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Leverkusens Trainer Schmidt stellt die Charakterfrage





Leverkusen
Leverkusens Trainer Schmidt stellt die Charakterfrage
sid,  18. Oktober 2016, 02:00 Uhr

Für Kapitän Lars Bender geht es bereits um „alles“, der angesäuerte Trainer Roger Schmidt stellt sogar die Charakterfrage. „Wir haben die Champions League in den letzten Jahren nicht wegen der Leistungen Einzelner erreicht, sondern weil wir immer brutal geschlossen aufgetreten sind. Erfolg ist harte Arbeit für die ganze Mannschaft“, sagte der Trainer von Bayer Leverkusen vor dem wegweisenden dritten Gruppenspiel in der Königsklasse gegen Top-Favorit Tottenham Hotspur am heutigen Dienstag (20.45 Uhr/Sky).

Damit nahm der Bayer-Trainer sein in der Liga auf Platz zehn abgestürztes Starensemble in die Pflicht. „Bei nur sechs Gruppenspielen ist es an der Zeit, mal zu gewinnen“, sagte Schmidt, der mit seinem Team nach den Unentschieden gegen ZSKA Moskau (2:2) und beim AS Monaco (1:1) gewaltig unter Druck steht.

Gegen den Dritten der Premier League mit dem ehemaligen Bayer-Star Heung-Min Son muss Bayer im Angriff besser agieren als am vergangenen Samstag beim 1:2 bei Werder Bremen. „Nur eine ordentliche Halbzeit reicht nicht“, sagte Ersatzkapitän Ömer Toprak. Bender, dessen Einsatz wegen einer Grippe auf der Kippe steht, verlangt im 100. Champions-League-Spiel der Vereinsgeschichte: „Wir müssen bis zum Ende hellwach sein.“



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