Sie sind hier: HomeSaarlandSt. Ingbert

Förster gibt Entwarnung: Kein Giftköder





Förster gibt Entwarnung: Kein Giftköder
30. März 2012, 00:02 Uhr
St. Ingbert. Seit Wochen wird der St. Ingberter Förster Michael Weber immer von Waldbesuchern darauf angesprochen, dass Unbekannte in den Wäldern der Mittelstadt Köder auslegen würden, die für Hunde gefährlich seien


 
St. Ingbert. Seit Wochen wird der St. Ingberter Förster Michael Weber immer von Waldbesuchern darauf angesprochen, dass Unbekannte in den Wäldern der Mittelstadt Köder auslegen würden, die für Hunde gefährlich seien. "Auch wenn ich selbst keine konkreten Hinweise auf das Auslegen von Giftködern oder Hackbällchen mit Scherben hatte, nehme ich solche Hinweise natürlich ernst", sagt der Förster. Seit dieser Woche kann Weber besorgte Bürger allerdings beruhigen: "Bei den Erzählungen, die derzeit kursieren, handelt es sich offenbar um ein Gerücht."

Seine Einschätzung stützt der Förster auf eine Untersuchung des Veterinäramtes in Saarbrücken. Dorthin hatte Weber in Absprache mit dem Geschäftsbereich Jagd und Fischerei einen toten Dachs gebracht, den er Anfang März im St. Ingberter Wald gefunden hatte. Da Dachse Allesfresser seien, die weder tierische noch pflanzliche Kost verschmähen, habe er nicht ausschließen können, dass der Meister Grimbart einen Giftköder verspeist hatte. Doch die Veterinäre gaben jetzt Entwarnung: Der tote Dachs zeigte keinerlei Anzeichen für eine Vergiftung. Dennoch liest sich der Obduktionsbericht der Tiermediziner, der dem Förster seit Dienstag vorliegt, wie die Diagnose eines Pathologen im Fernsehkrimi: "Der Dachs erlitt vermutlich durch einen heftigen Aufprall ein stumpfes Trauma und innere Verletzungen, die zum Tod führten.". Weber: "Der Dachs ist wohl von einem Auto angefahren worden und hat sich noch in den Wald geschleppt." schet



Teilen und diskutieren

Kommentieren Sie diesen Beitrag über Facebook, Twitter oder Google+:

FACEBOOK
GOOGLE+
TWITTER



LESE-EMPFEHLUNGEN
ib-fuchs_9643

Ein Fuchs tappt in die Todesfalle

St. Ingbert. Der Todeskampf muss schrecklich gewesen sein. Als der St. Ingberter Förster Bodo Marschall am Dienstagmorgen in Schüren einen Fuchs von seinen Qualen erlöste, habe ihm dies "in der Seele wehgetan". Wenig später hat der Förster dann bei der Polizei Anzeige gegen unbekannt erstattet. Von einer Straftat spricht Marschall, einer tierschutzwidrigen WildereiMehr
St Ingbert

Waldrallye sorgt für rasanten Rätsel- und Tüftelspaß

Alle Sinne hat die Drei-Weiher-Schnitzeljagd des Treffpunkts Familie angesprochen. Und, was noch viel wichtiger ist: viele Teilnehmer. Die hatten mächtig Spaß beim Lösen der mitunter kniffligen Aufgaben.Mehr
St Ingbert

Jede Menge „Aha-Effekte“ im Schürer Wald

„Vom Baumsamen zum Bauklötzchen“ lautet das Motto eines Projektes, das Kinder vermitteln soll, ein wie nachhaltiger Lebensraum der Wald darstellt. Beim praktischen Lernen mit dabei: Förster Bodo Marschall und Montessori-Schüler aus Oberwürzbach.Mehr
ib-a-zwiebeln001

Ein Haufen Zwiebeln stinkt auf dem Waldparkplatz vor sich hin

St. Ingbert/Oberwürzbach. Der St. Ingberter Förster Michael Weber ist außer sich. Schon wieder hat jemand den Waldparkplatz oberhalb des Staffels als Müllkippe missbraucht. Im Frühjahr dieses Jahres fand er dort eine Mikrowelle, an anderer Stelle lag ein Haufen Kartoffeln. In Rentrisch stieß er zuletzt auf eine Autobatterie sowie Lack- und FarbdosenMehr
ib-Forst_St._Ingbert_070.J_3502

Baumkletterer kappt St. Ingberter Buchen

St. Ingbert. Wumm: Der Aufprall des Holzstückes geht durch Mark und Bein. Der Boden vibriert. Die Schilder "Baumfällarbeiten" zeigen, was hier gerade passiert. Zwei Spaziergänger warten gespannt hinter den Schildern und sagen: "Do owe hängta." Einige Minuten später wieder das gleiche SzenarioMehr


Anzeige
Neu für Vereine:
SaarZeitung

Termin melden

Text schicken
Lokalausgabe St. Ingbert
Jetzt die SZ lesen:

ANZEIGE
Tipps
Anzeige