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Champions League: Gladbach heute bei Celtic Glasgow unter Druck – Raffael muss passen





Glasgow
Verlieren verboten
Champions League: Gladbach heute bei Celtic Glasgow unter Druck – Raffael muss passen

dpa-Mitarbeiter Morten Ritter,  19. Oktober 2016, 02:00 Uhr
Gladbach freut sich auf den Celtic Park, steht aber auch unter Erfolgsdruck. Trainer Schubert plagen Personalprobleme. Abwehrchef Christensen fällt aus, Raffael und Hazard sind nicht fit, Johnson ist erkrankt.

Der Druck ist groß, die Rahmenbedingungen sind bescheiden: Doch trotz des Ausfalls von vier Leistungsträgern strebt Borussia Mönchengladbach im Champions-League-Duell beim schottischen Meister Celtic Glasgow (heute, 20.45 Uhr/Sky) den ersten Schritt im Kampf um das Überwintern im internationalen Geschäft an. „Das wird ein großes Erlebnis im Celtic Park. Auch wenn wir nicht gewinnen und einen Punkt mitnehmen, ist das sehr gut“, sagte Borussias Sportdirektor Max Eberl.

In der ersten von zwei Partien der Borussia gegen Celtic innerhalb von 14 Tagen plagen Trainer André Schubert große Personalsorgen. Zwar ist Defensiv-Allrounder Tobias Strobl wieder dabei. Dafür waren Andreas Christensen (Verletzung an der Gesäßmuskulatur), Raffael (Muskelfaserriss im Oberschenkel), Thorgan Hazard (Knie) und der kurzfristig erkrankte Fabian Johnson nicht mit an Bord des gestrigen Fluges nach Glasgow. „Verletzungen passieren nun mal“, sagte Linksverteidiger Oscar Wendt. „Wir müssen cool und defensiv klug sein und taktisch richtig spielen. Wir wollen die Chance auf das internationale Geschäft aufrechterhalten und punkten.“

In der Tabelle rangieren die Schotten mit einem Punkt vor Borussia. Nach den Niederlagen in den ersten beiden Spielen der Gruppe C gegen Barcelona und Manchester sowie nur einem Sieg aus den vergangenen fünf Spielen geht es für die Gladbacher im Hexenkessel von Glasgow nicht nur um die Trendwende. „Wir müssen in Glasgow punkten, wenn wir unser Ziel, in Europa zu überwintern, erreichen wollen“, meinte Offensivspieler André Hahn. Dafür wird nach dem enttäuschenden 0:0 gegen den HSV eine Leistungssteigerung nötig sein. „Wir müssen unsere Balance finden und es besser machen“, sagte Schubert.

Der 47-malige schottische Meister gilt als sehr heimstark. Die Mannschaft von Trainer Brendan Rodgers hat in diesem Jahr in 21 Heimspielen noch keine Niederlage hinnehmen müssen und auch gegen Manchester City am zweiten Spieltag ein 3:3 erreicht. „Vielleicht gelingt uns aus einer kleinen Chance ein Tor“, meinte Eberl. Aufpassen müssen die Borussen auf Glasgows gefährlichen Stürmer Moussa Dembélé. Der 20-Jährige erzielte gegen Manchester zwei Treffer.

Für die Gladbacher wird es ein heißer Herbst mit neun Spielen bis Ende November. Nach der Partie in Glasgow tritt die Schubert-Elf am Samstag beim FC Bayern München an, bevor drei Heimspiele nacheinander im Kalender stehen: Nächsten Dienstag im Pokal gegen den VfB Stuttgart, drei Tage später in der Liga gegen Eintracht Frankfurt und danach wieder gegen Celtic Glasgow. Dann wird sich zeigen, wohin der Weg in dieser Saison führt. Die ersten Pfiffe aus dem Publikum am Wochenende nach der Nullnummer gegen Hamburg hat auch Eberl vernommen. „Wir sollten nicht vergessen, dass wir in fünf Jahren Großes geleistet haben und dass es eben manchmal auch mühsam ist“, sagte der Manager zu den Unmutsäußerungen.



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