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Weihnachtsmarkt wirkt sich auf den Verkehr aus – Sicherheitskonzept berücksichtigt Anreise





St Wendel
Freie Wege für die Rettung
Weihnachtsmarkt wirkt sich auf den Verkehr aus – Sicherheitskonzept berücksichtigt Anreise

01. Dezember 2016, 02:00 Uhr
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Hinweisschild auf den Fluchtweg an einer Laterne. Auch das gehört zum Weihnachtsmarkt dazu, damit die Besucher sicher bummeln können. Foto: B&K

Foto: B&K
Der Bahnhof ist für viele Besucher des St. Wendeler Weihnachtsmarktes Eingangstor in die Stadt. Daher wird er im Sicherheitskonzept berücksichtigt. Ein wichtiger Aspekt ist auch, dass Rettungswege freigehalten werden. Daher gibt es einige Veränderungen für Autofahrer.

Das Thema Sicherheit rund um den St. Wendeler Weihnachtsmarkt beginnt schon mit der Anreise. Laut Bürgermeister Peter Klär sei der Bahnhof stark frequentiert. Immer mehr Gruppen würden per Zug in die Kreisstadt kommen. Daher hat die St. Wendeler Polizei in puncto Sicherheit auch dieses Eingangstor in die Stadt im Blick. „In Absprache mit der Deutschen Bahn werden deren Kräfte und Kollegen der Bundespolizei verstärkt vor Ort sein“, erklärt dazu der St. Wendeler Polizeichef Martin Walter. Die Situation am Bahnhof solle einladend auf die Besucher wirken. Gruppen reisen nicht nur mit der Bahn, sondern bevorzugt mit Bussen an. Für sie gibt es spezielle Parkplätze auf dem Kirmesplatz.

Auch wenn öffentliche Verkehrsmittel an Beliebtheit gewinnen, kommen viele Besucher nach wie vor mit dem Auto zum Weihnachtsmarkt. Von der B 41 aus werden die Gäste über die Ausfahrt Oberlinxweiler per Parkleitsystem zum Gelände des Sportplatzes hinter dem Kirmesplatz gelotst. Hier stehen kostenlose Parkplätze zur Verfügung. Trotz erhöhtem Verkehrsaufkommen habe es in den vergangenen Jahren keine größeren Staus auf der B 41 gegeben, sagt Polizeihauptkommissar Albert Feidt. „Meist halten sich Ortsfremde an das Parkleitsystem“, merkt Thomas Vogt, Leiter des städtischen Ordnungsamts schmunzelnd an. Ansonsten gilt: Wo Platz ist, wird geparkt.

Um dringend notwendige Rettungswege freizuhalten, müssen während der Weihnachtsmarktwoche einige Straßen gesperrt, Einbahnstraßen eingerichtet oder Halteverbotsbereiche ausgeschildert werden. So ist die Parkstraße neun Tage lang in Richtung Werkstraße eine Einbahnstraße. Hier kann auch einseitig geparkt werden, und es bleibt genügend Platz für Rettungsfahrzeuge.

Gerne werde auch die Ostertalstraße zum Parken genutzt. Bergauf wird es ein Halteverbot geben. „Zwei Mal mussten wir im vergangenen Jahr Autos abschleppen lassen“, merkt Vogt an. Wenn es um die Sicherheit ginge, bleibe ihnen nichts anderes übrig.

Aktuell ist bereits der Parkplatz an der Alten Stadtmauer gesperrt, da hier eine Attraktion des Weihnachtsmarktes, der Zwergenwald, bereits ab dem heutigen Donnerstag, 1. Dezember, seine Tore öffnet. Dort sind verschiedene Szenen mit mehr als 100 Zwergen zu sehen. Wegen Aufbauarbeiten ist die Balduinstraße am Donnerstag und Freitag, 1. und 2. Dezember, vom Papala-Pub bis zur Einfahrt Fußgängerzone jeweils von 18 bis 22 Uhr gesperrt. Gleiches gilt für diesen Bereich während des Marktes vom 3. bis 11. Dezember, jeweils von 11 bis 22 Uhr.

An den beiden Marktwochenenden, 3. und 4. Dezember, sowie 10. und 11. Dezember, sind jeweils von 11 bis 22 Uhr die Luisen- und die Wilhelmstraße für Fahrzeuge tabu. Die Zufahrt zur Tiefgarage ist jedoch möglich.

Eine gute Nachricht hat Vogt abschließend noch für alle Autofahrer: „Pünktlich zum Weihnachtsmarkt sind alle Großbaustellen verschwunden.“



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