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Großer Andrang bei der ersten Halloween-Nacht im Erlebnisbergwerk Velsen





Großrosseln/Velsen
Monster zeigen sich hilfsbereit
Großer Andrang bei der ersten Halloween-Nacht im Erlebnisbergwerk Velsen

Von SZ-MitarbeiterStefan Bohlander,  04. November 2013, 00:00 Uhr
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Halloween im Erlebnisbergwerk Velsen: Akteure des Trägervereins spielten Geist, und auch die großen und kleinen Besucher hatten sich nicht lumpen lassen und sich verkleidet. Foto: Becker & Bredel Foto: Becker & Bredel
Die Mitglieder hatten den früheren Lehrstollen gruselig dekoriert und zum Halloween-Fest gerufen. Zur Premiere des Vereins Erlebnisbergwerk Velsen auf dem Gelände der ehemaligen Grube kamen Hunderte von großen und kleinen Besuchern.
Zur schaurigen Premiere hatte der Verein Erlebnisbergwerk Velsen auf dem Gelände der ehemaligen Grube Velsen bei Großrosseln eingeladen. Die Mitglieder des Vereins hatten den ausgedienten Lehrstollen gruselig dekoriert und zum Halloween-Fest gerufen.

Von dem Andrang, der am Donnerstagabend in Velsen herrschte, waren die Mitglieder des Vereins Erlebnisbergwerk Velsen selbst sehr überrascht. „Wir konnten das ja vorher nicht einschätzen“, sagte Jörg Heckmann. Der Diplomingenieur ist Mitglied des Vereins und sorgte am ersten Halloween-Abend im ausgedienten Lehrstollen unter anderem für einen reibungslosen Ablauf an der Kasse. Um einen Überblick über die Anzahl der Besucher im Stollen zu bewahren, bekamen diese nämlich Marken überreicht, die am Eingang abgegeben wurden. Jörg Heckmann brachte diese dann wieder zurück zur Kasse, wo sie – wenn es der Platz erlaubte – erneut ausgegeben wurden.

So kamen nach und nach Hunderte von Besuchern in den Genuss, sich das Schauspiel im Stollen aus der Nähe zu betrachten. Ausgestattet mit Helm und Kopflampe ging es hinein in die Gruselwelt von Velsen. Das stillgelegte Bergwerk in Klarenthal präsentierte sich als perfekter Ort für solch eine Aktion. In der Dunkelheit der engen Durchgänge konnte einem auch ohne Deko-Zusatz mulmig werden. Zwischen zahlreichen Plastikspinnen und künstlichen Spinnweben erlebten die Besucher eine Führung, bei der sie mehr oder minder auf sich alleine gestellt waren. Ein geschnitzter Kürbis hier, ein Sarg, an dem von innen gerüttelt wurde, dort, – gemalte Totenschädel in stillgelegten, matt beleuchteten Schächten: die Vereinsmitglieder hatten sich sichtlich Mühe bei der Dekoration gegeben.

Zudem hatten sich einige auch als prominente Film-Schurken verkleidet. So konnte man Bekanntschaft mit der Kettensägen schwingenden Lederfratze aus „Texas Chainsaw Massacre“ machen, der aus dem Dunkel auf nichts ahnende Besucher zustürmte. Für einige junge Besucher war das Zusammenspiel von Dunkelheit, Enge und Kettensägengeräuschen wohl doch etwas zu viel, wie man manch vergossener Träne entnehmen konnte. Letztendlich entpuppten sich die „Monster“ allerdings als enorm hilfsbereit. So etwa, als sich einer Besucherin die Lampe vom Helm löste. „Zeigen Sie mal kurz her“, sagte Michael Myers, der Serienkiller aus den „Halloween“-Filmen, und befestigte die Leuchte wieder.

Auch die großen und kleinen Besucher hatten sich nicht lumpen lassen und sich verkleidet. Von Zombie-Masken über Hexen-Kostüme bis hin zum geschminkten Geistergesicht reichte das Spektrum. Ein Highlight für besonders Mutige war die Fahrt auf dem etwa 40 Meter langen Förderband, die den Rückweg einläutete. Erstmals durften die Besucher übrigens durch den besonders engen Kammerstreb laufen. Vor oder nach dem Besuch der Stollen konnte man sich unter anderem an Kürbissuppe erwärmen oder eine Rundfahrt mit der Unter-Tage-Grubenlok unternehmen.

erlebnisbergwerkvelsen.de




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