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Ex-Genesis-Sänger Ray Wilson gastierte in Geislautern



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Geislautern
Ein Konzertabend mit Gänsehaut – und Gedenken an Paris
Ex-Genesis-Sänger Ray Wilson gastierte in Geislautern

Von  Andreas Lang, 
24. November 2015, 00:00 Uhr
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Ray Wilson
Mehr als 350 Menschen hörten zu und sangen mit, als Ex-Genesis-Sänger Ray Wilson in der Geislauterner Schlossparkhalle auftrat. Die Erinnerung an die Pariser Attentate genau eine Woche zuvor war auch dort allgegenwärtig.
 
Die Superhits der britischen Kult-Band Genesis sind selbstverständlich das Salz in der Suppe, wenn das ehemalige Bandmitglied Ray Wilson mit seinem Programm „Genesis-Classics“ unterwegs ist. So auch am Freitag in der mit mehr als 350 Gästen bestens besuchten Schlossparkhalle. Eine Kostprobe? „Land of confusion“. „This is the world we live in“, gibt der Sänger vor, schon begleitet von mindestens hundert Stimmen im Publikum vor. Den Zwischengesang überlässt er dann denen, die ihm gegenüber stehen: „Ohoho“. Da macht wirklich fast jeder mit. Auch die Hits der einzelnen Genesis-Musiker eignet sich der Schotte an, berührt mit einer Akustik-Version von Phil Collins „In the air tonight“. Der starke Beat samt Trommelsalven des Collins-Originals fehlt zwar, dafür gehen Stimme und Gitarrenbegleitung unter die Haut. Auch hier singt Wilson kaum eine Silbe alleine. Die Textsicheren singen komplett mit, andere nur dort, wo der Künstler mit Gesten um Mithilfe bittet. Und auf Handzeichen liefert ein Großteil der 350 Wilson sogar noch das Echo auf dessen Stimme.

Ganz viel Gänsehaut auch später, als Ray Wilson seinem Bruder Steve die Führungsstimme überlässt. „One“ heißt der starke Titel von „U2“; einer der Superhits an diesem Abend, die mit Genesis nichts zu tun haben. „Ich hatte heute einige Male dicke Gänsehaut“, bestätigt Stefan Beck; „boah, ganz stark“, meint Philipp Roth im Publikum. „Da merkt man, dass bei den beiden das Singen in den Genen liegt“, staunt Peter Fixemer, der für den Verein Schloss-Kultur Geislautern den Wilson-Coup nach der Premiere im Vorjahr bereits zum zweiten Mal gelandet hat. Alexander Jungblut bewundert immer wieder: „Weltklasse!“ Zwischendurch spielt Wilson auch Eigenkompositionen, wie „Changes“, das er den Opfern und deren Angehörigen der Terroranschläge von Paris eine Woche zuvor widmet. Man merkt, wie nahe ihm das gegangen ist: „Wenn man bedenkt, dass wir 120 Konzerte im Jahr spielen – das hätte auch bei einem unserer Auftritte passieren können.“ Nachdem er als Zugabe „Knockin' on heaven's door“ gespielt hat, erneut eine Erinnerung an Paris, als er sich von der Bühne verabschiedet: „Bleibt gesund, fröhlich und friedlich.“

Im Anschluss gibt sich der weltbekannte Künstler dann bodenständig, gibt gerne Autogramme und plauscht sogar noch ein bisschen. Man kennt sich ja schon vom vergangenen Jahr.
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