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Die Sportfreunde sind in Sensations-Laune





Köllerbach
Die Sportfreunde sind in Sensations-Laune
Von  Heiko Lehmann, 
21. März 2017, 02:00 Uhr
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Der Köllerbacher Valentin Solovej (links) jubelt hier mit seinem Teamkollegen Yacine Hedjilen. Auch heute Abend gegen die klar favorisierte SV Elversberg will Solovej seine Torgefahr unter Beweis stellen.Foto: Wieck

Foto: Wieck
Im Viertelfinale des Saarlandpokals treten die drei Regionalligisten bei Saarlandligisten an. Heute ist die SV Elversberg gefordert.

Gibt es den Aufstand der Kleinen, oder setzen sich doch die Großen durch? Heute beginnt die Viertelfinalrunde des Fußball-Saarlandpokals. Um 19 Uhr empfängt der Tabellenzweite der Saarlandliga, die SF Köllerbach, den Zweiten der Regionalliga Südwest, SV Elversberg. Am morgigen Mittwoch, 19 Uhr, folgen der 1. FC Saarbrücken beim TuS Herrensohr und der FC Homburg beim SC Friedrichsthal.

Drei Saarlandligisten fordern also die drei stärksten Mannschaften des Saarlandes. Für Daniel Magno, den Trainer der SF Köllerbach, ist die SV Elversberg sogar die stärkste Fußballmannschaft im Saarland. „Natürlich sehen wir eine Chance. Ich glaube auch nicht, dass wir eine Packung kassieren. Aber man muss doch sehen, wie es ist. Wir spielen gegen die derzeit beste Mannschaft im Saarland. Das sind Profis, die nur essen, trainieren und spielen. Meine Jungs werden am Montag vor dem Abschlusstraining wieder von der Arbeit kommen. Oder danach auf die Spätschicht fahren“, sagt Magno. SFK-Stürmer Valentin Solovej, mit aktuell 20 Treffern der beste Stürmer der Saarlandliga, ist entspannt. „Wir haben nichts zu verlieren. Michael Wiesinger (Trainer der SV Elversberg, Anm. d. Red.) hat uns schon beobachtet, die werden uns mit Sicherheit nicht unterschätzen. Ich hole mir nichts besonderes vor. Wenn eine Flanke von außen kommt, werde ich da sein“, sagt Solovej, der in Elversberg kein Unbekannter ist. „Ich kenne den Stürmer schon länger. Die Köllerbacher haben einige gute Spieler in ihren Reihen. Fassen wir es kurz zusammen, sie sind gefährlich“, sagte SVE-Trainer Wiesinger.

Die SV Elversberg absolvierte gestern auf dem Kunstrasen im französischen Alsting das Abschlusstraining, heute Vormittag um 10 Uhr trifft sich die Mannschaft noch einmal zu einer Aktivierung. Die SVE möchte das Duell mit dem Saarlandligisten wie ein Regionalliga-Spiel angehen. Neben den Langzeitverletzten Kevin Maek, Steffen Bohl und Sven Sellentin muss SVE-Trainer Wiesinger noch auf einige angeschlagene Spieler verzichten. „Wir werden kein Risiko eingehen – Priorität hat der Aufstieg in die 3. Fußball-Liga. Wir haben einen großen Kader, können die Ausfälle kompensieren und wollen mit aller Macht ins Halbfinale einziehen“, sagt Michael Wiesinger.

In der vierten Partie des Viertelfinals empfängt der Saarlandligist SV Bübingen am Mittwoch um 19 Uhr den Oberligisten FV Diefflen. Die Bübinger haben bislang alle Spiele nach der Winterpause verloren, davor aus vier Spielen nur ein Unentschieden geholt. „Wir haben seit Monaten eine personell schwierige Situation mit verletzten, gesperrten und kranken Spielern. Die Favoritenrolle liegt klar beim FV Diefflen“, sagt Bübingens Trainer Martin Peter. In Diefflen läuft es nach der Winterpause aber alles andere als rund – in vier Spielen in 2017 gab es noch keinen einzigen Sieg.

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