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Neue Kletterhalle in Saarlouis wird Ende November eingeweiht





Saarlouis
Arbeiter montieren 10 000 Griffe
Neue Kletterhalle in Saarlouis wird Ende November eingeweiht

Johannes A. Bodwing,  19. Oktober 2016, 02:00 Uhr
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Noch in Arbeit ist die Kletterhalle, die Jochen Kraushaar (im Bild) und Achim Persch in den Saarlouiser Fliesen einrichten. Fotos: Johannes A. Bodwing
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Die entstehende Kletterhalle in den Saarlouiser Fliesen ist im höchsten Trakt 16 Meter hoch; links unter der Überdachung entsteht 2017 eine zusätzliche Kletterwand im Freien.

Rund 2200 Quadratmeter Kletterflächen bis 15,7 Meter Höhe bietet eine Halle, die im Sportgelände in den Fliesen in Saarlouis entsteht. Die Kletterhalle ist 40 Meter lang, 20 Meter breit und 16 Meter hoch.

Entspannt ist es nur für Zuschauer. Die blicken in wenigen Wochen wie von einer Aussichtsplattform auf Kletterer an den Wänden im Rockland-Kletterzentrum Saarlouis.

Neue Herausforderungen bringen Jochen Kraushaar, 30, und Armin Persch, 50, nach Saarlouis. In Form von Kletterwänden in einer Halle in den Fliesen. Knapp fünf Meter sind die niedrigsten Kletterbereiche hoch. Höhlenartig wirken sie mit dicken Matten am Boden. Neun Meter ist die Zwischengröße, und maximal geht es 15,7 Meter nach oben bis zur Hallendecke, mit Überhängen und Rücksprüngen.

Diese Höhen bewältigen derzeit noch Arbeiter mittels elektrischer Hebebühne. Auf einem Grundgerüst aus dicken Holzbalken sind verleimte Platten befestigt. Im kommenden Frühjahr wird eine weitere Wand im Freien errichtet. Dann beträgt die gesamte Kletterfläche 2200 Quadratmeter. Darin sind unterschiedlich große Klettergriffe befestigt. Die sind so rau wie etwa feines Schmirgelpapier. In manche passt beinahe die ganze Hand hinein, in andere gerade mal die Fingerspitzen. „Man ist immer am Gurt und gesichert. Es braucht also mindestens zwei Leute“, sagt Geschäftsführer Jochen Kraushaar. Man unterweise auch in der nötigen Sicherheitstechnik. „Das ist ein Kurs von vier Stunden. Ins Schwimmbad geht man ja auch nicht, ohne schwimmen zu können.“

Etwa 10 000 dieser Griffe werden noch montiert. Weitere 1000 sind im Lager verfügbar. Denn mehrmals im Jahr ändert man die Abfolge von Griffen und damit der Strecken.

40 Meter ist die Halle lang, 20 breit und an der höchsten Stelle 16 Meter hoch. „Wir haben die Halle extra so groß gemacht“, sagt Kraushaar. „Damit erfüllen wir auch die Bedingungen für internationale Wettbewerbe.“

Der Standort nahe dem Sportplatz in den Saarlouiser Fliesen ist neben St. Wendel die zweite Kletterhalle von „Rockland“. Rund zwei Millionen Euro stecken in dem neuen Projekt, das Kraushaar zusammen mit Kompagnon Achim Persch angegangen ist. „Dann habe ich es nicht mehr so weit zum Klettern“, sagt Kraushaar. Der wohnt inzwischen in Saarlouis und ist Lehrer für Sport und Chemie am Max-Planck-Gymnasium. „Aber wir hatten den Raum Saarlouis-Ensdorf auch im Blick, weil das ein gutes Einzugsgebiet ist. Wenn wir hier nichts machen, wird es ein anderer machen.“

Die Halle in St. Wendel ging 2010 an den Start, schildert Kraushaar die Entwicklung. Rund ein halbes Jahr dauerte die Planung für Saarlouis. „Im April fand der Spatenstich statt. Am 19. November ist hier die Westdeutsche Meisterschaft im Klettern, einen Tag später die offizielle Eröffnung der Kletterhalle.“



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