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Rohrbach

Rohrbachs Fußballer treten gegen Schimmel an

Sportheim ist nach 35 Jahren dringend sanierungsbedürftig


Von SZ-MitarbeiterOliver Bergmann, 18.05.2013 00:00
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Martin Wunn (links) zeigte dem Rohrbach Ortsrat die Duschen im Sportheim. Die linke musste stillgelegt werden, am Boden gedeiht der Schimmel. Foto: Oliver Bergmann Foto: Oliver Bergmann
Beim SV Rohrbach schrillen die Alarmglocken. Sportlich ist zwar alles im Lot, doch der Zustand des Sportheims in den Königswiesen beunruhigt den Vorstand und verärgert die Fußballer. Der Vorsitzende, Martin Wunn, wies den Ortsrat Rohrbach jetzt auf zahlreiche Mängel hin und bat um Unterstützung.
Schimmel in den Duschen und Warmwasser auf gut Glück, dazu undichte Stellen an der Fensterfront zum Rasenplatz und auf dem Dach – das Sportheim der Rohrbacher SV-Fußballer in den Königswiesen ist ein Sanierungsfall. „Wir haben immer alles gereinigt und kleinere Instandhaltungen selbst in Angriff genommen, aber nach 35 Jahren ist einfach mal eine Renovierung fällig“, sagt der Vorsitzende des SV, Martin Wunn. „Es ist ja nicht so, dass uns die Farbe der Fliesen nicht mehr gefällt. Es ist vor allem der Schimmel, der beseitigt werden muss. Für den Fall, dass mittelfristig nichts passiert, sieht er schwarz, erst recht wenn er an die knapp 160 Kinder und Jugendlichen denkt. „Die laufen uns weg, wenn nichts passiert – und zwar zurecht.“ Noch hat der SV Rohrbach alle Nachwuchsjahrgänge von der G- bis zur A-Jugend besetzt, zum Teil sogar doppelt. Das soll auch so bleiben.

Brenner ist defekt

Der Schimmel ist die eine Sache. Hinzu kommt ein defekter Brenner, wodurch die Warmwasser-Vorräte weit unter der benötigten Menge liegen. „Die ersten beiden Mannschaften haben noch genug warmes Wasser. Danach wird es eng.“ Dieses Problem sei nicht erst nach dem Winter aufgetreten.

Für 120 000 Euro, das hat der Verein kalkuliert, könnten alle Probleme aus der Welt geschafft werden. „Das Geld brauchen wir, um das Dach zu isolieren, dafür zu sorgen, dass das auf dem Dach stehende Wasser abfließt und um Duschen, Toiletten und die Fensterelemente zu erneuern.“ Die Arbeiten würden Mitglieder übernehmen, so wie das in der Vergangenheit auch schon der Fall gewesen sei. Ab Mitte Juni ruht der Trainings- und Spielbetrieb für anderthalb Monate, ehe im August die Junioren-und Seniorenteams mit der Vorbereitung auf die Saison 2013/14 beginnen – dann wäre die Zeit da, um das alles in Angriff zu nehmen. Nur eben kein Geld. „Es ist deshalb wichtig, dass der Stadtrat so schnell wie möglich eine Entscheidung fällt“, erklärt Wunn, der die Stadt St. Ingbert in die Pflicht nimmt. „Das Gebäude ist schließlich ihr Eigentum.“

Den Ortsratsmitgliedern musste Klubchef Wunn eigentlich gar nicht viel erklären – zu offensichtlich sind die Missstände. Martin Wirtz kündigte an, die Angelegenheit zu forcieren. „Aber versprechen kann ich nichts“, so der Ortsvorsteher.
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