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Ein eingespieltes Duo soll den Aufstieg schaffen





Hannover
Ein eingespieltes Duo soll den Aufstieg schaffen
Peer Lasse Korff,  21. März 2017, 02:00 Uhr
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Vereint bei Hannover 96: Manager Horst Heldt (links) und Trainer André Breitenreiter. Foto: Steffen/dpa

Foto: Steffen/dpa
Der Fußball-Zweitligist Hannover 96 setzt im Kampf um die Bundesliga-Rückkehr auf einen neuen Trainer: André Breitenreiter.

Tabula rasa mitten im Aufstiegsrennen: Hannover 96 hat sich gestern von Trainer Daniel Stendel getrennt. Nachfolger des 42-Jährigen wird André Breitenreiter, Niedersachse und Pokalheld von 1992. Der frühere Stürmer, der einen Vertrag bis 2019 erhält, hatte bei Schalke 04 bereits mit Manager Horst Heldt zusammengearbeitet. Nun soll er seinen früheren Club zum Wiederaufstieg führen. Mit der Entlassung von Stendel hat der Bundesliga-Absteiger innerhalb von rund zwei Wochen die gesamte sportliche Führung ausgetauscht – auch Geschäftsführer Martin Bader und der Sportliche Leiter Christian Möckel mussten bereits gehen und Heldt Platz machen.

„Hannover 96 hat in dieser Saison ein Ziel: der direkte Wiederaufstieg in die 1. Bundesliga. Diesem Ziel müssen wir alle Entscheidungen unterordnen“, sagte Heldt. Man habe sich die Entscheidung zur Trennung von Stendel nicht leicht gemacht, „sahen uns nach den Ergebnissen und den Auftritten der Mannschaft in den letzten Wochen aber zu diesem Schritt gezwungen“. Am vergangenen Samstag war Hannover gegen den FC St. Pauli nicht über ein 0:0 hinaus gekommen. Den Zeitpunkt der Trennung bezeichnete Heldt auch als „eine logische Konsequenz“ des Spielplans. Ab heute habe Breitenreiter, der seine Profikarriere bei 96 begonnen hatte und zuletzt als Wunschkandidat des Präsidenten Martin Kind galt, „zwei Wochen Zeit, die Mannschaft auf das Heimspiel gegen Union Berlin vorzubereiten“, führte Heldt aus.

Heldt und Breitenreiter sind ein eingespieltes Duo: In der Saison 2015/2016 arbeiteten beide gemeinsam in Gelsenkirchen. Im Mai 2016 wurde der 43 Jahre alte Breitenreiter von Schalke freigestellt. Differenzen aus diesen Zeiten seien ausgeräumt, betonte Heldt gestern: „Wir haben uns ausgesprochen und die Vergangenheit gemeinsam aufgearbeitet. Wir hatten auf Schalke beide keine einfache Rolle, das war der Gesamtsituation geschuldet.“ Das sieht auch Breitenreiter so: „Wir haben beide Fehler gemacht und waren nicht immer einer Meinung. Aber bei uns ist überhaupt gar nichts hängen geblieben.“

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