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Nach erneutem Vorfall hat keiner mehr an Fußball gedacht





Monaco
Nach erneutem Vorfall hat keiner mehr an Fußball gedacht
Von   Agentur, 
20. April 2017, 02:00 Uhr

Das Halbfinale in der Champions League findet erstmals in diesem Jahrzehnt ohne deutschen Club statt. Wie Bayern München schied auch Borussia Dortmund aus. Das 1:3 (0:2) im Viertelfinal-Rückspiel beim AS Monaco besiegelte gestern Abend den K.o. des Fußball-Bundesligisten. Wie bei dem vom Sprengstoffanschlag auf den Mannschaftsbus der Borussia überschatteten Hinspiel (2:3) nutzte Monaco die Fehler in der BVB-Abwehr aus. Kylian Mbappé (3. Minute) und Radamel Falcao (17.) sorgten mit ihren Toren früh für Ernüchterung. Zudem traf Valère Germain (81.) für die Gastgeber. Nur Marco Reus war für die Borussia erfolgreich (48.).

Die Partie begann mit fünfminütiger Verspätung. Die Polizei hatte den BVB-Mannschaftsbus ohne Angabe von genauen Gründen vom Hotel verspätet losfahren lassen. Das ärgerte Trainer Thomas Tuchel. Die Viertelstunde, die die Mannschaft im stehenden Bus gesessen habe, habe dafür gesorgt, „dass keiner mehr an Fußball gedacht hat. Das hat sich nicht gut angefühlt“.

Ähnlich unerfreulich wie die Anfahrt ins Stadion verlief der Start in die Partie. Alle Hoffnungen auf den Halbfinal-Einzug erwiesen sich nach 17. Minuten als Wunschdenken. Lukasz Piszczek und Erik Durm hinderten Monacos Benjamin Mendy nicht am Distanzschuss. Torwart Roman Bürki wehrte den Ball nach vorne ab. Mbappé nutzte den Abpraller zum 1:0. Dortmund hatte Pech, dass ein Freistoß von Nuri Sahin am Pfosten landete (14.). Falcao zielte drei Minuten später besser: Er traf freistehend per Kopfball zum 2:0 für Monaco.

Tuchel korrigierte nach einer halben Stunde seine Aufstellung. Er brachte den offensiven Ousmane Dembélé für den eher defensiven Durm. Zu Beginn des zweiten Durchgangs setzte Dembélé sich auf der rechten Seite durch und passte auf Reus, der auf 1:2 verkürzte. Erneut Reus hatte die beste Ausgleichschance (74.), ehe Germain die Partie entschied. Er traf durch die Beine von Bürki.

Nationalspieler Sami Khedira hat sich mit Juventus Turin gegen den FC Barcelona durchgesetzt und das Halbfinale erreicht. Der italienische Meister spielte nach dem 3:0 im Hinspiel gestern in Barcelona 0:0. Der spanische Meister um Nationaltorwart Marc-André ter Stegen verpasste nach der Sensation gegen Paris St. Germain ein weiteres Fußball-Wunder. Im Achtelfinale hatte Barcelona nach dem 0:4 im Hinspiel im Rückspiel mit 6:1 gesiegt.




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