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50 bis 60 Frauen kommen, um sich frisieren und schminken zu lassen





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Locken machen Laune: Styling-Abend in Hasborn
50 bis 60 Frauen kommen, um sich frisieren und schminken zu lassen

14. Mai 2016, 02:00 Uhr
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Jasmin Maldener lässt sich von Friseurin Marie Luise „Lissy“ Koch zum „60's Babe“ umstylen. Dazu gehören auch reichlich Locken.
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Die Haare sitzen schon mal. Jetzt kümmert sich Corinna Hoffmann (links) um das Make-up für Alicia Hock. Fotos: B&K
In 25 Ländern stand am Donnerstag die „Hair Fashion Night“ auf dem Programm. Dabei konnten sich Frauen kostenlos stylen lassen. Im Landkreis St. Wendel hat Uschi Perius mit ihrem Salon an dem Event teilgenommen. Zwischen Sekt und Musik entstanden Hochsteck-, Flecht- oder Trendfrisuren mit Locken.
Uschi Perius legt noch einmal Eis nach. Der Sekt soll gut gekühlt sein. Währenddessen richtet ihr Mann Roman den Monitor im Salon. Fotograf Stefan Eckstein testet seine Blitzanlage, und elf Friseurinnen des Teams machen sich schick – getreu dem Motto „Black is beautiful“ ist schwarz bei den Outfits die dominierende Farbe. Was jetzt noch fehlt, sind die Gäste. Die ersten Frauen trudeln gegen 17. 30 Uhr im Salon „Uschi Perius mit internationaler Haarmode“ in Hasborn ein. Ihr Blick erwartungsvoll. Denn gleich sollen sie umgestylt werden. Per Internet haben sie sich anmeldet für die „Hair Fashion Night“. In 25 Ländern startet L'Oréal an diesem Abend dieses Event.

 

„Einmal waschen, schneiden, föhnen“: Dieser sonst so typische Wunsch im Friseursalon spielt ausnahmsweise mal keine Rolle. Stattdessen greifen die Stylistinnen zu Kamm, Lockenstab und Make-up-Pinsel. An jedem Frisierplatz liegt ein Heftchen mit Vorschlägen, wie die Haare später aussehen könnten. Jasmin Maldener (19) deutet auf eines der Fotos: Sie möchte ein „60's Babe“ werden – so der Name des gewünschten Stylings. Friseurin Marie Lusie „Lissy“ Koch macht sich sofort an die Arbeit. Erst werden die langen Haare toupiert, zurecht gesteckt und dann kommt der Lockenstab zum Einsatz. Ruckzuck wird Strähne für Strähne aufgerollt. „Wenn ich ausgehe, mache ich mir auch mal Locken“, berichtet die 19-jährige Studentin. Wobei das Stylenlassen relaxter ist. Da geht es dem Profi übrigens ähnlich wie dem Laien. „Ich hatte früher auch lange Haare, und das Aufwickeln war schwierig. Auch wir Friseure haben so unsere Probleme“, sagt Koch und lächelt.

 

Auch aus der blonden glatten Mähne der 18-jährigen Schülerin Alicia Hock ist bereits eine Lockenpracht geworden. „Locken jeglicher Art sind trendy. Das möchte ich mit einer Flechtfrisur kombinieren“, erklärt Stylistin Corinna Hoffmann und beginnt, am Kopf der Kundin entlang zu flechten. Die 18-Jährige blickt aufmerksam in den Spiegel und verfolgt jeden Handgriff. Sie ist Kundin im Salon und hat so von der Fashion Night erfahren. „Das wollte ich mir mal anschauen.“ Im Alltag, so verrät sie, trage sie ihr Haar eher selten lockig, in der Regel glättet sie es. Aufwendige Frisuren sind selten. „Oft mache ich mir 'nen Pferdeschwanz oder flechte die Haare“, so Hock. Die Frisur sitzt. Als nächstes geht's ans Make-up. Dezent soll es werden. Passend zu den grünen Augen der 18-Jährigen wählt Corinna Hoffmann Erdtöne als Lidschatten aus.

 

Währenddessen pinselt Lissy Koch knallig rote Farbe auf die Lippen der 19-jährigen Jasmin. Das passe zur Frisur. Während die Augen nur dezent geschminkt werden, plaudern die beiden Frauen über das Finale der Show „Germany's next Topmodel“. Es beschäftigt sie die Frage: Wer wird wohl gewinnen? Lissy Koch kontrolliert ein letztes Mal, ob jede Strähne sitzt. Dann ist das Styling der 19-Jährigen fertig. Zur Erinnerung gibt noch ein Selfie mit Kundin und Friseurin.

 

Etwa zwei Stunden nach Start des Events schaut sich Uschi Perius zufrieden in ihrem Salon um. Viele bislang unbekannte Frauen sind gekommen, um sich verwöhnen zu lassen. „Das Team hat sich vorab Gedanken gemacht, weil das Event eine Neuheit ist. Doch die Resonanz ist gut.“ Zu diesem Zeitpunkt haben sich bereits 30 Damen – von jungen bis reiferen Alters – umstylen lassen. Viele genießen auch das ungewohnte Posen vor der Kamera. So auch Alicia Hock. „Ich habe es genossen, aber es war auch anstrengend“, sagt sie und freut sich schon auf die Fotos. Und während auf Mallorca Germany's next Topmodels über den Laufsteg schreiten, können die nächsten gestylten Damen im Blitzlicht des Fotografen Eckstein strahlen.

 

Bis nach der Show mit Heidi Klum, die über die Monitore im Friseurladen flimmert, sind einige der Gäste geblieben. „Es ist super gelaufen“, freut sich Friseurmeisterin Uschi Perius. Es habe schöne Momente gegeben. Perius berichtet von einer Frau, die nach dem Umstylen Tränen in den Augen hatte vor Glück. „Ich sehe so schön aus“ habe sie gesagt und konnte es kaum erwarten zu ihren Lieben nach Hause zu kommen. Zwischen 50 bis 60 Frauen kamen nach Schätzungen der Salon-Inhaberin zum Event. „Es war alles gut, ich werde es wieder tun“, sagt Perius und hofft auf eine zweite Auflage der „Hair Fashion Night“.

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