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Der Zukunft etwas hinterlassen





Schmelz
Der Zukunft etwas hinterlassen
Von  Carolin Merkel, 
20. März 2017, 02:00 Uhr
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Ein Spitzahorn, gepflanzt anlässlich des Tag des Baumes, soll schon bald auf der Wiese im Bettinger Kindergarten für Schatten sorgen. Foto: Carolin Merkel

Foto: Carolin Merkel
Die Feier des „Tages des Baumes“ hat in Schmelz eine lange Tradition. Zur 39. Auflage wurde ein Spitzahorn gepflanzt, um in die Zukunft zu weisen.

Bei der 39. Auflage des „Tag des Baumes“, den die Gemeinde Schmelz am Sonntag in Zusammenarbeit mit dem Saarwaldverein, Ortsverein Schmelz, beging, kann durchaus von einer langen Tradition die Rede sein. Damit diese Tradition es aber auch in die Zukunft schafft, hatten sich die Verantwortlichen um den Ortsvereinsvorsitzenden Eric Glansdorp in diesem Jahr einen ganz besonderen Ort der offiziellen Pflanzung ausgesucht.

Auf der Wiese des Kindergartens St. Stephan in Bettingen wächst ab sofort ein ganz besonderer Baum.

Dass es sich dabei nicht um den Baum des Jahres 2017, die Fichte, sondern um einen Spitzahorn handelt, dürfte den Jungen und Mädchen, die hoffentlich schon bald im Schatten der Krone spielen werden, wohl weniger ausmachen. Sie begrüßten ihren neuen Freund bei trübem Wetter mit einem Tänzchen und sorgten so bei den Wanderern für ein Lächeln im Gesicht. „Ganz bewusst haben wir uns an dieser Stelle für einen Spitzahorn entschieden“, erklärte Arnold Truar, ehemaliger Vorsitzender und seit vielen Jahren beim Tag des Baumes für die Hintergrundinformationen zu den gepflanzten Bäumen zuständig. Insgesamt, erklärte er, seien durch diesen Tag in der Gemeinde Schmelz mittlerweile zwischen 400 und 500 Bäume gepflanzt worden. Auch der Spitzahorn habe seinen Platz vor Jahren schon an der Bettinger Mühle bekommen. „Der Baum wird bis zu 30 Meter hoch und zeichnet sich durch eine kugelige Krone und seine aufrechten Äste aus. Die Blätter haben fünf Finger, die spitzförmig zulaufen. Im April kommen die Blüten, ab September die Früchte“, erläuterte er den Gästen.

Saarwaldverein-Landesvorsitzender Aribert von Pock hatte einige Informationen zum Ursprung dieses Ehrentags mitgebracht. So erfuhren die Gäste, dass der Tag des Baumes ursprünglich aus den USA kommt, wo ein Farmer in der Mitte des 19. Jahrhunderts in Nebraska einen Mangel an Bäumen feststellte. „Wir als Landesverband im Saarland rufen schon seit über 50 Jahren zu diesem Tag auf, und viele unserer Ortsvereine haben schon für sehr viele Pflanzungen gesorgt“, erklärte er. Bei der anschließenden, ebenfalls schon traditionellen Wanderung versprach Arnold Truar, an einem Fichtenbestand Rast zu machen. Dort gab es dann interessanten Details zum Baum des Jahres 2017.




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