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Angriffe stehen im Fokus der Schiedsrichtergruppe Weiselberg





Oberkirchen
Weniger Gewalt gegen Schiris
Angriffe stehen im Fokus der Schiedsrichtergruppe Weiselberg

Von  Frank Faber, 
30. November 2016, 02:00 Uhr
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Beim Ehrungsabend wurden engagierte Regelwächter ausgezeichnet. Foto: Faber

Foto: Faber
Zur Schiedsrichtergruppe Weiselberg gehören 34 Regelwächter, die Woche für Woche für Ordnung auf den Fußballplätzen sorgen. Ein Mal pro Jahr treffen sich die Unparteiischen im Pfarrheim in Oberkirchen zum Ehrungsabend. Dabei wurde der 76-jährige Kurt Harth aus Niederkirchen zum Schiedsrichter des Jahres ernannt.

Ohne Schiedsrichter geht es nicht. Der Fußball braucht den 23. Mann. Das Pfeifen ist eine oft schwierige, aber auch verantwortungsvolle und persönlichkeitsbildende Tätigkeit. Die Gruppe Weiselberg ist nach wie vor auf der Suche nach jungen Nachwuchsschiedsrichtern. Aktuell sind noch 34 Unparteiische für die Gruppe mit der Pfeife auf den Sportplätzen unterwegs. „Wir müssen Vereinsfunktionäre darauf ansprechen, um neue Schiedsrichter zu gewinnen“, so der Weiselberg-Gruppenchef Werner Alsfasser beim Ehrungsabend in Oberkirchen.

Kreisschiedsrichterobmann Georg Wettmann beginnt seinen Rückblick mit den gravierenden Änderungen im Regelwerk, die seit der neuen Saison auf die Pfeifenmänner zu gekommen sind. Der Fußball habe die bislang größte Regeloffensive dieses Jahrhunderts erlebt. Gleich 95 Änderungen – vom Anstoß bis zur Unterhose – greifen seit Juli im Amateurfußball. „Alles konnte in der kurzen Zeit noch nicht umgesetzt werden“, erklärt Wettmann. Erfreulicherweise sei die Gewalt gegenüber den Schiedsrichtern zurückgegangen. Als Vorfälle vermeldet er zwei Ausraster „in St. Wendel und Scheuern“. Wettmann meint: „Die Vereine und Spieler sind etwas sensibler geworden.“ Insgesamt 280 Unparteiische hat er noch im Nordsaarkreis unter seinen Fittichen.

„Wir haben keinen Rückgang, weil 26 Anwärter dazugekommen sind“, weiß der Kreisobmann Positives zu berichten. Zwei der Anwärter pfeifen für die Gruppe Weiselberg. Deren Obmann Werner Alsfasser aus Furschweiler ernennt Kurt Harth zum Schiedsrichter des Jahres 2016. Der 76-Jährige vom Fußballclub (FC) Niederkirchen leitet trotz seines vorgerückten Alters noch immer Spiele bei der Jugend und den Alten Herren. Und damit nicht genug: „Er begleitet als Pate Jungschiedsrichter und springt immer ein, wenn kurzfristig Hilfe benötigt wird“, lobt Alsfasser die Verdienste von Harth. Für seine 55-jährige Tätigkeit im Schiedsrichterwesen wird er noch zudem vom Kreis geehrt. Genau wie Edmund Engel (75) aus Furschweiler, der seit 45 Jahre dabei ist. Wettmann lobt ihre tolle Einstellung und den Ehrgeiz.

Zum Thema:

Auf einen Blick Die Geehrten der Gruppe Weiselberg: Schiedsrichter-Ehrennadel für zehn Jahre: Gerd Johann (SV Grügelborn), Stefanie Theobald (SV Furschweiler), Verbandsehrennadel in Bronze für 15 Jahre: Jörn Ruckert (SV Grügelborn), Schiedsrichter-Ehrennadel in Gold für 20 Jahre: Daniel Künzer (FC Freisen), Schiedsrichter des Jahres 2016: Kurt Harth (FC Niederkirchen), Kreisehrung für 55 Jahre Schiedsrichter: Kurt Harth (FC Niederkirchen), für 45 Jahre: Edmund Engel (SV Furschweiler). frf



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