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Aufführungen des Theatervereins Siezert von „Drei Mal schwarzer Kater“ ausverkauft





Sitzerath
Schwarzer Kater brachte Glück
Aufführungen des Theatervereins Siezert von „Drei Mal schwarzer Kater“ ausverkauft

Von  Erich Brücker, 
02. Dezember 2016, 02:00 Uhr
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Für viele Lacher sorgte die Theatertruppe des Theatervereins Siezert. Foto: Erich brücker

Foto: Erich brücker
Zahlreiche Besucher, viele auch aus den umliegenden Dörfern, hatten ihren Spaß bei den Vorstellungen von „Drei Mal schwarzer Kater“. Für die Requisiten sorgten viele Helfer: Gut 35 Gartenzwerge wurden ausgeliehen und standen im Rampenlicht.

„Alle fünf Aufführungen waren restlos ausverkauft“, war Jürgen Kittel, Vorsitzender des Theatervereins Siezert, sichtlich zufrieden. Mit der Handvoll Vorstellungen von „Drei Mal schwarzer Kater“ – eine mehr als in den Vorjahren – hatte der Verein einmal mehr den Nagel auf den Kopf getroffen. Die Theaterbesucher kamen in Strömen, nicht ganz Tausend, auch nicht alle nur aus Sitzerath, sondern auch zahlreich aus den umliegenden Dörfern und von befreundeten Theatervereinen.

Mit der Aufführung war die mühsame Zeit der Proben passé. „In fünf Monaten haben wir an 26 Tagen rund 100 Stunden geprobt“, nannte der Vereinschef nackte Zahlen. So war es denn auch kein Wunder, dass die Texte saßen und die Amateurschauspieler mit so mancher Pointe beim Publikum Treffer landen konnten. Mit Gestik und Mimik sorgten sie für kurzweilige Unterhaltung und ganz viele Lacher im Saal.

Auch drei Neulinge waren erstmals dabei. Sarah Sänger, Christiane Loch und Katja Kirstein. „Sie haben alle ohne großes Lampenfieber ihre Rollen gut gespielt“, stellte Kittel ihnen ein gutes Zeugnis aus. „Von kleinen Rollen beim Seniorentag in die großen Vorstellungen, hat bei mit viel Lust nach mehr gemacht. Ich habe Blut geleckt“, betonte Loch.

Der Vorsitzende stand diesmal nicht auf der Bühne, sondern wirkte als Regisseur. Sein Dank galt neben den Mitspielern für ihr gutes Spiel aber auch etlichen Bürgern aus der Gemeinde Nonnweiler, die für die Theatervorstellungen ihre Gartenzwerge zur Dekoration der Bühne zur Verfügung gestellt hatten. „Unser Aufruf im Bekanntmachungsblatt der Gemeinde Nonnweiler war erfolgreich, denn stattliche 35 Gartenzwerge jeglicher Art und Größe standen neben den Laienschauspielern auf der Bühne“, dankt Kittel allen, die sich für diese doch etwas andere Art der Mithilfe entschieden hatten. Inzwischen sind die Gartenzwerge wieder an ihrem richtigen Zuhause.

Im Theaterstück hatten die Laiendarsteller ihre Zuhörer in eine idyllische Gartenanlage zweier Nachbarn mit einer tollen Gartenzwergsammlung geführt. Einfach Idylle pur, doch diese wurde zeitweilig mit dem einen oder anderen Streich getrübt. Eifersüchteleien waren mit im Spiel, doch letztendlich konnte der Hausfrieden zwischen allen dank Eingeständnissen und Versprechen, wie es in Komödien nun mal üblich ist, zur Zufriedenheit aller wieder hergestellt werden. Viel Beifall und zahlreiche Vorhänge waren Lohn und Gage für alle Theaterspieler.



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