Schiedsrichter Wolfgang Stark f&uuml;r Aufsehen gesorgt, der nach eigenen Angaben von vier Hertha-Profis im Kabinengang verbal und k&ouml;rperlich attackiert wurde. Die Berliner kritisieren, dass diese Vorf&auml;lle mit den Folgen des Platzsturmes und damit dem Kernpunkt ihres Einspruches nicht vermengt werden d&uuml;rften.</p> <p>Sollte das Match tats&auml;chlich wiederholt werden, wird Hertha aber voraussichtlich auf jene vier Spieler verzichten m&uuml;ssen, denen zum Teil lange Sperren drohen. Am heutigen Freitag erwarten die Berliner die Strafantr&auml;ge des DFB-Kontrollausschuss.</p>   ]]></content:encoded>
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