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Bezirksliga: Bei Spitzenreiter Nohfelden hat es nun schon den dritten Spieler erwischt





Nohfelden
Das Kreuz mit dem Kreuzband
Bezirksliga: Bei Spitzenreiter Nohfelden hat es nun schon den dritten Spieler erwischt

Von  Philipp Semmler, 
02. Dezember 2016, 02:00 Uhr
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Von seinen Gegenspielern konnte Nohfeldens Leon Diehl (Mitte) nur selten gestoppt werden. Nun aber wird der mit 20 Treffern beste TuS-Torjäger von einer Verletzung außer Gefecht gesetzt. Foto: Horst Peter

Foto: Horst Peter
Fußball-Bezirksligist TuS Nohfelden muss bis Saisonende auf Leon Diehl verzichten. Der Stürmer zog sich einen Kreuzbandriss zu. „Das ist für uns, wie wenn bei Bayern Robert Lewandowski fehlt“, sagt der Trainer.

Überwintert der TuS Nohfelden an der Tabellenspitze der Fußball-Bezirksliga St. Wendel? Diese Frage wird am Sonntag ab 14.30 Uhr beantwortet. Dann empfängt der TuS im letzten Spiel des Jahres die SG Namborn-Steinberg/Deckenhardt-Walhausen. Bei einem Sieg bleiben die Blau-Weißen unabhängig von der Partie des Verfolgers SG Dirmingen-Berschweiler auf dem Platz an der Sonne. Dirmingen-Berschweiler hat einen Punkt weniger als der TuS auf dem Konto.

Allerdings ist die Partie kein echtes Heimspiel für Nohfelden. „Unser Rasen ist nicht bespielbar. Wir müssen auf den Kunstrasen nach Wolfersweiler ausweichen“, berichtet TuS-Trainer Sascha Freytag. Von der Papierform ist seine Elf gegen den Tabellensechsten aber auch dort Favorit. Jedoch: Gegen die SG Namborn gab es in der Vorrunde beim 2:3 die bislang einzige Saisonniederlage. „Da hat uns der Gegner niedergekämpft. Dieses Mal müssen wir besser dagegenhalten“, fordert Freytag, der seit Saisonbeginn gemeinsam mit Neuzugang Fabian Scholler den TuS trainiert.

Der 34-Jährige hat seinen Vertrag übrigens ebenso wie Scholler um eine weitere Spielzeit verlängert. „Wir haben eine ganz junge Mannschaft, die viel Entwicklungspotenzial hat und die sehr gut mitzieht. Zudem fühlen Fabian und ich uns hier wohl“, nennt Freytag die ausschlaggebenden Gründe. Hinzu kommt, dass die Identifikation seiner Akteure mit dem Club hoch ist. „Bis auf den in Sötern wohnenden Dennis Kaschta stammen alle Spieler aus Nohfelden oder leben hier. Ich denke, das gibt es heutzutage nicht mehr oft“, meint Freytag.

Trotz des bislang guten Saisonverlaufs plagen das Nohfelder Trainerduo allerdings auch Sorgen. Denn die Blau-Weißen haben momentan großes Verletzungspech. Beim 4:2-Sieg am 6. November bei der SG Hoof-Osterbrücken zog sich Top-Torjäger Leon Diehl einen Kreuzbandriss zu. Der 19-Jährige hat schon 20 Treffer erzielt, doch nun wird er mindestens bis zum Saison-Ende ausfallen. „Das ist für uns, wie wenn beim FC Bayern Robert Lewandowski fehlt“, stöhnt Freytag.

Diehl ist schon der dritte Spieler, der sich beim TuS in der aktuellen Runde einen Kreuzbandriss zuzog. Vor ihm hat es bereits den 30-jährigen Routinier Philipp Schley und den 23-jährigen Verteidiger André Lang erwischt. Beim 1:1 am vergangenen Wochenende im Top-Duell bei Dirmingen-Berschweiler zog sich auch noch Spielertrainer Scholler eine Schultereckgelenksprengung zu. Er wird gegen die SG Namborn sicher fehlen, wird aber voraussichtlich zum Rückrundenauftakt am 5. März wieder fit sein.



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