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Alte und moderne Stücke spielt der Mandolinenverein Bliesen bei seinem Konzert





Bliesen
Saitenkunst mit vielen Facetten
Alte und moderne Stücke spielt der Mandolinenverein Bliesen bei seinem Konzert

red,  20. Oktober 2016, 02:00 Uhr
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Das Saiten-Ensemble St. Wendel (in kleiner Besetzung): v.l. Annette Jurgutat, Edwin Mertes, Markus Lauer, Bettina Hemmer und Michael Anton. fotos: Michael Anton
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Klaus Anton übernimmt die Solo-Parts an der Mandoline.
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Solo-Flötistin: Corinna Richter.

Das Jubiläumsjahr zum 90-jährigen Bestehen beendet der Mandolinenverein Bliesen mit einem Kammerkonzert. Dabei sind als Solisten Klaus Anton und Corinna Richter sowie das Saitenensemble St. Wendel.

Der Mandolinenverein Bliesen feierte Anfang März sein 90-jähriges Bestehen mit einem Konzert des großen Mandolinenorchesters. Nun beschließt er das Feierjahr mit einem Kammerkonzert am Sonntag, 30. Oktober, 17 Uhr. Als Veranstaltungsraum dient dabei erneut das Gemeindezentrum in Bliesen. Musikalische Akteure sind der Mandolinen-Solist Klaus Anton aus Bliesen und das 1992 gegründete, Saiten-Ensemble St. Wendel unter der Leitung von Markus Lauer und Michael Anton, solistisch unterstützt von der Blockflötistin Corinna Richter aus St. Ingbert. Das Konzert bietet eine Mischung aus alter Musik (Renaissance), Werken der Spätromantik und moderner Unterhaltungsmusik.

Das Saiten-Ensemble, dessen Literatur alle Musikepochen von der Renaissance bis zur Avantgarde in Form von Original-Werken und Bearbeitungen umfasst, führt im musikalischen Gepäck die Sätze Andante und Scherzo aus der Sinfonietta Nr. 1 des österreichisch-britischen Komponisten Hans Gál und das Konzert für Blockflöte und Zupforchester des bedeutenden Mailänder Tonschöpfers Giovanni Battista Sammartini in einer Bearbeitung von Markus Lauer. Die Solo-Flöte spielt Corinna Richter. Das mit Zupfmusikern aus dem nördlichen Saarland besetzte Ensemble spielt in Bliesen auch echte Klassiker der Zupfmusik-Literatur, wie etwa die Sätze „Bagatelle“, „Kinderlied“ und „Tanz“ von Kurt Schwaen. Die abschließende Jazz-Pop-Rock-Suite von Claudio Mandonico schlägt dann endgültig den Bogen zur Moderne.

Klaus Anton hat sich auf virtuose romantische Musik spezialisiert. Auch er spielt sowohl Originalwerke als auch Bearbeitungen. Er wird bei seinem Auftritt in Bliesen von Markus Lauer am Klavier begleitet, so etwa beim „Chanson Triste“ von Silvio Ranieri sowie bei seinem Paradestück, dem furiosen „Czárdás Nr.1“ von Vittorio Monti. Solistisch präsentiert er zwei Sätze aus dem Violinkonzert in e-Moll von Felix Mendelssohn-Bartholdy, die „Nocturne in cis-Moll“ von Frédéric Chopin und das „Capriccio Fantastico“ von Nicola Romano.

Der Eintritt ist frei.


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