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SFV-Verbandstag unterzeichnet Erklärung gegen Homophobie





Püttlingen
SFV-Verbandstag unterzeichnet Erklärung gegen Homophobie
zen,  02. Juni 2014, 00:00 Uhr
Beim Verbandstag des Saarländischen Fußball-Verbands (SFV) am Samstag im Püttlinger „Trimm Treff“ kam es neben der Wiederwahl des Vorstands um Präsident Franz Josef Schumann zu Satzungs- und Ordnungsänderungen. Mehr als 500 Clubvertreter befürworteten unter anderem den Antrag von Frauen-Verbandsligist FV Fischbach, der SFV solle die „Berliner Erklärung“ unterzeichnen.


 
Diese richtet sich gegen Homophobie und für Vielfalt, Respekt und Akzeptanz im Sport. Der SFV hatte sie bisher nicht unterzeichnet, weil damit auch 2000 Euro für den „Christopher Street Day“ gespendet werden sollten. Der Verbandstag entsprach dem Antrag des FV Fischbach.

Abgelehnt wurde ein Antrag des SV Noswendel, TuS Wadern und FC Wadrill, wonach die Auf- und Abstiegsrelegation abgeschafft werden sollte. In einigen Ligen kam es zu teils kuriosen Konstellationen. „Ich muss mir den Vorwurf gefallen lassen, gewisse Situationen nicht bedacht zu haben“, gestand Adalbert Strauß, Vorsitzender des Verbandspielausschusses: „Diesen Lapsus müssen wir ausbügeln.“

Die lebhafteste Diskussion gab es zum Thema Spielberechtigungen von Jugendspielern für aktive Mannschaften. Hier wollte der SFV unter anderem den Passus in Paragraf zehn der Jugendordnung streichen, nachdem auch A-Jugendliche des jüngeren Jahrgangs ab dem 1. Januar des Spieljahres bei den Herren eingesetzt werden können. Der SFV wollte seine Jugendordnung Rahmenregelungen des Deutschen Fußball-Bundes anpassen. Dies wurde ebenso abgelehnt, wie ein Antrag des FC Reimsbach, wonach A-Jugendliche, die das 17. Lebensjahr vollendet haben, die Spielberechtigung für den Aktiven-Bereich erhalten können, sofern Verein und Eltern zustimmen. Am Ende beschloss der Verbandstag den Erhalt der ursprünglichen Regelung.

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