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Hunde-Tod durch Rattengift?





Hunde-Tod durch Rattengift?
Von SZ-Mitarbeiter Alexander Manderscheid ,  24. Januar 2011, 00:14 Uhr
Klicken Sie auf das Bild, um eine größere Ansicht zu erhalten. vk-hunde-frei-rup_9369

Besser nicht so: Auch wenn Hundebesitzer ihren Tieren gern das Vergnügen gönnen, sich frei auszutoben - in Großrosseln sollten sie sie derzeit an die Leine nehmen, rät der Tierarzt Dr. Ludvig May. Damit die Hunde nichts möglicherweise Giftiges fressen. Foto: Ruppenthal

Großrosseln. Unsicherheit macht sich unter den Tierfreunden im Warndt breit. Innerhalb einer Woche sind drei Rosseler Hunde wahrscheinlich den Folgen einer Vergiftung erlegen. Das hat SZ-Leserin Yvonne Kämpfer aus Großrosseln, die sich ehrenamtlich bei der Tierschutzorganisation "Tiere in Not" engagiert, jetzt der SZ-Redaktion berichtet


 
Großrosseln. Unsicherheit macht sich unter den Tierfreunden im Warndt breit. Innerhalb einer Woche sind drei Rosseler Hunde wahrscheinlich den Folgen einer Vergiftung erlegen. Das hat SZ-Leserin Yvonne Kämpfer aus Großrosseln, die sich ehrenamtlich bei der Tierschutzorganisation "Tiere in Not" engagiert, jetzt der SZ-Redaktion berichtet. Möglicherweise sei noch ein viertes Tier, ein Mischling aus dem Ort, an Gift gestorben; Näheres dazu wisse sie aber noch nicht. "Es sieht so aus, als ob hier jemand Giftköder auslegt", vermutet Kämpfer.

Tierarzt bestätigt zwei Fälle

Die drei Fälle der vorigen Woche betreffen einen Rottweiler an der Tennisanlage, eine amerikanische Bulldogge und einen Berner Sennerhund. Mit den beiden letztgenannten Fällen sah sich der Ludweiler Tierarzt Dr. Ludvig May konfrontiert. Am Mittwoch habe er den Tod der Bulldogge aus Großrosseln festgestellt, berichtet er auf SZ-Nachfragte am Telefon. Deren Eigentümerin habe den Hund am Abend zuvor im Garten frei herumlaufen lassen, weil sie wegen einer Krankheit selbst nicht aus dem Haus konnte. Während dieser Zeit müsse er das Gift zu sich genommen haben, sagt May. Die Besitzerin habe ihn am nächsten Morgen angerufen. Am Donnerstag starb ein einjähriger Berner Sennerhund, den die Besitzer beim Holzmachen mitgenommen hatten in den Wald am Ortsausgang, Richtung Velsen. Dort lief der Hund frei herum.

In beiden Fällen vermutet May das Gift Bromethalin als Ursache, ein Rattengift der dritten Generation.

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