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Spaziergänger freuen sich über Treffpunkt an der ehemaligen Bahntrasse



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Tholey
Neuer Unterstand am Radweg in Tholey
Spaziergänger freuen sich über Treffpunkt an der ehemaligen Bahntrasse

frf,  17. Mai 2014, 00:00 Uhr
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Der Treffpunkt am Wendelinus-Radweg ist mit einem Unterstand ausgestattet worden: Hans Schmitz, Wilhelm Sartorius, Wendelin Ost und Raimund Schwarz (von links) waren dabei. Foto: Frank Faber Foto: Frank Faber
Werden Spaziergänger auf der ehemaligen Bahntrasse vom Regen überrascht, so können sie sich künftig unterstellen. Die Tunnelhütte bietet Gelegenheit dazu.
 
Seit Jahren haben Radfahrer, Rollstuhlfahrer und Spaziergänger aus der Region ihren festen Treffpunkt am Wendelinus-Radweg beim Tholeyer-Tunnel. Zum gemütlichen Schwätzchen hat ihnen allerdings eine Unterstellmöglichkeit mit einer Sitzgelegenheit an der ehemaligen Bahntrasse gefehlt. „Wenn es geregnet hat, mussten wir unter die Bäume gehen und sind nass geworden“, schildert Rollstuhlfahrer Raimund Schwarz aus Oberthal. Der 77-Jährige hat daraufhin die Initiative ergriffen, den Tholeyer Bürgermeister Hermann Josef Schmidt (CDU) angerufen und sich mit dem Verwaltungschef getroffen. „Es muss unbedingt ein Unterstand her“, hat Schwarz beim Bürgermeister Bedarf angemeldet. Zwei Jahre habe es gedauert, doch der Unterstand sei sehr gut geworden. André Engel vom Tholeyer Bauhof hat die Hütte gebaut, die Kosten haben sich die Gemeinden Tholey und Oberthal geteilt.

Dann kommt der Oberthaler Hans Schmitz, der wie jeden Freitag von seinem Freund Wilhelm Sartorius aus Marpingen zum Spaziergang abgeholt wird, zum Treff. Schmitz ist auf die Unterstützung eines Rollators angewiesen und nimmt auf der rustikalen Sitzbank im Unterstand Platz. „Die Hütte ist schön geworden“, wertet er. Dem stimmt Schwarz kopfnickend zu und ergänzt: „Wenn es richtig warm wird, sitzen wir hier prima im Schatten“. Was fehlt, ist noch ein Name. „Tunnelhütte“, wird die stabile Unterstellmöglichkeit getauft. „So ab der Mittagszeit sind wir bei gutem Wetter jeden Tag hier, es kommen dann noch Bekannte von Eppelborn, Oberlinxweiler, Alsweiler und Thalexweiler mit dem Fahrrad vorbei. Zu erzählen gibt es immer was“, so Schwarz. Nun können die Gespräche sogar bis in die Abendstunden ausgedehnt werden, denn der windgeschützte und überdachte Kommunikationsplatz wird zusätzlich von einem Lichtmast beleuchtet.
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